Inprekorr 1971–1992

Archiv der Internationalen Pressekorrespondenz der IV. Internationale

Nicaragua

Lernen aus der Erfahrung

Inprekorr Nr. 172, September 1985 · S. 30-33 · 2.703 Wörter

Mittelamerika USA und Kanada

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Sie mußten in der Erfahrung lernen, daf die Dinge etwas komplizierter lagen, daß die Gebräuche, der gemeinschaftliche Lebensstil und das Wertesystem der Indianer konstitutive Elemente waren, die sie völlig unterschätzt hatten. Der Beginn der Auseinandersetzungen

Daher kam es nun rasch zu Unstimmigkeiten zwischen der FSLN, die das ganze nicaraguanische Volk zu einen versuchte, und der MISURASATA, die sich als Organisation der Einheimischen betrachtete in freier Assoziation mit der nicaraguanischen Revolution. Und die im Lande operierenden Kräfte der Reaktion hatten sich natürlich darangemacht, MISURASATA zu unterwandern und einige ihrer Führer für sich einzuspannen. Sie nutzten die Reibungen aus, um unter den Einheimischen die Gefühle aufzuputschen und Horrorgeschichten über die sandinistischen Führer zu verbreiten.

Anfangs schienen sich die Forderungen der MISURASATA nicht mit denen der FSLN zu widersprechen. In einer Plattform von 1980 sagten die Indianer, daß die Anerkennung ihrer Sprachen „die wirkliche Integration der Indianer" ermöglichen werde, im Gegensatz zu einer Politik der Assimilierung. Damals wurde auch die Landfrage im allgemeinen aufgegriffen: „Die Agrarreform sollte die Indianer zu legitimen Eigentümern ihres Landes machen. Sie forderte, daß das Land, auf dem die Indianergemeinden schon immer gelebt hatten, von nun an als ihr rechtmäßiges Eigentum anerkannt werden sollte. Erst als sich die lokalen Konflikte zwischen Einheimischen und Vertretern der sandinistischen Regierung verschärften, noch aufgeheizt durch Provokationen der Contra, begann MISURASATA, ihre Positionen zu ändern und mehr Forderungen zu stellen.

In einem Plan, der 1981 auf dem Höhepunkt der Konflikte entworfen wurde, zitierte MISURASATA die Ahnenrechte der Indianergemeinden auf das gesamte Land in der Region herbei, verlangte deren Wiederherstellung und das Recht, die Atlantik-Küste auf allen Ebenen zu verwalten. Besonders hob sie hervor, daß die Reichtümer der Region ausschließlich zum Nutzen der Regio-

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nalbevölkerung ausgebeutet werden dürften, nicht aber ganz Nicaraguas. Die Frente erklärte diese Forderungen sofort für inakzeptabel - aus verschiedenen Gründen. MISURASATA beanspruchte, für alle Menschen der Küste zu sprechen, während die Mehrheit Mischlinge seien, „also' ihre Ansichten nicht teilten, genausowenig wie die schwarzen Kreolen. Darüberhinaus sei es unfair, gleichzeitig auf allen Bereichen mehr Hüfsleistungen zu verlangen und dem Rest des Landes jedes Nutzungsrecht an den Naturschätzen zu verweigern. (Der Plan für 1981 sah in der Region Investitionen von 250 Mio. Cordobas vor, während der Produktwert von dort nur 100 Mio. Cordoba betrug.)

MISURASATA jedoch sofort des Separatısmus anzuklagen, oder gar des Rassismuş, wie es einige FSLN-Führer in dieser Auseinandersetzung taten, war sicher nicht der Weg, die Bevölkerung davon zu überzeugen, daß ein gemeinsamer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Rahmen gefunden werden mußte, um die Entwicklungsprobleme der Atlantik-Küste zu lösen. In der MISURA- SATA gab es schon eine separatistische Strömung. Aber erst die Politik der FSLN bewirkte die einstimmige Ablehnung ihr gegenüber. Es gelang ihr so nicht, die nationalen Minderheiten davon zu überzeugen, daß die Schaffung eines separaten Staats eine utopisch Idee ist und auch die Erfüllung der ge hegten Hoffnungen nicht näherbringt. In diesem Kontext müssen wir die Entwicklung einer Vielzahl von Miskitos verstehen, die zu Beginn die sandinistische Politik unterstützt hatten und sich später zu Führern von Oppositionsgruppen entwickelten. Ein typisches Beispiel dafür sind jene jungen Menschen, die zuerst an der Atlantik-Küste den Alphabetisierungsfeldzug durch zeführt hatten und dann Anfang 1981 ir einigen großen nationalisierten Agrarbetrieben mit gewaltsamen Demonstrationen forderten, daß diese eine Gewinnsteuer an die Indianergemeinden zahlen sollten. Die Frente entschloß sich damals, einige dieser Leute sowie eine Reihe von Führern der MISURASATA zu verhaften.

Nachdem die Miskitos zwei Wochen lang Demonstrationen durchgeführt hatten, um ihre Volksgenossen freizubekommen, lockerte die FSLN ihren Druck etwas und begann sich nach einer politischen Lösung umzuschauen. Im August 1981 veröffentlichte die FSLN eine „Prinzipienerklärung" über die At. lantik-Küste. Zum einen wurde darin das Prinzip der Einheit der Nation und des nicaraguanischen Territoriums sowie das Eigentum des nicaraguanischen Volks an allen Naturschätzen, die auf dem vom revolutionären Staat regierten HONDURAS

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Opfer der Contra werden aufgefunden Gebiet vorkommen. Auch betonte sie die Verknüpfung zwischen einer Hebung des Lebensstandards und der ökonomischen Entwicklung als notwendig. Andererseits anerkannte sie das Recht der eingeborenen Gemeinden auf ihre Sprachen, ihre Kulturen und Traditionen, ihr Recht auf kollektiven Besitz des Landes, auf dem sie leben, ihr Recht auf einen Profitanteil aus der Förstereiindustrie sowie ihr Recht auf Selbstorganisation und auf Teilnahme an der Verwaltung der Atlantik-Küste und ganz Nicaraguas.

Massenexodus der Miskitos

Jedoch erwies sich trotz der Bemühung der FSLN, ihre Fehler zu korrigieren, die Annahme der in der Prinzipienerklärung anvisierten Maßnahmen sowie ihre Anwendung als nicht ausreichend, das Vertrauen wiederherzustellen, und mehrere tausend Miskitos entschlossen sich im Jahre 1981, nach Honduras auszuwandern. Im November des gleichen Jahres verstärkten die somozistischen 1 Kräfte entsprechend den amerikanischen Drohungen ihre Überfälle, um in der Grenzregion ein Klima dauerhafter Unsicherheit zu schaffen.

Aus Furcht, eine militärische Eskalation könne zum Krieg mit Honduras führen, der dann der Vorwand einer Invasion an der Ostküste sein könnte, beschloß die Frente, die gesamte Bevölkerung aus der Grenzregion zu evakuieren. Ein Niemandsland sollte dort entstehen, das die Somozisten nicht durchqueren konnten. Das war der Ausgangspunkt der ganzen antisanidinistischen Kampagne in den westlichen Medien, die die Frente beschuldigten, Massaker gegen die Miskitos und andere Völker der Region sich zu Schulden habe kommen lassen.

Einer der Miskito-Führer im Exil, Steadman Fagoth, berichtete vor dem US-Kongreß, Tausende Miskitos seien gefoltert, lebendig begraben oder abgeschlachtet worden. Liegt darin auch nur ein Körnchen von Wahrheit? Im Januar 1982 wurden zehntausend Miskitos zu Fuß, auf LKWs und in Hubschraubern in eine neue Wirtschaftszone transportiert, die 100 km weiter im Süden liegt. Klar ist, daß für die Mehrheit der Betroffenen dieser Transfer ein Trauma dar-

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stellte — trotz allen Maßnahmen, diese Reise auf Nimmerwiedersehen zu erleichtern.

Der Beauftragte der Region Zelaya an der Atlantik-Küste sagte hierzu: „Diese jähe Abreise ging nicht ohne das Niederbrennen von vielen Häusern, das Schlachten von Vieh ab. Dafür gibt es Gründe. Nunmehr konnten die Konterrevolutionäre in Honduras, die Nationalgardisten, diese Häuser nicht mehr benutzen oder Nahrung finden. Das ist wohl zu verstehen. Aber es gab einen psychologischen Effekt: die Menschen sahen, wie mehrere Jahre ihrer Arbeit in wenigen Minuten zu Asche reduziert wurden. Sie wunderten sich, wieso keine Zeit bestand, die Zinkblechdächer zu retten, denn ein Zinkdach steht bei ihnen für eine erhebliche Menge Mühe und Arbeit."

Ein kreolischer Priester sagte in einem Interview: „Ich hielt mich damals in der Region auf. Es bestand die Wahl, sie von dort wegzuholen oder dort sterben zu lassen. Zu der Zeit waren die Angriffe an diesen Orten schon recht großkalibrig, und die Miskito-Bevölkerung lebte im Kreuzteuer der nicaraguanischen Streitkräfte und der somozistischen. Meiner Schätzung nach hätte es mindestens ein Jahr gebraucht, so wie ich ihre Mentalität kenne, die Miskitos davon zu überzeugen, daß die Übersiedlung wirklich nötig war... und Zeit war knapp. "[Envio Nr. 31, 12-83, eigene Übersetzung] Zu den Massakergerüchten stellte sich bald heraus, daß sie nur aus dem Lager Mokoron in Honduras stammten, in dem sich Miskitos, die Nicaragua 1981 verlassen hatten, sammelten. Als die Interamerikanische Menschenrechtskommission im Mai 1982 vor Ort eine Untersuchung einleitete, behaupteten nur Tasba Pri, eine der Neuansiedlungen TASBA PR: JULIO 1982 zwei von 300 Befragten, Zeuge eines Massakers gewesen zu sein.

Eine Anzahl von Ausländern (Journalisten, US-Kongreßabgeordnete, der ehemalige sozialdemokratische Präsident von Costa Rica, José Figueres) sowie moravische und katholische Priester und baptistische Prediger hatten die Möglichkeit, die neuen Siedlungen in Nicaragua zu besichtigen. Alle konnten frei mit der Bevölkerung reden und bezeugten, daß keine einzige Person Klagen über Mißhandlung während der Umsiedlung vorbrachte. Eine amerikanische Urtergruppe der internationalen Gruppe Helsinki Watch, die eine Delegation nach Nicaragua geschickt hatte, berichtete, daß die Erklärung der Regierung über die Sicherheitsgründe, die zur Umsiedlung führten, nicht der Grundlage entbehrten.

Der Internationale Vertragsrat der Indianer, der die amerikanische Indianerbewegung vertritt, sagte 1982 vor einer UNO-Sitzung in Genf aus, daß sogar viele Miskitos, die an der Grenze lebten, um eine Übersiedlung gebeten hatten, um den von Honduras aus operierenden Kräften entkommen zu können. Und schließlich erklärte die Spezialistin für indianische Minderheitenprobleme Roxanna Dunbar Ortiz, Professorin für Völkerrecht, unlängst: „Ich habe nirgendwoch auch nur den geringsten Beweis gefunden, daß die Sandinisten irgendwelche Massaker oder andere Verbrechen begangen hätten... Man kann nicht oft genug betonen, in welchem Ausmaß die westliche öffentliche Meinung einem gigantischen Betrug zum Opfer gefallen ist. Ich habe die Gefängnisse besichtigt, und die Bedingungen, unter denen die Gefangenen verhaftet worden waren sowie ihre Lebensumstände im Gefängnis waren vollkommen legal und human."[Nicaragua aujourd'hui Nr. 9/10] Der oben schon einmal zitierte ansässige Priester fügte hinzu: „Es handelt sich um ein historisches Problem - ein soziales, kulturelles und wirtschaftliches Problem. Ein ethnisches Problem. Die Konterrevolution machte daraus ein politisches und militärisches. [...] Wir müssen uns vor Augen halten, daß das miskitische Volk nicht weiß, was die Nationalgarde war, was Somozismus war, wofür der Aufstand und die Revolution stehen, wie sie daher auch nicht wissen, was die Konterrevolution ist. Die Miskitos haben im nationalen Leben Nicaraguas nie etwas gezählt. Seit ewigen Zeiten lebten sie das Leben einer isolierten Gruppe, benutzt von den Engländern, benutzt von den Amerikanern, benutzt von Somoza. Die Revolutionist an sie wie an normale Nicaraguaner herangegangen, sagte ihnen, wir sind alle gleich und wir werden alle zusammen an der Bewegung teilnehmen. Darin liegt des Pudels Kern."

Auf dem Weg zur Autonomie

Er stellte aber auch seine Überzeugung heraus, daß die Revolution für die Miskitos enorme Errungenschaften gebracht „Das allerwichtigste ist, zu dem Punkt zu kommen, daß sie sich endlich als menschliche Wesen fühlen. Etwa 10 000 Miskitos wurden mit der Revolution geboren... Das heißt, sie wurden für das Wort geboren. Sie fangen an, endlich ihre eigene Sprache zu sprechen, dessen sie sich zuvor schämten... Die Revolution hat diese Bresche geöffnet, und die Menschen brachen durch sie ins Freie. Nummer eins war die Sprache, die die Würde bedeutete, der zweite Schritt war die Organisierung. In dem Moment trat die Konterrevolution auf den Plan und besetzte den politischen Raum, der durch die Revolution erst frei geworden Viele Menschen lernten zu lesen. Aber wir glauben, daß beginnend mit der Zeit der Alphabetisierungskampagne der Samen des Mißtrauens unter den Miskitos gesät wurde... Die große Unsicherheit, die die Revolution an den Tag legte im Umgang mit diesen Problemen, einige Fehler, und vor allem die Manipulation der Lage durch die Regierung der USA, brachten sie dazu, mit der Konterrevolution zu sympathisieren. Und dies ist nahezu zu einer Frage der Identität für das miskitische Volk geworden."[Envio, Nr. 31, s.o.] Seit der Zeit dieses Interviews hat sich zwischen der Miskito-Gemeinde Nica-

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raguas und der FSLN ein gewisses Maß an Vertrauen wiederhergestellt. Diesgeschah insbesondere deshalb, weil die Sandinisten ihre Fehler anerkannt ha- Le Monde Januar 1984.

Die FSLN hat konkrete Schritte unternommen, um die Erwartungen der Eingeborenen zuerfüllen. Die Stationierung einer zu groisen Zahl von Soldaten an der Atlantik-Küste ist öffentlich angeklagt worden. Über 40 Offiziere und Mannschaften wurden wegen rassistischen siegellier dend Espressiseen zu Gefängnisstrafen verurteilt. Es wurden Anstrengungen unternommen sicherzustellen, daß die örtlichen Sicherheitskräfte mehrheitlich aus Einheimischen bestehen. Dieses Ziel wurde erreicht; 1984 betrug deren Anteil 70 %. Außerdem werden Rekruten von der Pazifik-Küste routinemäßig geschult, bevor sie an die Atlantik-Küste versetzt werden. Inzwischen gibt es ein Milizbataillon nur aus Miskitos und Englisch sprechenden Schwarzen. Die Regierung hat für 5000 ehemalige Bergleute an der Atlantik-Küste, die aus der Zeit der Überausbeutung unter Somoza her an Lungenkrankheiten leiden, Renten gestiftet. Die Zahl der Kliniken stieg von 26 auf 44. Etwa 480 neue Schulen wurden eingerichtet. Industrieprojekte sind in Arbeit, die die Wirtschaftslage der Region aufmöbeln sollen. Schließlich hat die Beteiligung der unterschiedlichen Minderheiten in den Regierungskörperschaften, regional wie national, erheblich zugenommen. So wurde im Juni 1984 eine Miskita zur Gouverneuerin der Region Nord-Zelaya gewählt.

Aber vor allem wurde die Prinzipienerklärung von 1981 in eine Grundrechtscharta für ethnische Gruppen umgewandelt. Manchmal wird diese Autonomiestatut für die Atlantik-Küste genannt. Luis Carrion sagte darüber Anfang 1985: „Alle erreichten Schritte deuten auf die Anerkennung der linguistischen, kulturellen und sozioökonomischen Besonderheit dieser Gruppen hin. Die Autonomieerklärung ist der Höhepunkt dieses ganzen Prozesses." [Pensamiento Propio Nr. 20, 1-85] uns von totaler Unkennenis Yer Aalan tik-Küste zu mehr oder weniger ernshaftem Wissen entwickelt... Wir glauben, wir sind ein bißchen reifer geworden. Die Erfahrung hat uns zum Denken gebracht, dazu, die konkrete Realität zu sehen, zu verstehen, daß es vor 1981 unmöglich war, bestimmte Fragen aufzugreifen; sie waren für uns ein Tabu. Wir waren über die Idee entsetzt, daß von Autonomie gesprochen wurde, weil wir dieses Problem schlicht nicht verstanden."

[Barricada vom 8.12.1984] Die Entschlossenheit der FSLN, eine so liberal wie mögliche Herangehensweise an den Tag zu legen, führte im April 1985 zur Freilassung aller inzwischen noch einsitzenden Miskito-Häftlinge, darunter auch derer, die in den US-gestützten Contra-Gruppen gearbeitet hatten. Dieser Entschluß standim Zusammenhang mit den Verhandlungen zwischen der Frente und Exilvertretern bewaffneter Gegner der sandinistischen Regierung aus Miskito-Kreisen. Ein Nichtangriffspakt an der Atlantik- Küste wurde inzwischen unterzeichnet. Beide Seiten suchen nach einer Übereinkunft über die Tausende von Miskitos, die immer noch unter schrecklichen Bedingungen in hondurenischen Flüchtlingslagern leben, von Familie und Heimat abgeschnitten. Da ernste Seuchengefahr im Lager Mokoron bestand, hatte das Rote Kreuz beschlossen, die Flüchtlinge in kleinen Dörfern neu anzusicdeln, damit sie dort ihre traditionelle Lebensweise wieder aufgreifen könnten. Die Bevölkerung schwankte und entschied sich unter dem Einfluß einiger Häuptlinge schließlich dagegen. Es ist nur verständlich, daß diejenigen, die gegen die sandinistische Revolution mit allen Mitteln Krieg führen, ein Interesse daran haben, diese Menschen eng aufeinander, unter miesen Wohnund hygienischen Bedingungen, allen Gerüchten über Massaker zugänglich zusammenzuhalten. Wenn die Miskito- Frage weiter brennt, dann weil das Herzland ihrer Heimat zum Kriegsgebiet geworden. ist. Jenseits aller laufenden Verhandlungen kann es keine wirkliche Lösung der Schwierigkeiten der Atlantik-Küste geben, solange die USA die Contras in ihrer Aggression gegen Nicaragua unterstützen.

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