Interview mit SVETOZAR STOJANOVIC Monaten anhaltenden und anti-albanischen Massendemonstrationen. die schließlich in der Einschränkung der Autonomie der Provinz Kosovo und einem Massaker an etwa 100 Albanern mündeten, sind Ausdruck der bislang schwersten Krise des jugoslawischen Staats- und Gesellschaftssystems. Ihr liegt eine anhaltende wirtschaftliche Stagnation und vor allem eine wachsende Auseinanderentwicklung der einzelnen Teile der jugoslawischen Föderation zugrunde. Sie äufert sich beispielsweise in wirtschaftlichem Wachstum und einer Arbeitslosenrate von nur 2% in der Teilrepublik Slowenien, aber einer absoluten Verelendung und einem Arbeitslosenanteil von 50% in der Provinz. Kosovo. Aber auch in Makedonien und in der Vojvodina geht die Wirtschaft den Krebs- Die jugoslawische Führung war bislang nicht imstande, darauf cine Antwort zu geben. Sie sucht ihr Heil in ciner verstärkten Anbindung an den kapitalistischen Weltmarkt (Durchlöcherung des Außenhandelsmonopols, Beitritt zum IWF usw.). Die Folgen davon sind katastrophal: Die Außenverschuldung beträgt über 20 Mrd. Dollar. die Inflationsrate erreichte 1988 250%, die sozialen Unterschiede und Spannungen sind kraß. die Armut wächst.
Um dem gesellschaftlichen Unmut über diese Situation Herr zu werden, hat die jugoslawische Führung immer wieder versucht, ihn in nationalistische Bahnen zu lenken. Die Behandlung der Kosovo- Albaner ist ein Beispiel dafür. Mitte der 70cr Jahre wurden die Rechte der autonomen Provinz Kosovo und der Vojvodina in der jugoslawischen Verfassung erheblich gestärkt. Kosovo bekam. obwohl es nicht den Status einer Teilrepublik hatte. cin Vetorecht im serbischen Parlament in den Fragen, die es betraf. Außerdem wurde die Provinzverwaltung Kosovos „albanisiert"* ', der Anteil der in der staatlichen Verwaltung beschäftigten Slawen auf ihren Anteil an der Bevölkerung Kosovos (10%) reduziert.
Die serbische Parteiführung stimmte damals für diese Regelung. weil es ihr der beste Weg schien, die Verantwortung für die wirtschaftliche Stagnation dieser Provinz auf die Albaner abschieben zu können. Doch die Rechnung ging nicht auf. Die Armut hat zugenommen: das Bruttosozialprodukt beträgt in diesem Gebiet 30% des in Jugoslawien im Durchschnitt je erwerbstätige Person Erwirtschafteten: der Durchschnittslohn cines Bergarbeiters reicht knapp aus, die Familie physisch am Leben zu halten. Dies provoziert einen ständigen Exodus der serbischen und montenegrinischen Minderheit aus Kosovo, den die serbische Parteiführung seit 1987 systematisch dazu benutzt hat, nationalistische Konflikte mit dem Ziel zu schüren, die Rechte der Albaner wieder rückgängig zu machen und die serbische Vorherrschaft auch über Kosovo durchzusetzen. Hinzugefügt sei noch, daß dem ein Wechsel in der serbischen Parteiführung vorausgegangen war. Die Zentralregierung und die Führung der Bundespartei waren nicht in der Lage, steuernd in diesen Kon- Mikt cinzugreifen - ein cklatanter Ausdruck der Desintegration der jugoslawischen Führung.
Jakob Moneta, chemals Chefredak- Icur von metall, führte Ende vergangenen Jahres über die sich zuspitzende Lage in Jugoslawien ein Interview mit Prof.Svetozar Stojanović. Stojanović ist einer der herausragenden Vertreter der politischoppositionellen Praxis-Gruppe. cinc Gruppe von Intellektuellen. namhaften Professoren etc., die seit den 60cr Jahren versucht, anknüpfend an der marxistischen Theorie, eine sozialistische Kritik des jugoslawischen Gesellschafts- und Herrschaftssystems zu entwickeln. Zusammen mit sieben anderen Professoren derselben Gruppe erhielt er 1975 Lehrverbot; die Zeitschrift wurde verboten. Für die Wahrung der Kontinuität marxistischen Denkens in Jugoslawien war dies ein schwerer Schlag. Dies wird an den Ausführungen deutlich, die Stojanović im nachstehenden Interview über die Entwicklung in der Jugend heute macht. Schlimmer ist jedoch die Tatsache, daß die Zunahme der nationalistischen Hetze in den letzten Jahren nicht ohne Einfluß auch auf die kritische, marxistische Intelligenz geblieben ist. Spuren davon finden sich auch im nachstehenden Interview, in dem, bei aller Ablehnung der Hetze und der Repressalien gegenüber der albanischen Minderheit und der Anerkennung ihres Rechts auf Wahrung ihrer Autonomie die nationale Unterdrückung der Albaner durch die Serben nicht in den Mittelpunkt gerückt wird und die realen Verhältnisse dadurch auf den Kopf gestellt werden.
Die Redaktion von Inprekorr teilt diesen Standpunkt nicht. Wir halten dennoch den Dialog für wichtig, denn Stojanović ist einer der wenigen in Jugoslawien, die sich um eine unabhängige, sozialistische Position bemühen.
In. einer folgenden Ausgabe unserer Zeitschrift werden wir die Gelegenheit haben, Hintergrundmaterial zum Thema zu veröffentlichen.
* Svetozar, aus der Diskussion, die wil nit Mitgliedern der Praxis-Gruppe un dem ehemaligen Studentenführer Zoran Djindjić hatten, ergab sich, daß es heute in der intellektuellen Opposition ein weitgefächertes Spektrum gibt. Es reicht von den Vertretern sozialistischer Demokratie als zentralem Ausgangspunkt für die Lösung auch der wirtschaftlichen Schwierigkeiten Jugoslawiens bis zu denen, die sich auf den Begriff Sozialismus" überhaupt nicht mehr beziehen. Insbesondere in der jüngeren Generation scheint das völlige Versagen des jetzigen Systems in Jugoslawien, das sowohl in der schweren Wirtschaftskrise mit einer jährlichen Inflationsrate von 200% wie auch in der Verschärfung der nationalen Fragen seinen Ausdruck findet, den „Sozialismus" völlig desavouiert zu haben. Viele setzen deshalb auf Rekapitalisierung" durch das Anlocken ausländischen Kapitals in Joint Ventures, durch die Erweiterung der Möglichkeiten für kapitalistisches Unternehmertum und Initiativen innerhalb Jugoslawiens, durch die Integration in das kapitalistische Europa. Über die Ineffektivität, die Vergeudung von gesellschaftlichem Reichtum durch die bürokratische Einparteienherrschaft waren sich wohl alle einig. Um deutschen Lesern klar zu machen, wo Jugoslawien heute steht, möchte ich aber zunächst mit Fragen über die Praxis-Gruppe beginnen. Wie kamt ihr auf den Namen Praxis, wo doch seinerzeit euer wichtigster Beitrag der Versuch war, theoretische Probleme zu klären?
Woran liegt es, daß uns insbesondere von Vertretern der Sozialistischen Jugendorganisation in Slowenien und Kroatien gesagt wurde: Die Praxis-Gruppe hat für uns überhaupt keine Bedeutung mehr. Wir können unsere Probleme nur durch einen Anschluß an Europa lösen. Der Sozialismus hat sich als unfähig erwie- Wohlstandsgesellschafi zu schaffen. Wir beurteilen eine Gesellschaft nicht danach, ob sie sich sozialistisch oder kapitalistisch nennt, sondern danach welche Lebensqualität sie für den einzelnen Menschen bringt?
* Die Zeitschrift Praxis hatte natürlich eine praktisch-politische Intention. Zugleich gaben wir damals Filosofia als theoretisches Organ heraus. 1975 erhielt ich zusammen mit sieben anderen Professoren der Praxis-Gruppe aus politischen Gründen Lehrverbot an der Universität. Die Zeitschrift Filosofia wurde widerrechtlich von der Polizei beschlagnahmt. als ihre letzte Ausgabe noch in der Drukkerei war. Heute gibt es wieder eine philosophische Zeitschrift namens Teoria. Nun aber zu dem eigentlichen Problem, was Du aufgeworfen hast. Es ist wahr, daß es heute in der intellektuellen politischen Opposition in Jugoslawien eine ganze Bandbreite verschiedener Meinungen gibt. Die Opposition geht einerseits vom Marxismus aus und reicht andererseits bis zum konservativen Liberalismus. Sie reicht vom Internationalismus bis zum Nationalismus.
Was Praxis betrifft, die marxistische Gruppe in Jugoslawien, so ist dies ein wenig komplizierter. Zunächst etwas Kritisches oder Selbstkritisches zur Praxis- Gruppe. Ich glaube, das Paradigma, das kritische Modell der Praxis-Gruppe war sehr wichtig in den 50er, 60er und 70er Jahren. In einem gewissen Grade war diese Kritik jedoch eine immanente Kritik von innen heraus. Man kritisierte das System in Jugoslawien und natürlich auch das der UdSSR, Osteuropas oder Chinas im Namen der Werte, auf die sich dieses System ideologisch ebenfalls beruft. Das bedeutet: wir maßen es an den Marxschen Ideen einer kommunistischen Gesellschaft, einer Gesellschaft der Freiheit, der Gleichheit und des absterbenden Staates usw. Die Herrschenden - ich würde sagen, die herrschende Klasse — hat natürlich gemerkt, daß dies cine subversive Kritik ist. Es ist immer gefährlich, wenn man ein System an den von ihm proklamierten Werten mißt, wenn man es also beim Wort nimmt. Deswegen haben auch das System und die herrschende Klasse so scharf hierauf reagiert. Das war also der fortschrittliche Charakter, die progressive Funktion dieser Kritik. Die zweite sehr progressive Funktion dieser Kritik war, daß sie eine Herausforderung bedeutete für das Monopol auf die öffentliche Sprache, die öffentli- Professor Svetozar Stojanović (Jahrgang 1931) war an der Belgrader Universität Dozent für Philosophie und Soziologie; er wurde 1975 mit sieben anderen Professoren, die zu der politisch-oppositionellen Gruppe gehörten, die die Zeitschrift Praxis herausgab, relegiert. Er war danach Gastprofessor an Universitäten in Großbritannien, den USA und der BRD. Er ist jetzt wieder seit 1981 zusammen mit anderen Kollegen aus der Praxis-Gruppe am Institut für Sozialwissenschaften, dem Zentrum für Philosophie und Gesellschaftstheorie der Belgrader Universität, beschäftigt.
Von seinen zahlreichen Veröffentlichungen erschienen in deutscher Sprache: Kritik und Zukunft des Sozialismus, München (Hanser) 1969; Geschichte und Parteibewußtsein, München (Hanser) 1978.
JUGOSLAWIEN che Terminologie. Plötzlich gab es eine kritische marxistische Gruppe, die abgelehnt hat, das Monopol auf diese von den Herrschenden gebrauchte Sprachregelung zu akzeptieren. Das war der zweite Grund für die harte Reaktion der herrschenden Klasse.
Nun zur Lage in Jugoslawien, in Osteuropa und in der UdSSR. Sie entwikkelte sich in einer Weise, die auch in der Praxis-Gruppe ihren Niederschlag fand. Es entstanden sozusagen zwei „Sub- Gruppen** . Die eine besteht weiterhin auf der Art der Kritik, die wir vorher gemeinsam geübt haben. Die andere stellt fest, daß diese Art der Kritik ihre Wirkung verfehlt.
Wenn man heute z.B. den Etatismus in Jugoslawien im Namen des Absterbens des Staates kritisiert, dann klingt das geradezu lächerlich. Denn niemand glaubt — und das zu Recht -, daß ein Absterben des Staates heute ein realpolitisches Programm ist. Darum will diese „revisionistische" Praxis-Gruppe keine Utopien, die zwar sehr schön, sehr humanistisch, aber politisch unrealistisch sind. Das gilt für das Absterben des Staates, Aufhebung der Warenproduktion, der Marktkonkurrenz überhaupt und anderes mehr.
Was aber geschieht jetzt in der Jugend, in der politisch bewußten Jugend? Besonders bei der „links" oder vielmehr „demokratisch** orientierten Jugend. Man muß hier differenzieren. Es gibt eine Gruppe, die in ihrer Reaktion auf die bestehenden Verhältnisse in Jugoslawien das Wort „Sozialismus" überhaupt nicht mehr hören will. Aber man muß vorsichtig sein. Das bedeutet nicht notwendigerweise, daß sie ihn ablehnen. Wenn man konkret, über konkrete Werte diskutiert, dann stellt man fest, daß für sie in Wirklichkeit etwa demokratischer Sozialismus" auf der Tagesordnung steht. In dieser jungen Generation gibt es aber eine interessante Erscheinung: die sogenannte postmoderne, postmarxistische Fragmentierung, die Zerlegung des Gesamtprozesses in Bruchstücke"* Diese junge Generation will nicht alle Werte in einem Wort zusammengefaßt wissen. Das ist die augenblickliche Bewußtseinslage.
Es gibt natürlich auch solche, die wirklich sehr konservativ sind, aber bei vielen erzeugt man sofort Nachdenklichkeit, wenn man fragt: Kann es wirklich eine Gesellschaft ohne irgendeine globale Planung geben?" Dann meinen sie: Sicherlich nicht!" Wenn man fragt: Ist es gerecht, wenn einige Konzerne so viel ökonomische Macht haben, daß diese auch auf die politischen Verhältnisse durchschlägt?" , dann sagen sie: „Natürlich nicht!" So kann man noch viele andere
JUGOSLAWIEN
Fragen aufwerfen, bei denen man plötz- ner Gesellschaft am Ende des 20.Jahr- bung der Verdinglichung und Entfremlich Ubereinstimmung feststellt! dung, die Kritik der Ideologie und ähnli- Nun gut, das ist die eine Gruppe. Die konnte und werden kann. Mit einem ches große humanistische Leistungen des will weiterhin mit dem Wort: diese junge Generation ist nicht Geistes. Wir halten an diesen kritischen Begriff Sozialismus" operieren. Aller- an einem Ideen nicht darum fest, weil sie unmitteldings unter der Bedingung von Ausgren- Sozialismus in 200 Jahren! Sie sagt: .,Ich bar operativ sind, sondern sie sollen das zung. Man muß dann sofört sagen, daß es habe nur ein Leben. Ich möchte etwas bleiben, was man heute in der Philosoum demokratischen Sozialismus geht, das hiervon in meinem Leben sehen.* phie die „regulativ kritischen Ideen* bisher das System in der UdSSR kaum Man muß natürlich auch sagen, daß nennt. Was aber kann man auf der Ebene etwas damit zu tun hatte. Es gibt dort na- diese etatistische"*, diese Klassengesell- des Operativen zum demokratischen Sotürlich hie und da einige Elemente von wie ich sie nenne, nach dem zialismus sagen? Und hier beginnt dann Sozialismus. Woraufhin sofort der Ein- Kriege eine positive Funktion erfüllt hat: die Diskussion. wand erfolgt: Aber es gibt doch mehr die Modernisierung. die Industrialisie- Sozialismus in Schweden als in der So- rung. die Massenerziehung. Damit wer- * Wir waren auf dem Weg nach Belgrad wjetunion. " Auf dieser Basis kann dann den die Jugendlichen zumeist auch ein- zuerst in Ljubljana, wo wir auch mit Zodie eigentliche Diskussion über demokra- verstanden sein, nur darf man das nicht ran Thaler, dem Vorsitzenden des Rates tischen Sozialismus beginnen. Das muß „Sozialismus" oder gar demokratischen für internationale Beziehungen im Verman sich klarmachen, wenn man in Ju- Sozialismus nennen. Dann nämlich be- band der Sozialistischen Jugend Slowegoslawien mit Jugendlichen diskutiert. ginnen die Probleme. Wenn es um die niens (ZSMS), gesprochen haben. Er Sicherlich sind viele dieser Jugendli- Lebensfähigkeit des Systems übergab uns eine Erklärung zu Eurochen von der marxistischen Utopie zu kommt man sofort zu folgenden Möglich- pa", die zur Verabschiedung im ZSMS einem realistischen Konzept des demo- ausgearbeiter wurde und in der es heißt:
kratischen Sozialismus gelangt. Aber sie Die einen werden sagen: jetzt muß es Wir, die Mitglieder des ZSMS sind wollen - meiner Erfahrung nach - noch - um die „Lebensfähigkeit" herzustel- Bürger Europas. Wir verkünden hiermit etwas anderes. Sie wollen ein lebensfähi- len - Marktkonkurrenz geben, muß es unser Recht auf Demokratie, Prosperität ges, verwirklichbares Modell von demo- Warenproduktion geben, mul es cinen Sozialismus und lehnen Rechtsstaat statt der Theorie vom Abster- genug von ideologischen Kriegen, natio- …Utopismus" ab. Man muß deshalb in ben des Staates geben. Aber sie werden nalem Streit und wirtschaftlicher Krise, Jugoslawien, in Osteuropa. in der So- zugleich feststellen: .Das ist doch sicher die das jugoslawische Volk tief getroffen Wjetunion darüber diskutieren, wie das kein marxistisches Programm**! Versucht haben. Wir verurteilen die jugoslawische Programm eines verwirklichbaren und man dann zu beweisen, daß dies doch ein Außenpolitik, die uns von unserer kultulebensfähigen demokratischen Sozialis- marxistisches Programm ist. dann ist man rellen, historischen, wirtschaftlichen und mus ausschen soll. Das müssen wir kri- nicht glaubwürdig. politischen Umgebung isoliert hat. Den tisch und selbstkritisch diskutieren und Ich sage darum auch: Nein, im klassi- Kreuzzügen, die gegen den ,inneren hierbei für die Jugend offen bleiben. schen Marxismus ist das nicht vorhan- Feind' geführt werden, setzten wir unser Man muß über die Fehler der Vergan- den. was nicht bedeutet, dall er rundweg positives Projekt der ,Integration in Eugenheit reden, über das, was nicht nur falsch ist. So sind z.B. die Idee der Praxis ropa' entgegen. Europa, wie es bisher unverwirklicht war, sondern auch in ci- - als Kategorie -, die Ideen der Aufhe- bestanden hat, d.h. das Europa von Jalta, Neuerscheinung: Seminar zu:
Der Giftgastod ist ein Frauen und EG
Meister aus Deutschland Feminismus und Herausgegeben von medico international, der Sozialistischen
Zeitung/SoZ und der Buko-Initiative Stoppt den Rüstungsex- Arbeiterbewegung port"
Aus dem Inhalt: Vom 25. bis 28. Mai führt die SOAL (Sozialistische Alternati- Von Verdun bis Samarra/Irak / Die Weltmarktkonkurrenz ve). die österreichische Sektion der IV. Internationale, am EG/USA und die BRD als Exportweltmeister / Warenexport Mattsee in Oberösterreich ein Seminar zur Frauenpolitik der ist immer auch Rüstungsexport / Golfkrieg und die Kriegsge- Europäischen Gemeinschaft in Hinblick auf den geplanten winnler der EG / Deutsches Giftgas in Aktion: Golfkrieg und Binnenmarkt durch. Dabei sollen unter anderem die Folgen Habalja/Kurdistan / Das BRD-Libyen-Geschäft und der Fall der mit dem Binnenmarkt verbunden Politik der Deregulierung Rabta / Wüstensand im Exportgetriebe. Die Heuchler im Was- und Flexibilisierung für die Lage der Frauen in der EG unterserwerk / Bonn und Bosse auf die Anklagebank! sucht werden.
Ein weiteres Thema des Seminars ist das Verhältnis von Autoren: Hans Branscheidt (medico), Wolfgang Prinz (Kurdi- Feminismus und Arbeiterbewegung. wobei insbesondere die stan Archiv, Hagen), Jutta Klaß, Hans-Jürgen Schulz und Win- Krise der autonomen Frauenbewegung und die Politik der fried Wolf (SoZ), Hartmut Lierow. Gewerkschaften behandelt werden sollen.
160 Seiten/ 17 DM. An dem Seminar können nur Frauen teilnehmen!
as Buch wird am 15. März ausgeliefert. Bestelladresse: Isp Anmeldung und weitere Informationen bei: SOAL. Neustift- 'erlag. Mainzer Landstraße 147, 6000 Frankfurt 1 (069 • 7 gasse 67-69. A-1070 Wien, Tel.: 0222 - 93 35 78. 67 97).
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Nr.34/1-1989 die