Wir, portugiesische Proletarier, erleben heute besonders schwierige Augenblicke in unserem revolutionären Kampf gegen die Bourgeoisie, den Kapitalismus und den Imperialismus.
Eineinhalb Jahre nach dem Sturz der faschistischen Diktatur verdoppelt die kapitalistische Reaktion ihre teil üfe in den Kaseinen, Sie benutzt dabei estveder heimtückische Demagogie oder offene terroristische Gewalt. Aber ihr Ziel ist immer dasselbe: die Fortschritte im Bündnis zwischen den Arbeitern, Bauern, Soldaten und Matrosen, die zur Errichtung der Arbeitermacht führen, aufzuhalten; um jeden reis die Abschaffung der Klassenprivilegien, die auf Ausbeutung und Unterdrückung basieren, hindern; ihr eigenes Verschwinden als herrschende Klasse zu verhindern.
Immer noch sind mächtige Waffen in den Händen der Bourgeois und der Kapitalisten; zwei davon sind besonders gefährlich, wenn wir sie nicht trüh genug bekämpfen. Die erste ist unsere Uneinigkeit, unsere Unfähigkeit, unsere unabhängige Offensive auf eine tatsächliche Klassenbasis zu stellen, insbesondere indem wir unseren Kampf dem Bündnis mit der MFA untergeordnet haben, einer Bewegung von Offizieren, deren Widersprüche und schwankende Haltung uns den Abfall und die Feindschalt von wichtigen Schichten, besonders der bäuerlichen Bevölkerung, gekostet haben. Dies führte auch zur Demoralisierung vieler Kämpfer in unseren eigenen Reihen und zur Lähmung gegenüber der reaktionären Offensive innerhalb und außerhalb der Kasernen. Wir müssen in der Lage sein, dieser Getahr mit der Organisation unserer Klasse die Stirn zu bieten, wir so die militaristische Hierarchie brechen und die Macht des Staatsapparats der Bourgeoisie, graler Bestandteil die Armee ist, insgesamt in Frage stellen. Die Gründung der SUV (Vereinte Soldaten werden siegen) und die Demonstration, zu der sie am 10. September in Porto aufrief, stellen bereits einen wichtigen Schritt in diesem Sinn dar; besonders wenn man berücksichtigt, daß diese ders ort vom 50 ber Arbeitern davon 1 0 Solda ten und Matrosen in Uniform, der Manöver und der militaristischen Repression), in einer Gegend umgesetzt wurde, die das Zentrum der terroristischen Offensive und der reaktionären Demagogie ist.
Die zweite mächtige Waffe in den Händen unserer Klassenfeinde ist zweifellos die bedeutende internationale Unterstützung, die sie erhalten. Dies ist die Frucht der Interessengemeinschaft, die die Aus- Beiten se der et ten enttänen ers gebinde die diese Waffe, dieses konterrevolutionäre Potential des Imperialismus, sehr mächtig und schrecklich ist. Es ist unsere Aufgabe, Proletarier Europas, die Kampfformen zu bestimmen, die sich nur aus unserer Klassensolidarität ergeben können, indem wir unsere nationalen Kämpfe zu einem einzigen Kampf auf internationaler Ebene verbinden, damit jeder Angriff des Imperialismus die ihm gebührende Antwort erhält: die volle und unzerstörbare Gewalt der ganzen internationalen Arbeiter- und Massenbewegung.
Heute Portugal, morgen Spanien, Frankreich, Italien, usw. - schwere Kämpfe werden auf uns zu- (Fortsetzung auf Seite 22)
VI. REGIERUNG: