Der Betrug mit der Unabhängigkeit kolonialistischen Ursprüngen in der Siedlergesellschaft geprägt: einerseits beruhte seine wirtschaftliche Struktur auf der Überausbeutung der schwarzen Arbeitskraft, an: dererseits baute sich seine herrschende Schicht fest auf en Grundsätzen der Rassengliederung auf und band di reißen Arbeiter und die kleinbürgerlichen Schichten a das einheimische Kapital.
Doch die Geschichte schreitet auch für die weißen Rassisten vorwärts. Parallel zum Aufschwung, der Kolonialrevolution und zurneokolonialen "Afrikanisierung" ehemals kolonialer Gesellschaften bildete sich in Südafrika ein mächtiges und klassenbewußtes Proletariat heraus und die Politisierung der schwarzen Massen vertiefte sich. Die südafrikanische Bourgeoisie mußte einen Weg ausfin dig machen, wie sie mit der wachsenden Woge politische Unruhe im Land und der wachsenden Pe in seligkeit, die dem rassistischen Regime von außen entgegengebracht vurde, tertig wurde, eine Feindseligkeit, die es sogar den imperialistischen Alliierten Südafrikas unbequem erscheinen ließ, sich allzu offen mit diesem Regime zu verbinden.
einer authentischen Massenbewegung untauglich ist, nichts einträgt und die Gesellschaft sogar noch weiter zer- DIE BANTUSTAN-POLITIK
Die Apartheidsideologie, wie sie von der Südafrikanischer lationalistischen Partei entwickelt und nacheinander vor daß die verschiedenen schwarzen Gesellschaftsgruppen ihren eigenen, besonderen Weg und die für sie einzigartige Form der gesellschaftlichen und politischen Entwickund schrankenloser imperialistischer Ausbeutung). 1949 wurde eine Regierungskommission gegründet, die eine"erschöpfen de Untersuchung führen und einen umfassenden Plan zur Rehabilitierung der "Native Areas" der Stammesgebiete) erstellen sollte, im Hinblick au die Entfaltung einer Gesellschaftsstruktur in diesen Gebie Diese Gebiete waren erstmals 1913 geschaffen worden, urz nachdem die Südafrikanische Union unabhängig ge
vorden war. Gewisse Gebiete, in denen die afrikanische evölkerung konzentriert worden war, wurden dafür bestimmt; hier durften die Weißen kein Land kaufen und dafür durften die Afrikaner anderswo kein Land kaufen. Diese Maßnahme hatte die doppelte Wirkung, daß erstens die Vertreibung der afrikanischen Bevölkerung von legaten Form gebracht wurde, und zweitens der afrikani- von den Siedlern besetzten Landstrichen in eine schen Bevölkerung das notwendige Minimum an Land zugewiesen wurde, daß sie dort eine agrarische Subsi stenzwirtschaft führen konnte, die die Grundlage für das System der Wanderarbeit darstellt.
In den folgenden Jahren kamen eine Reihe von Maßnahmeit Vollende din: din: wien es zems den trinersen nur dann erint werden sollte, stadtisches cebiet daß "dem Eingebore das im wesentlichen eine Schöpfung des weißen Mannes ist, zu betreten, wenn er willig ist, in den Dienst des weißen Mannes zu treten und seinen Bedürfnissen förderlich zu sein; und er sollte städtisches Gebiet verlassen, wenn er diesen Dienst nicht mehr erfüllt"). 1927 wurde dem südafrikanischen Präsidenten als dem "Obersten Häuptling "der afrikanischen Bevölkerung das Recht be• direkt für die Reservate gesetzgebende Funktior mise in sie der seraichen kontoile die ceticte ohne erst das Parlament einschalten zu zu unterliegen.
Die Nationalistische Regierung der Nachkriegszeit fanc laher die Ideologie und die Struktur der Bantustans in roßen und ganzen schon fertig vor. In den 50er Jahrer auten die Regierungen nacheinander darauf auf unc schafften systematisch eine zusammenhängende Struktur, lie zugleich eine politische Strategie darstellte, ım mit den historischen Problemen des südafrikanischen Kapitalismus fertig zu werden.
Dies System beruhte auf folgenden, behaupteten Voraus- 1. Südafrika besteht aus einer Vielzahl von Nationen und setzungen: nationalen Gruppen, unter denen es die Weißen und eine Reihe afrikanischer Gruppen gibt.
. Jede dieser Nationen hat das Recht. innerhalb de hr historisch zustehenden Gebiets das Rech auf Selbstbestimmung zu erlangen und auszuüben (bzw. die Ausübung schrit tweise zu verwirklichen ). 3. Für die Weißen bedeutet das, daß sie die ausschließlichen Rechte über "Weiß-Südafrika" ausüben, das defi- .....
front 21 Lea Dieses Buch füllt eine bedeu- SÜDAFRIKA - tende Lücke. Es befaßt sich mit der Geschichte der Befrei- AM VORABEND DER ungsbewegungen im sudlichen REVOLUTION Afrika Ursprung und Ent wickiung der verschiedenen national und sozialrevolutio naten Stromungen und Orga nisationen werden auf dem Hintergrund der rassistischen Kolonialunterdruckung un tersucht, Charakter und Poli.
tik der Befreiungsbewegungen an den historischen Aufga ben der Revolution bewertet, die im sudlichen Afoka auf der Tagesordnung stehen Die umfassende Sachkenntnis des in der BRD lebenden Sudafrikaners Franz Lee und sein sozialistisches An pagement machen diese Buch nicht nur zu einer Quelle der Information, son Ком91 Kriterrum politischer Orien Seen gleichermaßen zu einem tierung Die vorliegende 2.
Aufiage wurde vom Autor um ein umfangreiches aktu elles Kapitel erweitert.
230 Seiten 9.00 DM 8ISP • VERLAG GmbH., Speicherstraße 5, 6000 Frankfyrt/M.2 tant i tone nach si in Bart Ki Ni 16051500 oder Lieferung erfolgt Psch Ffm 33386-606 Zahlung kann auch in Briefmarken erfolgen niert wird als der Hauptteil des Territoriums der Republik, der alle wichtigen städtischen Räume umfaßt. 4. Für die afrikanischen Massen bedeutet das die Einschränkung der Ausübung ihrer politischen Rechte allein auf die Reservate, die nun als 'Bantustans" bezeichnet werden.
5. Die afrikanische Bevölkerung in den "weißen" Gebieten wird daher ausschließlich als zugezogene Arbeitsraft betrachtet die keinen Anspruch hat auf politische oder der weilen Nation ein biesen demieten Angehöri- Obwohl die asiatische und "farbige" Bevölkerung ihren"nation alen" Rechten keinen territorialen Ausdruck verleihen kann im weinen Suderika als die Schwarzen und es st tr in einem sehr eng begrenzten Rahmen auch möglich, politische Rechte durch eigene Institutionen auszuüben. Der offen kundig ideologische Charakter dieses Systems und die schreiende Ungerechtigkeit, sowohl was die histoische Entwicklung als auch was die gegenwärtige Situa on betrifft, liegen nur allzu sehr auf der Hand. 88% de erritoriums von Südafrika (undalle wirtschaftlich produkivsten Sektoren) liegen in der Hand von 17% der Bev8lhert a des Sien wird, grindet sich auf afe anstore her- abgegeben wird, gründet sich auf die "historische Gegebenheit, daß über ein Jahrhundert lang die Weißen eingelallen sind, imperiall stische Manöver getrieben und im "weißen" Südafrika.
Aber all dies verdeutlicht nicht nur den Gewaltcharakter der Bantustan-Politik. Es bezeichnet auch die grundsätzlichen Widersprüche innerhalb dieser politischen Stratesina frikanischen Regime als einzige krücke noch die die das ganze Gebäude wegzufegen drohen und dem nackte Repression lassen. Diese Widersprüche kommen n zweierlei Hinsicht zum Ausdruck: darin, daß die Bantustans als "unabhängige" Staaten überhaupt nicht die Mehrheit der Industriearbeiter ausmacht. WARUM TRANSKAI ?
Die Wahl Transkeis zum ersten der Bantustans, die formal die Unabhängigkeit erringen sollen, war wohl überlegt: damit sollte das erste der beiden genannten Problene überspielt werden, da von allen Bantustans Transkei lasjenige ist, in dem die Risse am wenigsten deutlich afrikanischen schwarzen Bevölkerung als einen tragbaren lusweg aus ihren sozialen und politischen Nöten abgenommen werde.
me not des social sind gou in banane - ENTE
wahrt und hatte auch gegenüber der Apartheidpolitik eine kritische Haltung eingenommen. Durch ein Regierungsdekret trat an ihre Stelle ein "traditionelles" Regierungssystem aus Häuptlingen, die von der südafrikanischen Regierung ernannt wurden. In den späten 50er Jahren trat mit der Entwicklung der "Bantu-Behörden" eine gewisse Anderung ein: zu den emannten Häuptlingen kamen gewählte Věrtreter hinzu (wobei die ersten natürlich klar in der Mehrheit waren).
Kaiser Matanzima, Häuptling und erster Minister von Transkei unter der südafrikanischen Vormundschaft und ist ein solcher Redie Nationale Unabhängigkeitspartei Transkei, Versammlung gestellt, die emannt wurde, und hat bis zu diesem Jahr bei den Wahlen der gewählten Vertreter nie eine Mehrheit bekommen, trotz der massiven Einschüchte rungsversuche und der Unterstützung seitens der südafrikanischen Regierung.
Da dies natürlich keine tragfähige Basis für eine "unabhängige" Regierung darstellt (zumal in der neuen Versammlung Transkeis nur (!) 50% der Vertreter emannt werden), wurde das Problem dadurch gelöst, daß Blitzwahlen ausgerufen und die Opposition eingesperrt wurde. (Deren größtes Verbrechen bestand darin, ein Referendum über die Unabhängigkeit gefordert zu haben). Natürlich konnte Matanzima unter diesen Umständen eine Mehrheit für sich gewinnen.
mehr als 90% aus Schwarzen besteht. Transkei wird seine eigene Verwaltung haben, die zu Aber die weißen Staatsbeamten haben alle Spitzenpositionen inne und Berater der südafrikanischen Regiening spielen auf den meisten Gebieten bei der Gestaltung der Politik eine entscheidende Rolle.
Ähnlich hat Transkei eine eigene sog. Armee (die 286 reagier le inder Kontrole von Masenanamm.- die in Südafrika eine gründliche Ausbillungen) und unter der Kontrolle eines weißen südafrikanischen Offiziers und des ihn begleitenden Stabs steht. tanzima hat klar zu verstehen gegeben, daß er die Hauptaufgabe dieser Armee in der Bekämpfung des "Terrorismus" in Transkei sieht. Außerdem wird der bekannte südafrikanische Sicherheitsdienst BOSS seine Arbeit in diesem Gebiet fortsetzen, auch wenn er nun Matanzima "verantwortlich" sein wird.
Das sichtbarste Zeichen für die vollständige politische Unterwerfung Transkeis unter die südafrikanischen Rassirassistischen Gesetze der Repinie daß alle berüchtigten -- das Terrorismus- Gesetz, das Gesetz zur Unterdrückung des Kommunismus, das Gesetz über die Mischehe und das Gesetz über die Unsittlichkeit-- Im "unabhängigen" Transkei in Kraft bleiben sollen.
Schließlich werden sich nur 1, 6 Mill. der 3 Mill. "Bürger" der neuen Republik in Transkei niederlassen: die andem sind auf Dauer im "weißen" Südafrika angesiedelt und viele von ihnen haben Transkei nie gesehen und wünschen auch nicht dort zu leben.
Beden Rineral alle als "hosa bezeichneten Afrikaner Für letztere war es von entscheiden der Bedeutung, des Landes (mit Ausnahme der 1 Million Xhosa, dieeinem erden son die Selbigerschaste transensber gesonderten Xhosa - "Homeland" kommen, Matanzima wandte ein, daß diejenigen "Xhosa"; die außerhalb der Provinz lebten, die Möglichkeit haben sollten schaft Transkeis zu entscheiden treiwillig über die Annahme der Staatsbürger- trotz seines anhalten den Rekords in der Zusammenarbeit mit dem Apartheid-Regimewiderstrebte es ihm, sich offen mit einer so repressiven Politik zu identifizieren und er fürchtete städtisch en Gebieten nach Transkei könne eine sprengen- auch, die Abschiebung unliebsamer Schwarzer aus den Regierung ihren standpunkt durch und bewies damit dic Schließlich setzte die südafrikanische Abhängickeit der Regierung Trankeis (doch besteht kaum Zweifel daran, daß dieser Streitweitergeht). DIE ÖKONOMIE DER UNABHÄNGIGKEIT
Die politische Abhängigkeit Transkeis von der südafrikanischen Republik ist ein getreues Abbild ihrer okonomischen Abhängigkeit. Die in Transkei ansässige Bevölkedas sind über 80%, als Wanderarbeiter auf Farmen, in Bergwerken und Fabriken des "weißen " Südafrika, Fast lie Haltte der übrigen waren in Regierung und Verwaltung 00 waren in der gewerblichen Wirtschaft in Transkei selbst beschäftigt. In Transkei selbst wirtschaftlich aktiv sind hauptsächlich. Frauen und alte Männer, die vom Ertrag des Bodens eine elende Existenz fristen, um die Quelle schwarzer Arbeitskrafi für das"weiße" Südafrika am Sprudeln zu halten. Diese Wirklichkeit läßt sich in einer einfachen Statistik zusam menfassen: nur 26% des gesamten " Nationaleinkommens" von Transkei werden gegenwärtig in der Provinz selbst erwirtschaftet.
Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Analyse des Haushalts der Regierung. 1972-73 stammten mehr als zwei Drittel der Einnahmen der Verwaltungskörperschaften von Transkei von der südafrikanischen Regiening. 1974-75 war dieser Anteil auf mehr als 75% gestiegen; das geht im wesentlichen aur die Finanzierung von Prestigeprojekten in der Provinz zur Vorbereitung auf die "Unabhängigkeit" zurück.
Trotz aller Behauptungen über den angeblich "traditionellen " Charakter der Bantustans ist die Lage in der Landwirtschaft nicht besser, Der wachsende Bevölkerungs-- druck, die Beschaffenheit der Arbeitskraft und der gel jeglicher Kapitalin vestitionen in die Landwirtschafi laben zur Stagnation wenn nicht zum Erliegen der Nahringsmittelproduktion geführt, und di es bei gleichzeitig rasch ansteigender Bevölkerungszahl. Daher muß Transkei im allgemeinen 70% seines Mais und Nahrungsmittel auf Vorrat importieren.
Für 1,4 Mill. schwarze Südafrikaner bedeutet die "Unabhan gigkeit" Transkeis nur eins: es ist ein emeuter Schlag gegen ihren Kampf für demokratische Rechte und die sie mit ihrer rewesen sind (seit 1968 ist keinem A trikaner mehr erlaubt, endgültig sein "Homeland " zu verlassen). und von denen viele schon in der zweiten und dritten Generation in den städtischen Gebieten leben, verlieren nun ihre südafrikanische Staatsbürgerschaft fürdie von Transkei. Bereits ihre Rechte, in den städtischen Gebieten zu leben und zu arbeiten, sind stark beschnitten (sie können z. B. ohne weiteres in ihre "Homelands" abgeschoben wettische Unnihen verwickelt sind): jetzt aber besteht wenn sie entlassen werden oder in soziale oder die Gefahr, daß die "Unabhängigkeit" der Bantustans ein Vorspiel zu einem noch schärferen Angriff auf die eh schon dürftige Sicherheit darstellt.
Diese Sorge steht im Mittelpunkt der Unzufriedenheit der Schwarzen in den Städten --besonders bei der jüngeren Generation, deren ganzer Horizont sich auf das Leben in den städtischen Gebieten konzentriert und auf die das Blendwerk der "Homelands" keinerlei Anziehung ausübt. Diese sozialen Schichten sind die Träger der Idee der "black consciousness" , der Verwerfung der rassistischen Bemühungen, die unterdrückten Massen in verschiedene "nationale" Gruppen aufzuteilen, und der Behauptung einer einzigen nationalen Identität und Interessenein heit der gesamten unterdrückten Be völkerung. Die Entschlossenheit, für die vollen demokratischen und sozialen Rechte und gegen den südafrikanischen rassistischen Staat und seine Strukturen zu kämpfen, ist tief in diesen Schichten verwurzelt. Die "Unabhängigkeit" Transkeis ist ein tückischer Angriff auf diesen Kampi und jeder, der mit dem Kampf für die Befreiung der Schwarzen solidarisch ist, muß sich ihm entgegenstellen. Bisher war keine Regiering, weder eine neo-koloniale noch eine imperialístische bereit, ein so dreistes und durchsichtiges Manöver offen zu unterstützen. Aber schon bereiten sich Teile des imperialistischen Lagers auf einen solchen Schritt vor. Es halten sich die Gerüchte, daß Transkei von Westdeutschland und Frankreich anerkannt werden könnte, und in Großbritannien hat eines der repräsentativsten Sprachrohre des "aufgeklärten" Impe Partei ergriffen. Im Reimen der komplizierten Mendver, "The Guardian", offen dafür die im südlichen Afrika ablaufen, ist es wahrscheinlich, daß das südafrikanische Regime eine Bestätigung für seine Bantustan -Politik als Gegenleistung für seine Zusammen arbeit suchen wird. Es ist die Aufgabe der intemationalen Solidaritätsbewegung, den Betrug mit der Unabhängig- ‹eit Transkeis zu entlar ven und dagegen Widerstand zu 5 leisten.
ZIMBABWE
Am 2. November, während in Genf die verschiedenen nationalistischen Führer eifrig um den möglichen Zeitpunkt für die "verfassungsmäßige" Unabhängigkeit Zimbabwes feilschten, arbeitete das Smith-Regime eifrig an den für den neokolonialen Übergang notwendigen Grundlagen. Weiße thodesische Panzer verübten mit Unterstützung von Hubschraubern und Jet-Kampfbomber ein entsetzliches Massaker unter mehreren hundert Zimbabwe-Kämpfern, die in Lagern in Mozambique stationiert waren; sieben Lager wurden verwüstet.
Unter dem fadenscheinigen Vorwand der "Verfolgungsgriffen die rhodesischen Streitkräfte in teuflischer Absicht die Lager bei Nura, Chicoa, Chicombizi und Gentu im Nordosten und Chiqualala und Chitanga im Südosten an. All diese Lager liegen in der 50-Meilenzone innerhalb Changara auf der Straße vom Cabora Bassa-Damm nach Beira wurde angegriffen. Andere Gebiete stehen, während wir diese Zeilen schreiben, immer noch unter Beschuß, so die Provinzen Tete und Gaza in Mozambique, wo nach Angaben der "Mozambique News Agency" bei einem rhodesischen Angriff auf einen Bahnhof mindestens acht Zivilisten getötet und dreißig verwundet worden sind. Die bürgerliche Presse in Großbritannien und anderswo hat nur in minimalem Umfang von diesem Massaker bechicksal der schwarzen Massen in 2imbabwe kam deut ichtet: doch die zynische Haltun lích im Titel des Leitartikels der Ausgabe von "The Guardian " vom 3. November zum Ausdruck: "Das wirkliche Kampffeld ist Genf".
Die schwarzen Nationalisten führer, die auf der Konferenz waren, Sithole, Mugabe, Muzorewa, Nkomo, usw., stimmen damit natürlich überein. Die Unterredungen dieses Tages brachten kein anderes Ergebnis, als daß ein ad hoc-Komitee gebildet werden sollte zur Untersuchung. "ob bis zum nächsten September die Verfassungsbestimmungenfür die Unabhängigkeit ausgearbeitet werden nach Rhodesien zurückzukehren mit der Bemerkung: können" Inzwischen gab Smith seine Absicht kund, sobald sie (die Nationalisten) bereit sind, über das zu reden, was wir hier bereden wollen, werde ich wieder zurückkommen. "Das einzige Mal, wo die Nationalisten führer (Mugabe inbegriffen) eine Erklärung über das Massaker abgaben, geschah dies im Zusammenhang mit "dem Versuch Smith' s, die Genfer Konferenz zu sprengen". GENF : DER SIEBTE ANLAUF
Die jetzige Genfer Konferenz ist in der Tat der siebte Versuch, eine verfassungsmäßige Lösung für die Zimbabwere schiete der Nationalistentiers Sie beweist zunachst cinmal die zen die schon immer die nationalistischen Organisationen in diesem Land ausge-