Inprekorr 1971–1992

Archiv der Internationalen Pressekorrespondenz der IV. Internationale

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Anfänge der Linken Opposition

Inprekorr Nr. 247, Mai 1992 · S. 24-29 · 4.722 Wörter

Trotzki und Geschichte IV. Internationale Stalinismus und Bürokratie

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Rede Trotzkis vor dem ZK der KPdSU 1923 1923 ist das Jahr, in dem der Machtübergang, in dem das gen (Deutscher Verlag der Wissenschaften, Taubenstraße 10, O-1080 stalinistische System durchgesetzt wurde. Lenin war seit dem zweiten Berlin).

Schlaganfall im Dezember 1922 aus der Tagesarbeit, seit dem dritten im März 1923 aus jeder politischen Tätigkeit ausgefallen (er starb am Rede Trotzkis vor dem ZK der KPdSU 21.1.1924). Stalin hat in jenem Jahr den Parteiapparat endgültig am 26. Oktober 1923 unter die Kontrolle des von ihm geleiteten Sekretariats gebracht und im Politbüro eine geheime Fraktion mit Sinowjew und Kamenjew gebilder. Genossen! Hier wurde mein Hinweis darauf zitiert, daß es Neben diesem "Triumvirat" gehörten diesem Gremium formal Meinungsverschiedenheiten zu einer ganzen Reihe von Fragen Lenin, ferner Bucharin und Tomski an, die sich bald der Stalin- gegeben habe. Einige Genossen haben dies jedoch so darzustellen Fraktion anschließen sollten, (wie auch die beiden PB-Kandidaten versucht, als hätte ich geschrieben, die Partei würde von tiefen, Rykow und Kalinin) sowie Trotzki. Der war also politisch schon prinzipiellen Meinungsverschiedenheiten zerrissen. Ich muß daran weitgehend isoliert. Das galt auch für das Zentralkomitee (ZK), unter erinnern, daß das, was zitiert wurde, eine Stelle aus meiner Antwort an dessen 40 Mitgliedern lediglich drei (Radek, Rakowski, Pjatakow) mit Genossen Kuibyschew war. Genosse Kuibyschew hatte mich beseinen Ansichten sympathisierten. schuldigt, ich würde zu stürmisch an die Lösung sehr ernster Fragen Im Sommer 1923 hatte sich die Lage zugespitzt. Die Neue herangehen, und die ganze Angelegenheit beinahe auf mein Tempera- Ökonomische Politik war in eine Krise geraten, und es hatte Streiks ment geschoben 1). Um zu zeigen, daß es überhaupt nicht um mein gegeben. Gegen die undemokratischen Praktiken in der Partei und die Temperament geht, sondern um einen grundlegenden Unterschied im widersprüchliche Wirtschaftspolitik hatte Trotzki am 8. Oktober 1923 Herangehen an die Lösung einiger Fragen, mußte ich als Erwiderung einen Brief an ZK und Zentrale Kontrollkommission (ZKK) geschrie- unsere Meinungsverschiedenheiten aufzählen. ben a). Das Politbüro warf Trotzki daraufhin vor, sein Brief habe den. Genosse Warejkis hat aber eine umfassendere Frage angeschnit- Charakter einer Plattform und damit Fraktionscharakter b). Unab- ten: unsere auswärtige Politik. Ich muß Ihnen sagen, aus den letzten hängig davon hatten 46 führende Mitglieder der Partei am 15. Telegrammen aus Polen geht hervor, daß Trotzkis Rede auf dem Oktober eine Erklärung an die Partei gerichtet, in der ähnliche Metallarbeiterkongreß bei allen bürgerlichen Regierungen den Ein- Positionen vertreten wurden c). druck hinterlassen hat, daß wir für Friedenspolitik sind. Das Politbüro Das ZK tagte vom 25,-27 Oktober 1923. Auf dieser Sitzung wurde hatte indes keine bestimmte Linie hinsichtlich der Beziehungen zu Trotzki der Fraktionsbildung und Vorbereitung der Parteispaltung Polen. Ich hatte sie, diese Bestimmtheit, gefordert. Stellen Sie sich vor, beschuldigt. "Sie wähnten, daß der geeignete Augenblick gekommen daß ich auf einer Massenversammlung sprechen muß. Ich spreche sei, um die Partei zu zertrümmern und ihre Führung zu beseitigen", doch nicht einfach als Mitglied der Partei; ich spreche als Volkskomhieß es später im "Kurzen Lehrgang". Dort "begann Trotzki seine missar für Heerwesen und Marine, als Kriegsminister, bei dem (und Attacken gegen die bolschewistische Partei. Er sammelte alle noch dazu alle in einer solchen Frage wie der eines möglichen Krieges) antileninistischen Elemente ..." d). alle bürgerlichen Regierungen aufmerksam zuhören. Man fragt mich: Die nachfolgende Rede wurde aus dem Stegreif gehalten und von Wird es Krieg geben oder nicht? Wenn ich mit "Ja" antworte oder Boris Baschanow aufgezeichnet, einem Sekretär Stalins, der 1928 aus wenn ich mit "Nein" antworte, so hat das doch gewaltige Folgen. Man der SU flüchtete. Der Text ist folglich nicht autorisiert. Er wurde im fragt mich, und ich muß wissen, was ich antworte; und um das tun zu Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU aufbewahrt können, ist es erforderlich, daß das Politbüro zu dieser Angelegenheit und 1990 veröffentlicht. eine klare Meinung hat. Deshalb muß die Frage nach den Beziehungen

Die Geschichtsschreibung hat dieser ZK-Sitzung, wohl aus zu Polen geklärt sein. Gerade das wollte ich erreichen. Ich behaupte, Mangel an Unterlagen, keine große Bedeutung beigemessen, wahr- daß die Linie, die ich bezogen habe, absolut richtig war. scheinlich wegen fehlender Unterlagen. Die Rede Trotzkis vermittelt Zu meinem Brief gibt es zwei Ansichten: Die einen sagen, Trotzkis nicht nur seine politische Position am Anfang des innerparteilichen Auftreten sei ein Blitz aus heiterem Himmel, eine völlig unerwartete Kampfes, sondern vermittelt auch einen Eindruck vom Stil der Sache, die nur damit zu erklären ist, daß Trotzki die Zusammensetzung Auseinandersetzung und der Taktik Trotzkis. Insofern ist sie nicht nur des Revolutionären Kriegsrates mißfällt. Die anderen sagen: Trotzki von speziellem historischen Interesse. Das ist der Grund, warum wir wiederholt das, was er schon zwei Jahre lang sagt; es hat sich nichts sie nachdrucken. Neues ereignet; das gab es auch zu Lenins Zeiten. Genossen, man hat Diese Rede wurde nach der deutschen Erstveröffentlichung in der hier gesagt, es habe spezielle Beratungen gegeben, auf denen die Frage "Zeitschrift für Geschichtswissenschaft" (Heft 1/1992) abgedruckt. vorbesprochen worden sei. Man muß irgendeine gemeinsame Linie Unsere Kommentierung beschränkt sich auf das zum Verständnis beziehen. Von den von mir genannten beiden verbreiteten Meinungen Nötige. zu meinem Auftreten stimmt weder die eine noch die andere. Es gibt Wer an einer ausführlichen wissenschaftlichen Kommentierung einen Nachhall der früheren interessiert ist und den Text für wissenschaftliche oder publizistische Meinungsverschiedenheiten, aber es gibt auch neue Meinungsver- Arbeiten verwenden will, sollte sich die Erstveröffentlichung besor- schiedenheiten, und die neue Situation hat sie zugespitzt. Ich habe die 24 INPREKORR 247

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Dokument einen wie die anderen genannt. Als die Richtigkeit meiner Ansicht eines Parteimitgliedes 4) beraten, und dieses Parteimitglied wurde über die grundlegenden Fakten der Wirtschaft des Landes Ende dieses schwerer Parteivergehen beschuldigt. Die elementaren Grundsätze Jahres durch die reale Situation bestätigt wurde, habe ich diese Fragen der Parteiethik und eines unvoreingenommenen Herangehens an eine erneut aufgeworfen. Es ist die reine Unwahrheit, daß ich sie im Sache erfordern, daß man die Erklärungen dieses Parteimitgliedes Politbüro nicht aufgeworfen hätte. Ich habe sie aufgeworfen - und anhört. Indes wird die Frage beraten und ein Beschluß gefaßt, und das folgendes kam dabei heraus. Rykow hat versucht, eine spezielle Parteimitglied wird nicht eingeladen, um sich dazu äußern zu können. Beratung einzuberufen. - Sie haben vernommen, womit dieser Charakterisiert das nicht die ZKK? Doch mehr noch. Zu eben dieser Versuch geendet hat 2). Frage findet eine Beratung des Präsidiums der ZKK mit Mitgliedern Es hat nicht geklappt. Und was geschah weiter? Da es im Politbüro der ZKK statt. Wieder wird die Frage beraten, und wieder wird ein noch ein anderes Politbüro und im ZK noch ein anderes ZK gibt, war Beschluß gefaßt. Hat man mich vielleicht zu dieser Beratung ich von der wirklichen Diskussion dieser Frage ausgeschlossen. Ich eingeladen? Hat man mir die Möglichkeit gegeben, mich zu äußern hatte aber keine Möglichkeit, den anderen Mitgliedern des ZK eine und die Fakten zu erläutern? All das hat man nicht getan. Information zukommen zu lassen. Daher blieb mir nur dieser Weg. Genossen, erinnern Sie sich des Gedankens, der der Organisation Genosse Sinowjew hat gesagt, ich hätte den Versuch, zu einer der ZKK zugrunde liegt. Die ZKK soll eine unabhängige und zutiefst Übereinkunft zu kommen, den Genosse Sinowjew über Serebrjakow unvoreingenommene Einrichtung sein, die Unzulänglichkeiten und unternommen hat, abgelehnt. Genossen, es ist doch totale Kinderei, Fehler in der Arbeit und Überspitzungen seitens verantwortlicher die Frage so zu stellen. Führen Sie sich folgendes vor Augen. Zwei Funktionäre der Partei korrigiert. Jahre habe ich Serebrjakow nicht geschen. Plötzlich kommt er mit Ich behaupte, daß sie die ZKK in ein Instrument des Sekretariats cinem solchen Vorschlag zu mir. Selbstverständlich habe ich ihm, als des ZK in diesem innerparteilichen Kampf verwandelt haben. Ich er zu mir kam, geantwortet: Welche "Fünfergruppe"? Warum soll behaupte, daß sie den Gedanken Wladimir Iljitsch', der die Bildung irgendeine Dreiergruppe durch Trotzki und Bucharin erweitert wer- der ZKK zugrunde gelegen hat, entstellen. Ich habe mich nicht an die den. Wir haben doch das Politbüro des Zentralkomitees. Wenn ZKK gewandt, habe ihr die von mir aufgeworfenen Fragen nicht zur Sinowjew normale Beziehungen herstellen will, muß man sowohl die Entscheidung vorgelegt. Dessen beschuldigen Sie mich. Diese An- "Dreiergruppe" wie die "Fünfergruppe" bescitigen 3). schuldigung. Genossen, die Anschuldigung, ich hätte mich nicht an Warum ich diese Frage nicht vor die Zentrale Kontrollkommission die ZKK gewandt, ein Organ, an das ich mich nach dem Dargelegten gebracht habe? Genossen, hier wurde viel von "Schablone" gespro- nicht wenden konnte, das ist eben jene Schablone, gegen die ich mich chen. Ich will dieses Wort nicht wiederholen, aber es ist hier sehr angebracht. Die Mitglieder des ZKK kennen eine Reihe von Tatsa- Jetzt Genossen, wollen wir über den Bonapartismus sprechen, chen des Gruppenkampfes gegen die sogenannten "Trotzkisten". Die dessen mich die Mitglieder des Politbüros in ihrem Brief bezichtigen Mitglieder der ZKK wissen, daß jetzt jene, die nicht aktiv gegen Trotzki kämpfen, "Trotzkisten" genannt werden. Denn, was ist ein "Trotzkist" anderes? Ich kenne keine NEIN, NEIN, ANTONOW andere Erklärung. Ich habe sie niemals Parteigenossen ICH HABE MEINE WAFFE! mitgeteilt, habe nicht versucht, sie zusammenzuschließen, cine Gruppe, eine Fraktion zu bilden. Indes ist Ihnen bekannt, daß es in letzter Zeit verschiedene Umsetzungen und Absetzungen sogenannter "Trotzkisten" gab. In welchem Sinne konnten sie "Trotzkisten" sein? Es gibt weder Vereinigungen noch Gruppierungen. Als "Trotzkisten" werden jene bezeichnet, die der Ansicht waren, daß es einer derartigen "Umgebung", von der hier Genosse Petrowski gesprochen hat, bzw. einer solchen Haltung gegenüber Trotzki, von der Genosse Frunse gesprochen hat, nicht bedarf. Von diesen Umsetzungen, von dieser Haltung gegenüber den "Trotzkisten" wußten die Mitglieder der ZKK, und die ZKK hat auf all dies in keiner Weise reagiert. Wie konnte ich, der das alles wußte, der ZKK die Frage zur Entscheidung vorlegen? Ich hatte und habe kein Vertrauen zur Mehrheit der ZKK. Darum habe ich mich nicht an die ZKK gewandt. Einige personelle Bedingungen, von denen in dieser Frage viel abhing, veranlassen mich, mich der ZKK gegenüber so zu verhalten, und sie haben mich veranlaßt, die Frage nicht vor die ZKK zu bringen. Genossen, man darf nicht vergessen, daß die Hauptperson, die diese Politik im Sekretariat verfochten hat, - eine Politik, derzufolge jeder als "Trotzkist" galt, der Trotzki nicht aktiv mißtraute •, Genosse Kuibyschew war. Auch Genosse Jaroslawski war ein Anhänger dieser Politik. Jetzt sind die Genossen Kuibyschew und Jaroslawski in der ZKK und leiten deren Arbeit. Sehen wir nun, wohin das führt. Nehmen wir die Tatsachen. Das Präsidium der ZKK hat über die Schuld

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Dokument (Genosse Kamenjew: "In dem Brief wurde dieses Wort nicht Jedenfalls entging ich einer Ernennung zum Volkskommissar für benutzt."). Genossen, ich kann einen Brief von Mitgliedern des innere Angelegenheiten und wurde zum Leiter unserer auswärtigen Politbüros nicht so gering schätzen, wie dies Genosse Kamenjew zu Politik ernannt 7), obgleich, nebenbei bemerkt, ich auch hier nicht tun empfiehlt. In dem Brief der Mitglieder des Politbüros wird gesagt weniger entschieden opponiert habe. Als es notwendig wurde, unsere (ich zitiere), ich wollte meinen Vollmachten auf dem Gebiet der militärischen Kräfte zu organisieren, fiel die Wahl auf mich. Ich muß Militärbehörde die Vollmachten auf dem Gebiet des Obersten sagen, daß ich gegen die Ernennung zum Volkskommissar für Volkswirtschaftsrates hinzufügen 5). Genossen, laßt uns zunächst Heereswesen noch entschiedener opponiert habe. Und nun, Genossen, cinmal klären, was das für "Vollmachten" sind, von denen in dem nach all meiner Arbeit auf diesem Gebiet kann ich mit voller Brief die Rede ist. Jeder von Ihnen weiß natürlich, daß alle Überzeugung sagen, daß ich recht hatte. Ich rede nicht von den Erneuerungen in der Armee über das Orgbüro und das Politbüro direkten Ergebnissen meiner Arbeit. Sie wissen, daß ich die übernomlaufen. Die gesamte Arbeit in der Armee wird, wie überall, mit Hilfe menen Verpflichtungen erfüllt habe, und Sie haben meine Arbeit von Menschen geleistet. Sehen Sie sich die Auswahl der verantwort- positiv eingeschätzt. Aber, Genossen, vielleicht hätte ich viel mehr tun lichen Mitarbeiter in der Armee an. Schauen Sic, wer bei uns die Leiter können, wenn dieses Moment nicht in meine Arbeit hineingeraten der Militärbezirke sind: in Sibirien - Genosse Lasewitsch, im Südosten wäre und nicht gestört hätte. - Genosse Woroschilow, in der Ukraine - Genosse Frunse usw. Nur in Erinnern Sie sich, wie stark in gespannter Situation, während der Moskau steht dem Bezirk zufällig ein ganz schlimmer "Trotzkist", Offensive Judenitsch', Koltschaks und Wrangels die Tatsache gestört Muralow vor. Also, Genossen, über meine Vollmachten in der hat und von unseren Feinden in ihrer Agitation ausgenutzt wurde, daß Militärbehörde kann man nur reden, um die Provinzler zu täuschen! Ist an der Spitze der Roten Armee ein Jude steht. Das war sehr störend. Ihnen das nicht klar? Genossen, ich muß noch einmal wiederholen, daß dieser Umstand in Man sagt, ich hätte auf dem XII. Parteitag davon gesprochen, daß meinem persönlichen Leben keinerlei Rolle gespielt hat, als politisich Armee und Partei annähern, daß sich die Verbindungen festigen sches Element ist es aber sehr wichtig. Das habe ich nie vergessen. würden und daß in der Armee überhaupt alles in Ordnung sei, jetzt aber Wladimir Iljitsch hielt dies für einen Trick von mir, und in Unterhalwürde ich das Gegenteil behaupten. Das stimmt nicht. Auf dem tungen mit mir und anderen Genossen nannte er das einen Trick. Und Parteitag habe ich gesagt, und ich wiederhole es jetzt, daß sich dieser in dem Augenblick, als Wladimir Iljitsch mir vorschlug, Stellvertreter Prozeß der Annäherung vollzieht. Von diesen Worten nehme ich des Rates der Volkskommissare (einziger Stellvertreter) zu werden, nichts zurück. Ich habe aber von etwas ganz anderem gesprochen, als und ich mich aus eben jenen Erwägungen entschieden weigerte, um ich auf die unnormalen Dinge in der Tätigkeit der Armee hinwies. Ich unseren Feinden keinen Anlaß zu geben und zu behaupten, das Land habe über die Bedingungen meiner eigenen Arbeit gesprochen. Und werde von einem Juden regiert, da stimmte mir Wladimir Iljitsch die sind so: Jeder, der mit mir zusammenarbeitet, und einfach so, nicht beinahe zu. äußerlich ließ er sich das zwar nicht anmerken und sagte aus irgendwelchen Gruppen- oder politischen Erwägungen heraus, wie vorher "Unsinn, Lappalien", doch ich spürte, daß er das nicht so mit mir arbeiten kann, wird deshalb jetzt als "Trotzkist" verdächtigt. sagte wie vorher, daß er mir gefühlsmäßig zustimmte. Warum bin ich Genossen, ich spreche aber nie, selbst nicht mit meinen allernächsten nicht in den Volkswirtschaftsrat oder in den Rat für Arbeit und Mitarbeitern, - z. B. mit Genossen Skljanski, mit dem ich mich beinahe Verteidigung gegangen? Genossen, am meisten habe ich nämlich zwei Stunden täglich unterhalte und mit dem ich in dienstlichen befürchtet, es könne der Eindruck entstehen, Trotzki bilde eine Angelegenheiten zusammentreffe -, ich wiederhole es, niemals über Fraktion. Und einmal hatte Wladimir Iljitsch eine solche Befürchtung. Probleme der Partei. Und Genossen, die Tatsache, daß man mir Leute Nach dem X. Parteitag war Wladimir Iljitsch vorsichtig. Als ich das wegnimmt, mit denen ich arbeiten kann, und daß man mich mit Leuten fühlte, ging ich extra zu ihm, um ihm zu sagen, daß das nicht der Fall umgibt, die aktiv gegen mich eingestellt sind, das bedeutet doch sei. Wir haben uns lange unterhalten, und mir scheint, ich hatte ihn völlige Isolierung. Und das sind dann die "unbegrenzten Vollmach- davon überzeugt, daß ich nicht damit beschäftigt war, Gruppierungen ten" in der Militärbehörde! und Fraktionen zu gründen, und an so etwas gar nicht dachte.

Nun zum Obersten Volkswirtschaftsrat. Ich weigere mich nicht, Genossen, ich habe ihn nicht hintergangen. Ich habe nichts, was als im Bereich des Obersten Volkswirtschaftsrates zu arbeiten. Ich könnte Meinungsverschiedenheit, als Kritik der Handlungen des Zentralkodas nicht schlechter als viele andere Genossen bewältigen. Und als mitees aufgefaßt werden konnte, an die Öffentlichkeit getragen. Als Genosse Bucharin mit mir über meine Tätigkeit im Obersten sich die Meinungsverschiedenheiten in der Wirtschaftsfrage zuspitz- Volkswirtschaftsrat sprach, habe ich ihm nicht gesagt, ich sei dagegen, ten, war ich gezwungen, dies den Mitgliedern des ZK zur Kenntnis zu ich habe geantwortet, es sei undenkbar, diese Arbeit mit der bringen. An erster Stelle stand hier die Frage der Staatlichen militärischen Tätigkeit zu vereinbaren. Plankommission.

Ich muß Ihnen, Genossen, meine Unterredung mit Wladimir Ich bin der Ansicht Genossen, daß es eine Institution geben muß, Iljitsch erläutern, als ich mit ihm über meine Stellvertretertätigkeit 6) die alle Fragen vom Standpunkt ihrer Koordinierung innerhalb des und andere Dinge sprach. Es ist nämlich so Genossen, daß es in meiner Wirtschaftsplans durcharbeiten muß, bevor sie den höchsten Organen Arbeit ein persönliches Moment gibt, das in meinem Leben, sozusa- der Sowjets und der Partei zur Beschlußfassung vorgelegt werden. gen im alltäglichen Leben, keinerlei Rolle spielt, aber von großer Wenn es eine solche Institution nicht gibt, wie sollen denn dann politischer Bedeutung ist. Das ist meine jüdische Herkunft. Ich derartige Fragen gelöst werden? Das verstehe ich überhaupt nicht. Ich erinnere mich sehr gut daran, wie mir Wladimir Iljitsch am 25. Oktober persönlich kann doch im Politbüro meine Stimme nicht abgeben, wenn im Smolny - auf dem Boden liegend - sagte: "Genosse Trotzki! Wir erfahrene Leute, die wirklich etwas davon verstehen, diese Frage machen Sie zum Volkskommissar für innere Angelegenheiten. Sie vorher nicht durchgearbeitet haben. Auf der Grundlage trockener, werden die Bourgeoisie und den Adel unter Druck halten." Ich war der nahezu formalistischer Begleitpapiere, und das sind die zugeschickten Ansicht, es wäre bedeutend besser, wenn es in der ersten revolutionären Materialien größtenteils, kann ich mir doch keine eigene Meinung Sowjetregierung keinen einzigen Juden gäbe. Wladimir Iljitsch sagte: bilden. Und wenn ich mir nicht sicher bin, daß eine bestimmte "Unsinn. Das sind Lappalien. "Aber obgleich er dazu eine solche wirtschaftliche Lage vom Standpunkt des Plans und der Koordinierung Einstellung hatte, haben ihn meine Argumente wohl doch beeinflußt. geprüft und gründlich hin und her gewälzt worden ist, kann ich nicht 26 INPREKORR 247

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Dokument abstimmen. Das ist der Grund, Genossen, weshalb ich mich in der Militärdoktrin darstellt, und daß ich überhaupt bezweifle, daß das letzten Zeit im Politbüro bei Abstimmungen über wichtige wirtschaft- irgend jemand verstehen kann. Man möchte sie als Entschmenismus liche Fragen der Stimme enthalten habe. 9) in Militärangelegenheiten bezeichnen. Doch obgleich ich gegen- Würde man mich von jeglicher anderen Arbeit entbinden und in über der einheitlichen Militärdoktrin so negativ eingestellt bin, haben die Staatliche Plankommission stecken, so hätte ich nichts dagegen. Genosse Frunse und ich in dieser Frage eine ganz freundschaftliche Ich behaupte, daß sich unsere Krisen zu 50%, zu 75%, vielleicht zu Polemik geführt, und danach haben wir unsere Artikel genommen und 100% deshalb vertiefen, weil wir nicht planmäßig an die Fragen in einer gesonderten Broschüre veröffentlicht. unserer Wirtschaft herangehen. Die Staatliche Plankommission ist Man führt ein anderes Beispiel an. Man sagt, ich würde, obwohl unser wichtigstes Organ. Genossen, Sie haben aber gehört, daß es um sich die Beratung der Befehlshaber der Bezirke für die Abberufung unsere Staatliche Plankommission, wie sich Genosse Kamenjew von Arschanow ausgesprochen hat, dies nicht durchführen und ausdrückte, "ziemlich schlecht" steht. Mit einer Staatlichen Plankom- verzögern. Sie müssen wissen, daß dieser Arschanow eine Person ist, mission, um die es "ziemlich schlecht" steht, kann man nicht viel die keine Sympathie erheischt und eine ganz miserable Vergangenheit anfangen. Wenn aber diese Staatliche Plankommission, um die es hat. Ein ehemaliger Offizier, der nahe dran war, in Turkestan Rote zu "ziemlich schlecht" steht, nicht reorganisiert wird, werden die erschießen. Er ist ganz unbeliebt. Was aber meine Beziehung zu ihm wichtigsten Fragen unserer Wirtschaft weiterhin von Fall zu Fall und anbetrifft, so steht er mir genau so nahe wie zum Beispiel Sologuboder ohne System entschieden. Wenn es weiterhin keinen Plan gibt, so Arens 10). Von persönlichen Sympathien meinerseits ihm gegenüber kommen wir auch weiterhin nicht zu Rande. Genossen, es ist keine Übertreibung zu sagen, daß das jetzt die wichtigste Frage ist. Ich möchte noch einmal auf die Frage zurückkommen: was würde ich im Rat der Volkskommissare oder im Rat für Arbeit und Verteidigung tun, falls die Staatliche Plankommission nicht reorganisiert wird? Ich müßte es auf mich nehmen, die Fragen vorher gründlich durchzuarbeiten, was physisch natürlich ganz unmöglich ist, oder man müßte die Fragen aus dem Politbüro herausnehmen und dem Rat der Volkskommissare oder dem Rat für Arbeit und Verteidigung übertragen. Hier muß man auch meine persönlichen Eigenheiten berücksichtigen. Ich bin eben so, daß ich kein Papier unterschreiben kann, das nicht Hand und Fuß hat, ob das nun eine Anweisung ist oder irgend etwas anderes, ob es nur einfach schlecht oder vom Ökonomischen Standpunkt aus schlecht ist. Ich kann Unexaktheit, Unüberlegtheit, leichtfertiges Herangehen nicht ausstehen. Vielleicht ist das sehr schlecht, aber ich sage das noch einmal, ich bin eben so veranlagt, und man kann mich nicht ummodeln. Außerdem ist mein Arbeitstag immer genügend ausgefüllt. Ich verliere keine Zeit unnütz. Ich muß hier voller Entrüstung alle Verleumdungen bezüglich meiner Arbeit zur Untersuchung des Alltags zurückweisen 8). Für diese Arbeit, die nun wirklich nicht unnütz war, habe ich keine einzige Minute meiner Arbeitszeit verbraucht, ich habe sie während meines Urlaubs in Kislowodsk verbraucht, den man mir zur Kur gegeben hatte, gemacht. Also Genossen, der einzige Ausweg, den ich ausdieser Situation sehe, ist der - die Institution zu reorganisieren, und nur so können bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden.

Ich komme zur innerparteilichen Lage. Hier haben die Ukrainer alle Punkte aufs i gesetzt. Genosse Manzew hat sie an andere Stellen gesetzt. Seine Mitteilung entspricht der Logik der kann überhaupt keine Rede sein. Es geht aber darum, daß er abgelöst Situation. Das, was Genosse Frunse gesagt hat, entspricht nicht der werden muß. Neben zahlreichen Mängeln hat dieser zu Abenteurertum Logik der Situation. Das, was Genosse Petrowski gesagt hat, neigende Mensch den gewaltigen Vorzug, daß er über eine außerorentspricht ihr nur in Bezug auf das, was er über die Umgebung" dentliche Energie verfügt und jede ihm übertragene Angelegenheit geäußert hat. Es ist eine Lage entstanden, wo sich Trotzki äußert, und konsequent erledigt. Würde man ihm beispielsweise jetzt den Befehl zwar für den "Demokratismus". Genossen, Sie wissen ausgezeichnet, geben, einige Millionen Pud Getreide nach Deutschland zu transportieren, so würde er diesen Auftrag unter allen Umständen erfüllen und zwar hundertprozentig (Zwischenruf: Und hätte dabei mehr geschadet Arbeitskollegen ignoriert hätte. Ich möchte ein Beispiel anführen. Sie als genützt.*). Nun ja, sehr richtig, ich bestreite nicht, daß er dabei sehr erinnern sich, wie in Militärkreisen endlose Gerüchte über eine wahrscheinlich sehr viel Schaden angerichtet hätte, doch er hätte den einheitliche Militärdoktrin kursierten, die von Genosse Frunse lebhaft Auftrag erfüllt; und ich führe dieses Beispiel an, um seine gewaltige unterstützt wurde. Ich muß Ihnen sagen, daß ich auch früher nicht Schaffenskraft, seine Energie und Verläßlichkeit zu zeigen. Als die verstanden habe und jetzt nicht verstehe, was diese einheitliche Kommandeursberatung seine Ablösung beschloß, war ich sofort

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Dokument einverstanden. Doch er mußte als Chef der Hauptabteilung Sicherstel- aufklären, konnte ich niemandem offenbaren, was die Wahrheit ist, lung abgelöst werden. Darum wurde Genosse Dmitriew als sein konnte ich den Kampf nicht annehmen. Aber dieses Netz mußte Gehilfe ernannt. Als Gehilfe deshalb, weil das cine außerordentlich zerrissen werden. große, schwierige Sache ist, man muß sie im Griff haben. Wenn er sie Wer mich in diesem Augenblick, in einem so verantwortungsvollen, im Griff hat, so dachten wir, dann ernennen wir ihn auf den Posten von vielleicht weltgeschichtlichen Augenblick persönlicher Motive, des Arschanow. Dmitriew hat drei Monate gearbeitet. Es stellte sich lächerlichen Strebens, die ganze Verantwortung nur selbst, ganz allein heraus: er ist nicht geeignet. Man hat nach anderen Kandidaten übernehmen zu wollen, verdächtigt, der müßte mich für einen gesucht. Kolegajew wurde vorgeschlagen. Doch diese Kandidatur ausgemachten Schurken und einen völlig Verrückten halten. entfiel, weil er krank ist und einige Monate die Arbeit nicht hätte Denken Sie darüber nach, Genossen, bevor Sie einen Beschluß antreten können. Schließlich fiel die Wahl auf den Genossen Oschkin. fassen. Wenn Sie den Weg beschreiten, den Sie anscheinend Er wurde von seiner Arbeit entbunden und zum Gehilfen ernannt. Jetzt beschreiten wollen, so begehen Sie einen gewaltigen Fehler. arbeitet er sich ein. Wenn er sich hineingefunden hat, werden wir ihn ernennen. Das ist eine Frage der Zeit. Genossen, wie Sie deutlich schen, läuft die ganze Frage darauf hinaus, einen Ersatz zu haben, einen Ersatz zu finden; und es ist ungeheuerlich, daraus eine Anmerkungen prinzipielle Meinungsverschiedenheit zu machen.

Nun zu dem Zwischenfall betreffs der Niederschrift der Worte Wolter, Band 1 1923-1924, Verlag Olle & Wolter, Westberlin 1976, S. 197-204 b) Wolter: Die Linke ..., S. 204-206 Woroschilows über Rumänien, der hier zur Sprache kam. Ich habe ein c) Wolter: Die Linke .., S. 211-218 sehr gutes Gedächtnis, aber daran kann ich mich überhaupt nicht d) Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki). Kurzer Lehrgang, erinnern. Selbst wenn es so gewesen wäre, so ist das doch eine 19. Auflage, Berlin 1955, S. 331 1) Ende September war der Revolutionäre Kriegsrat um sechs Mitglieder, unter ibaca Stalin, derartige Nebensächlichkeit, und ich habe dem damals so wenig erweitert worden. Trotzki batte gegenüber Kuibyschew erklärt, "daß man keinesfalls.. zulassen Bedeutung beigemessen, daß ich es ganz vergessen habe. darf, daß Ernennungeo...aus ganz bestimmteo innerparteilichen Erwägungen heraus... vorgenommen werden und dies vor der Partei offiziell ganz anders begründet wird." Genossen, ich beanspruche kein Patent auf Demokratismus. Aber 2) Trotzki hatte nach dem September-Plenum des ZK dem Politbüro wirtschaftliche und die Situation, die ich bei meiner Rückkehr nach zweimonatigem innerparteiliche Maßnabmen vorgeschlagen. Sie wurden nicht diskutiert. Urlaub vorfand, hat mich veranlaßt, genau aufzupassen, die Frage zu 3) Gemeint ist die Gruppe Stalin-Sinowjew Kamenjew. 4) Das Prisidium der ZKK hatte am 15. Oktober Trotzkis Brief vom 8. 10. als Plattform und untersuchen. Die Situation zwingt mich, über mich selbst zu sprechen, Versuch der Fraktionsbildung bezeichoet. das beweisen die Tatsachen. Denn Genossen, jene Aufzeichnungen S) Gemeint ist der Brief des PB vom 19. Oktober als Antwort auf Trotzkis Brief vom 8. Oktober; von der Sitzung des Politbüros am 11. Oktober 11), die ich Ihnen vgl. Wolter: Die Linke..., S. 204-206. 6) Lenin batte Trotzki im April und September 1922 angeboten, stellvertreteoder Vorsitzender verlesen habe, sind doch eine Tatsache. des Rates der Volkskommissare zu werden. Die Situation erfordert einen Ausweg. Eines von beidem: entwe- 7) Trotzki war nach der Revolution zunächst Volkskommissar für Auswärtiges (Friedensverder eine Wende zur Demokratie in der Partei (ich will nicht wie baodlungeo in Brest-Litowsk), ab Frübjahr 1918 Volkskommissar für Heereswesco und Marine und ab Herbst 1918 Vorsitzender des Revolutionären Kriegsrates.

Genosse Bucharin sagen, "das Steuer herumreißen", nein, einfach 8) "Probleme des Alltagslebens" waren gerade erschienen. eine Wende), oder man muß sagen, daß es gut um sie bestellt ist. Man 9) Vulgär-materialistische biologische Theorie. behauptet auch, ich hätte mir das alles ausgedacht, um eine Fraktion 10) beide waren zeitgenössische Künstler. 11) Trotzki hatte unter anderem die Aussage Bucharins zitiert, die Polizeimetboden in der Partei zu bilden. Wann? In welchem Augenblick? Wo? Vielleicht in der müßten beendet und die Parteidemokratie angestrebt werden. Armee? Sprechen Sie ruhig aus, nennen Sie es Bonapartismus! Ich wiederhole es, als ich nach meinem Urlaub eine derartige Situation vorfand, als ich darüber nachgedacht und meine Eindrücke mit Hilfe eines Dutzend erfahrener Genossen überprüft hatte (und Sie wissen, daß für mich angesichts meiner offiziellen Stellung jeder andere Weg, die Meinung der Partei zu sondieren, außerordentlich schwierig ist), habe ich gesagt: Weniger Polizeiregime, mehr Plan. Dafür wollt ihr mich verurteilen.

Genossen, ich will es ganz offen aussprechen. Es gibt bei uns Genossen im Politbüro, die die Angelegenheit zu Ende bringen Parteimitglieder zu tragen und eine weitere Zusammenarbeit unmöglich zu machen.

Ich glaube, daß die Mehrheit des ZK und der Partei dies nicht will.

Aber der einseitige Beschluß, der hier vorbereitet und den anzunehmen man Ihnen empfehlen wird, der ganz sicher auch angenommen wird, wird, so fürchte ich, für jene eine Stütze sein, die der weiteren kollektiven Zusammenarbeit den Boden entziehen wollen.

Genossen, bevor Sie für diesen Beschluß stimmen, versuchen Sie, meine Situation zu durchdenken und zu verstehen. Ich hatte sehr komplizierte Bedingungen. Ich konnte mich nicht gegen jene wenden, die die Fiktion in die Welt gesetzt haben, ich würde gegen die der Zeit, als sich dieses Netz um mich legte, konnte ich nichts 28 INPREKORR 247

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CSFR

Kapitalismus ohne Kapital die nur eine Stunde von Wien entfernt liegt. entwickelt sich zu einem "Off-Shore" Dienstleistungs- und Produktionszentrum für Österreichische Kapitalistinnen und Konsumentinnen. Die Situation der gesamten Slowakei ist verzweifelt. Die Arbeitslosigkeit in der Slowakei liegt bereits bei 14%, während es in der Tschechei nur 4,1% sind und die slowakische Bürokratie fordert eine stärkere Rolle der staatlichen Investitionen, um die Schlüsselindustrien zu schützen. Es gibt auch Un- Die Regierung der CSFR meint einen Weg gefunden zu haben, wie mut über die Entscheidung der Prager Regierung, die Rüstungsindustrie (2/3 davon liegen