'SOZIALISTISCHE LÄNDER"' NEHMEN DIPLOMATISCHE BEZIEHUNGEN MIT SPANIEN.. 1+6+++++++++++. +++++++++ +++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++++ Als erstes erkannte die Volksrepublik China Franco-Spanien an. Sicher, jeder "sozialistisci. Staat hat das Recht, mit jedem kapitalistischen Staat diplomatische Beziehungen aufzuneh: Aber Maos China tut das auf seine eigene Art, wie sie den Revolutionären in aller Welt sc! am Beispiel Äthiopiens oder Kamerunş aufgestoßen ist. In der offiziellen Pekinger Zeitung ""Renmin Ribao" wird die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Spanien begrüßt. Abe. der Leser erfährt nicht, daß es sich um Franco-Spanien handelt, um eine Diktatur. Nichts v Bürgerkrieg, von der Vernichtung der spanischen Arbeiterklasse durch den Faschismus. Sollt es nach der Mobilisierung des chinesischen Proletariats und der Jugend in der Kulturrevolu: für die Bürokraten an der Macht gefährli ch sein, wenn an den revolutionären Aufstand de.: spanischen Proletariats erinnert wird?
Als erstes Land der osteuropäischen "sozialistischen" Staaten beeilte sich - die DDR, Fran Spanien anzuerkennen. Hierzu einige Auszüge aus einem Gespräch mit einem Führer der Arbeiterkommissionen von Barcelona:
. Die Kampagne zum Prozeß von Burgos zeigte, daß die Arbeiter in Europa den Kampf d =panischen Arbeiterklasse um demokratische Rechte unterstützt. Indes gibt es Länder - vielme: Regierungen sozialistischer Länder - die sich dieser Situation nicht bewußt zu sein scheinen. 1. B. erkennt die DDR offziell das Franco-Regime an, ein faschistisches Regime. Gerade in einer Situation, in der das Regime die schärfste Repression gegen die Arbeiterklasse entfesse: Das kann dem Regime sicher nicht seine ökonomischen Probleme lösen. Aber was es lösen wira es wird ihm die Tore zum Gemeinsamen Markt öffnen. Den europäischen Kapitalisten zu sage der Gemeinsame Markt verwehrt ihm zwar den Beitritt aufgrund seiner Strukturen, aber die sozialistischen Länder, die in Wirklichkeit demokratischer sind, öffnen ihm die Tore - das is: letztlich Druck auf den Gemeinsamen Markt. Und das können wir nicht zulassen. Deshalb Fordern wir die Arbeiter der sozialistischen Länder auf, ihre Regierung zu zwingen, daß sie Franco nicht offiziell anderkennt, diesselbe Regierung, die den Bürgerkrieg gemacht hat, ein faschistische Regierung. Natürlich ist das eine Kritik, die wir in den Arbeiterkommissionen diskutiert haben, und die wir spanischen Arbeiter ohne Freude machen. Daß ein sozialistische Regime die Franco-Regierung anerkennt, während die kapitalistischen Länder sagen, daß sie as nicht im Gemeinsamen Markt aufnehmen wegen seiner faschistischen Struktur. Sie sagen dc nicht, weil die Kapitalisten es nicht wollten, sondern weil das Volk. weil die Arbeiter von Frankreich, Italien, England es nicht zulassen, daß ihre Regierung eine Struktur zuläßt, die schließlich in der Zukunft auch Teil ihrer Regierung, ihres Landes sein wird. Sie lassen keir. faschistisches Land zu, nicht etwa, weil ihnen das nicht recht ist, sondern einfach weil ihr yolk ihnen das nicht erlaubt. Und wir meinen, daß eben auf diesem Weg der spanische Kapi talismus sich retten will. (...)"
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