triebkräfte der Revolution. Die Klasse der nationalen Kapitalisten und alle, die Patriotische und demokratische Ideale wahrt haben, werden ebenfalls als revolutionäre Kräfte eingestuft. Die Aufgaben der Revolution
Die revolutionären Kräfte stärken; die Wirksamkeit der bewaffneten Kräfte des Volkes steigern; patriotische und demokratische Initiativen zum Sturz des bürokratischen Kompradorenkapitalismus und des Feudalismus fördern; sich dem repressiven Einfluß des Imperialismus widersetzen; ein neues Thailand schaffen, das eine unabhängige, demokratische und blühende Zukunft haben soll.
Der Weg der Revolution
Sich auf den bewaffneten Kampf auf dem Land und auf den wirtschaftlichen und politischen Kampt und andere Kampformen stützen, um Stadt und Land zu vereinigen und schließlich die Macht im Staat zu erobern.
Kommunistische Partei Thailands, IV. Kongreß, 1. Juni 1982 Heutige Aufgaben der CPT talismus und der Kapitalismus der bürokratischen Kompradorenklasse haben sich stark ausgeweitet und kontrollieren jetzt mit den teudalen Schichten zusam• men die Wirtschaft des Landes. Der einheimische Kapitalismus konnte sich, obwohl er unterdrückt wird, dank des allgemeinen Aufschwungs des Kapitalismus ebenfalls entfalten. Der Feudalismus ist geblieben.
Die Grundwidersprüche - Der Widerspruch zwischen dem Imperialismus und der thailändischen Nation; - Der Widerspruch zwischen dem bürokratischen Kompradorenkapitalismus und dem Feudalismus auf der einen, dem thailändischen Volk auf der anderen Seite.
Die Etappen und der Charakter der Revolutior
Die aktuelle Etappe der Revolution ist die einer national-demokratischen Revolution. Ihr Charakter ist der einer demokratischen Revolution neuen Typs. Kurze Rückblende auf die Geschichte der Kommunistischen Partei Thailands
Die CPT ist eine revolutionäre Arbeiterpartei, die sich auf die marxistisch-leninistische Ideologie beruft. Seit ihrer Gründung 1942 hat die CPT für die Interessen des thailändischen Volkes und für die internationale Revolution gekämpft. Im allgemeinen hat sie in der Illegalität gearbeitet.
Heute leisten die Mitglieder und die Kader der CPT überall im Land Massenarbeit, in der Stadt wie auf dem Lande. Thai-Volksbefreiungsarmee (TPLA), die 1969 gegründet wurde, kämpft gegen die reaktionären Kräfte im Staat und schützt die Interessen des Volkes in etwa 40 der 73 Provinzen Thailands.
Das unmittelbare Ziel der CPT ist die Errichtung einer volksdemokratischen Regierung und das schrittweise Fortschreiten zum Sozialismus und schließlich zum Endziel des Kommunismus. Die aktuelle Politik der CPT Alle demokratischen und patriotischen Kräfte müssen sich für die Einheit im Kampf für ein wirklich unabhängiges, demokratisches und gerechtes Thailand einsetzen. Die CPT begrüßt wärmstens die Zusammenarbeit mit den politischen Gruppen und Parteien und mit Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten auf der Grundlage der Unabhängigkeit, der Gleichheit und des gegenseitigen Respektss um gegen den Feind zu kämpfen und die Probleme des Landes und des Volkes zu lösen. Politische Orientierung
Mati Mansåt, miller kissen Parteider, Nationalität Gruppen und Organisationen ebenso wie mit patriotischen und demokratischen Persönlichkeiten zusammenarbeiten, die Gerechtigkeit anstreben, um die reaktionäre Regierung zu stürzen, den imperialistischen Einfluß zu beseitigen, der Thailand beherrscht, undeine demo-
kratische Regierung des Volkes zu bilden, die sich aus Vertretern der verschiedenen patriotischen und demokratischen Kräfte zusammensetzt.
Abschaffung der Gesetze, Erlasse, Erklärungen, Dekrete usw., die die Freiheit einschränken und die Rechte des Volkes verletzen; Freilassung der Patrióten und der demokratischen Persönlichkeiten, die unschuldig verhaftet wurden; garantiertes Recht auf mündliche und schriftliche Meinungsfreiheit - im Interesse des Volkes — auf Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit, das Streikrecht, das Recht auf Bildung politischer Parteien, Gewerkschaften, Berufsverbände und anderer Massenorganisatio- Ausarbeitung einer demokratischen Verfassung in Zusammenarbeit mit den Vertretern der patriotischen und demokratischen Kratte; die rasche Organisierung von Wahlen zur demokratischen Bildung einer Regierung. Die Mitglieder der Versammlung der Volksvertreter müssen gewählt werden. Wer 18 Jahre ist, soll das aktive und passive Wahlrecht bekommen.
Die Reform der Verwaltung, die Beseitigung von Korruption, Unterdrückung und Drangsalierung des Volkes; die Schaffung eines wirksamen Verwaltungsapparates, der wirklich dem Volke dient. Die Beamten und Funktionäre des Staates, die Polizisten, die Soldaten der reaktionären Regierung, die den patriotischen, demokratischen und gerechten Kampf des Volkes unterstützen oder sich ihm zumindest nicht widersetzen, werden von der demokratischen Regierung geehrt und bleiben berechtigt, ihr Amt in angemessener Form weiter auszuüben.
Wirtschaftspolitik
Schluß mit dem bürokratischen Kompradoren-Monopolkapitalismus dem Imperialismus. Die staatliche Industrie reformieren und entwickeln; Industrie, Handel, Landwirtschatt, Transport- und Kommunikationsmittel der nationalen Kapitalisten kontrollieren; den Kleinproduzenten und Kleinhändlern, die ihren Beitrag für das Volk und die nationale Wirtschaft leisten wollen, helfen. Die natürlichen Ressourcen schützen und auf geeignete Weise nut- Das feudale Ausbeutungssystem beenden und die lokale Mafia ausrotten; den Boden seinen Bebauern übergeben; den betrügerischen Praktiken und Beschlagnahmungen von Land ein Ende machen; die Probleme des Marktes lösen und einen genauen Plan für die landwirtschaftliche Produktion aufstellen; gerechte Preise für Erzeuger und Konsumenten garantieren; ein Kreditsystem aufbauen; die Bewässerungsarbeiten verstärken; die landwirtschaftlichen Kooperativen fördern und die landwirtschaftliche Produktion ankurbeln; den Lebensstandard der Bauern heben. Die niedrigen Löhne der Arbeiter und Angestellten und der unteren Beamten auf ein Niveau heben, das den Lebenshaltungskosten entspricht. Gleiche Arbeit, die dasselbe leistet, gleich entlohnen ohne Unterschied des Geschlechts, des Alters oder der Rasse; sklavenähnliche Zwangsarbeit verbieten; einen Arbeitsschutz für Kinder und Frauen einrichten; die Rechte der thailändischen Arbeiter im Ausland schützen; die berufliche Qualifikation der Arbeiter und das Niveau ihrer Bildung heben. Die Außenpolitik
Eine unabhängige Außenpolitik praktizieren und die ungerechten Verträge und Abkommen, die Thailand mit dem Imperialismus abgeschlossen hat, kündigen; freundschaftliche Beziehungen mit verschiedenen Ländern knüpfen und ausbauen auf der Basis des gegenseitigen Nutzens und der Gleichheit unter Beachtung der Souveränität und der Unverletzlichkeit des Territoriums. Die Rechte und Interessen der Thais im Ausland schützen.
vor alem den Shmperaismus, Widerstand gegen den Kolonialismus in seinen alten und neuen Formen; Widerstand gegen Unterdrückung, Drohungen, Kontrolle und Einmischung aus dem Ausland; Widerstand auch gegen Rassismus und Diskriminierung aufgrund anderer Hautfarbe; Unterstützung des gerechten Kampfs der unterdrückten Völker und Nationen in aller Welt; Zusammenarbeit mit allen Individuen, Gruppen, Organisationen und politischen Parteien in anderen Ländern, die für Gerechtigkeit eintreten. Sozial- und Kulturpolitik
Die Menschen sollen ein Recht auf das Studium und die Praktizierung der Religion haben, soweit dies nicht die nationale Sicherheit, die öffentliche Ordnung und die Moral bedroht. Alle Religionen werden vor dem Gesetz gleichgestellt und vor Verleumdung und Verachtung geschützt.
Allen Jugendlichen eine Volksschulbildung garantieren, vor allem auf dem Lande; entsprechend den lokalen Bedingungen und der Entwicklung der nationalen Wirtschaft die berufliche Bildung fördern; Studenten, Intellektuelle, Wissenschaftler und alle Begabten unterstützen, damit sie ihre Fähigkeiten voll in den Dienst des Aufbaus der Nation stellen können.
Die Frauen sollen dieselben wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Rechte wie die Männer erhalten, auch das gleiche Recht auf Bildung und Arbeit. Die Unterdrückung von Frauen und die Vorurteile ihnen gegenüber werden bekämpft. Schrittweise wird ein System der sozialen Sicherheit eingeführt, das mit den Fortschritten in der Produktion Schritt hält; es soll das Wohl von Müttern, Kindern und Alten sichern; die Wohnungsprobleme für die Bewohner von Armenund Elendsvierteln lösen; Programme für die Überwindung der Arbeitslosigkeit erarbeiten; einen Arbeitsschutz einführen; das Lebenshaltungsniveau und den Wohlstand der Arbeiter steigern. Das öffentliche Gesundheitswesen und die Pflege in den Krankenhäusern im ganzen Land verbessern, vor allem auf dem Lande, in den Fabriken und in den Armenvierteln; die Menschen vor der Umweltverschmutzung schützen und diese selbst bekämpfen.
Den alten und invaliden Soldaten und Revolutionären helfen, ebenfalls den Familien derer, die ihr Leben für die Revolution geopfert haben, den Familien revolutionärer Soldaten und den Familien derer, die für die Revolution gearbeitet haben. Kriminalität, Betrug, Handel mit Frauen und Kindern, Prostitution und Drogenhandel ein Ende setzen. Eine harmonische nationale Kultur pflegen; Kunst und Kultur fördern, ebenso eine patriotische, demokratische und wissenschaftliche Erziehung; die historischen Stätten, die Kunstobjekte und die Antiquitäten der Nation erhalten und restaurieren; die entsprechenden Aspekte fremder Kulturen respektieren; die degenerierten Aspekte der imperialistischen und feudalen Kultur ausrotten.
Politik gegenüber nationalen Minderheiten
Die verschiedenen Nationalitäten in Thailand werden gleiche Rechte genie- Ben und ermutigt, sich gegenseitig zu respektieren und zu unterstützen. Jede Nationalität erhält das Recht, ihre eigene Sprache, Schrift und Religion zu gebrauchen und ihre wertvollen Sitten und Traditionen zu pflegen; Kampf gegen Unterdrückung und Vorurteile zwischen den Nationalitäten; nationale Minderheiten, die auf einem Territorium konzentriert sind, haben das Recht, sich selbst zu regieren im Rahmen der großen Familie Thailand; auf den verschiedenen Gebieten müssen Menschen herangebildet werden, die Wirtschaft, Kultur, Erziehung und öffentliche Gesundheit in den Territorien, die von den nationalen Minderheiten bewohnt werden, aufbauen.
IV. Kongreß, 1. Juni 1982
USA ‚Intercontinental Press' wird eingestellt tionäre Arbeiterbewegung in den Vereinig- Doug Jenness ten Staaten gewesen. Dies war der Stamm von dem aus andere Publikationen, Periodika, Bücher, Broschüren abzweigten und von Intercontinental Press (IP) wird seine Res- dem die Fähigkeit unf Erfahrung herkam, sie sourcen mit der sozialistischen Wochenzei- herauszugeben. tung Militant und mit New International, der Als die revolutionären Marxisten im No- Zeitschrift für marxistische Politik und vember 1928 aus der Kommunistischen Par- Theorie, zusammenlegen. Am 11. August der USA und Kanadas ausgeschlossen 1986 erschien die letzte Ausgabe von Inter- wurden, begannen sie unverzüglich mit der continental Press. Herausgabe des Militant - noch bevor sie Ziel dieser Maßnahme ist die Stärkung von die Communist League of America (CLA) Militant und New International. Diese Pu- gründeten. In der Redaktion saßen promiblikationen sollen für aktive Arbeiter und nente kommunistische Führer aus den USA andere Aktivisten für soziale Gerechtigkeit und Kanada. Militant kam zunächst zweimal attraktiver und nützlicher gemacht werden. im Monat heraus, Von Beginn an berichtete Das Ziel ist, mit den zwei Veröffentlichun- die Zeitung über die Kämpfe der Arbeiter gen eine bessere Arbeit zu leisten als vorher und der unterdrückten Schichten in Nordmit den drei. [...) Zugleich startet Militant amerika und in anderen Teilen der Welt. eine große Kampagne, um seine Verbreitung Kompromißlos trat sie für die Interessen der innerhalb der klassenkämpferischen Kräfte arbeitenden Bevölkerung ein und organisierund der Avantgarde der sozialen Bewegun- te besondere Werbefeldzüge, um unter den gen zu steigern. Hand in Hand damit soll klassenkämpferischen Arbeitern und den auch die Zahl der Leserinnen und Leser von Aktiven der sozialen Massenbewegungen Perspectiva Mundial erhöht werden, der spa- Verbreitung zu finden... nischsprachigen Schwesterausgabe von Mili- Von Anfang an wurde Militant auch intertant, die in den USA herausgegeben wird national verbreitet und versuchte, Kontakt Perspectiva Mundial wird künftig monatlich mit anderen revolutionären Kräften in der erscheinen. Auch die Zahl der Broschüren in Welt herzustellen... spanischer Sprache, die bei Pathfinder Press 1931 hatten die Unterstützer des Militant herausgegeben werden, soll erhöht werden. genügend Kraft und Ressourcen, um den Verlag Pioneer Publishers (später Pathfinder Einige der Reden, Interviews, Press) zu gründen... 1932 begannen die Ungrundanalysen und Berichte, die bisher in IP terstützer des Militant in Kanada mit der erschienen, werden nun im Militant erschei- Herausgabe einer eigenen Zeitung: Vangunen. Anderes Material, so auch die Debatten, ard. Diese Zeitung war Vorläufer der heutiwerden in New International veröffentlicht. gen: Socialist Voice und Lutte Ouvrière. Im Der professionelle Standard von IP und Juli 1934 starteten die Unterstützerdes Milider große Wert, der hier auf sorgfältiges tant in den USA und Kanada die Zeitschrift Arbeiten gelegt wurde, werden Militant zu- New International. Sie erschien später unter gutekommen... Was IP hiervon mit in die den Namen Fourth International, Internatio- Fusion bringt, kommt übrigens ursprünglich nal Socialist Review und heute wieder unter auch vom Militant. Beide, Joe Hansen, der dem Namen New International. Demnächst von 1963 bis 1979 Chefredakteur von IP war, erscheint in französischer Sprache eine und Reba Hansen, die lange Jahre Geschäfts- Schwesterzeitschrift, Nouvelle Internatioführerin war, haben bei Militant gelernt. Joe nale, die für die revolutionäre Arbeiterbewewar vorher einige Jahre Verkaufsleiter und gung Kanadas die erste Zeitschrift dieser Art Chefredakteur beim Militant, und Reba hat ist... eine zeitlang Artikel beigetragen und den Verkauf geleitet. Was sie bei Militant gelernt Von , World Outlook'... haben, haben sie in die Zeitschrift World Outlook (die im Mai 1968 in Intercontinental Die beiden verantwortlichen Redakteure Press umbenannt wurde) eingebracht: jour von New International heute, Mary-Alice nalistisches know-how. Erfahrung in Wer. Waters und Steve Clark, waren früher Rebung und Verkauf und vor allem professio- dakteure bei Militant und bei IP. nelles Arbeiten. Obwohl IP durch das Niveau und die Erfah- Seit seiner Gründung vor 58 Jahren ist Mili- rungen des Militant geprägt wurde, hatte sie tant die zentrale Publikation für die revolu- einen anderen Ursprung als dieser. Ihr Charakter hat sich mit den Jahren geändert, sie ist heute eine ganz andere Zeitschrift als 1963, als sie als World Outlook begann.
World Outlook begann als wöchentlicher internationaler Arbeiterpressedienst. wurde in Paris von einem Stab von Journalisten und revolutionären Führern aus verschiedenen Ländern herausgegeben. Sie war ein Instrument, um den großen Herausforderungen der damaligen Zeit zu begegnen — dem Sieg der kubanischen Revolution 1959 und der algerischen Revolution 1962 sowie dem Beginn der internationalen Jugendradikalisierung. In ihrer ersten Ausgabe schrieb World Outlook, ihr Ziel sei der Arbeiterpresse und sozialistischen Presse politische Analysen und Interpretationen wichtiger Er- Intercontinental Press
Workers Join Students in Giant Paris Action eignisse zu liefern. Tatsachenmaterial und Kommentare von kompetenten Beobachtern und Autoren mit einem unabhängigen Standpunkt werden regelmäßig geboten. Bei uns wird es keine offizielle oder inoffizielle Yens eben, nds venden der Falten.
nahme anbringen. Unsere Verpflichtung ist, die Wahrheit zu berichten, so sorgfältig wir können, ohne Neigung und ohne Begünstigung."
In der Redaktion von World Outlook sa- Ben damals Pierre Frank, Joseph Hansen, Livio Maitan und Ernest Mandel - alles Führer der IV. Internationale, andere lieferten Beiträge: Hugo Blanco (Peru), Kailas Chandra (Indien), Sirio di Giuliomaria (Italien), George Novack (USA), S. Okotani (Japan) und Michael Raptis (Frankreich). Die tägliche Arbeit der Redaktion, der Herstellung, des Drucks und des Versands der wöchentlich erscheinenden Zeitschrift wurde von Joe und Reba Hansen und Pierre Frank erledigt, der nicht nur scharfsinnige Artikel über die französische Politik schrieb, sondern auch der Verlagsleiter für diese Zeitschrift wurde...
Joe und Reba hatten eine Weile in Europa gelebt, bevor World Outlook herauskam. Sie waren am Wiedervereinigungsprozeß der IV. Internationale beteiligt gewesen, der eine über zehnjährige Spaltung beendete. Zuvor
hatte es zwei öffentliche Flügel der IV. Inter nationale gegeben — das Internationale Sekretariat und das Internationale Komitee. Die politischen Differenzen, die zum Bruch geführt hatten, reichten vor 1956 zurück. Es war dann die enthusiastische Reaktion auf dıe kubanische Revolution und die Kampag ne zu ihrer Unterstützung, die zeigte, daß in beiden Flügeln der IV. Internationale die Mehrheit auf im wesentlichen gemeinsamen Positionen stand. Der Wiedervereinigungskongreß fand im Juni 1963 statt. Im Oktober 1965 erkrankte Joe Hansen, und World Outlook konnte drei Monate lang nicht erscheinen. Die Krankheit zwang Joe und Reba, nach New York zurückzugehen, wo sie die Herausgabe von World Outlook im Februar 1966 wieder aufnahmen.
...zu ,Intercontinental Press' Mit dieser neuen Situation änderte sich auch der Charakter von World Outlook von einer internationalen Pressekorrespondenz. zu ciner wöchentlich erscheinenden internationalen Zeitung. Sie wurde nicht mehr von cinem Redaktionsstab in Paris herausgebracht, sondern von Joe und Reba mit der Unterstützung von freiwilligen Korrektoren, Setzern, Layoutern, Ubersetzern und Zeichnern, die Mitglieder der Socialist Workers Party waren. Die bisherigen Redaktionsmitglieder in Europa wurden zu ständigen Mitarbeitern. Pierre Frank, Livio Maitan, Ernest Mandel und George Novack wurden Ende Ende der 60er Jahre zu Mitherausgebern ernannt.
In jener Zeit entbrannten international unter den Revolutionären, besonders in Lateinamerika, große Debatten über den Weg der Revolution. Zu einem großen Teil konzentrierte sich die Diskussion darauf, wie in anderen lateinamerikanischen Ländern der Sturz der kapitalistischen Herrschaft wiederholt werden könne, den die Arbeiter und Bauern in Kubaerreicht hatten. Die Rolle der Guerilla und die Frage, welche Art revolutionärer Organisation notwendig ist, wurden heiß diskutiert. Der Sturz der verhaßten Tyrannei in Portugal 1974 spitzte die Diskussion über revolutionäre Strategienoch weiter zu.
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$20 per year bound $12 per year unbound (Please add $1 for postage and handling for each year ordered.) Intercontinental Press 410 West Street
New York, N.Y. 10014 Diese großen Ereignisse und Diskussionen schlugen sich innerhalb der gesamten Arbeiteravantgarde nieder, auch in der IV. Internationale, in der sich zwei öffentliche Flügel herausbildeten, die Internationale Mehrheitstendenz und die Leninistisch-Trotzkistische Fraktion.
IP veröffentlichte zahlreiche Dokumente, Keden und Artikel mit einer groben Band breite von Standpunkten zu diesen Fragen. Die Differenzen zwischen den beiden Strömungen in der IV. Internationale kamen auch in dieser Zeitschift zum Ausdruck. Es war zugleich eine Periode des Wachstums der IV. Internationale, und zunehmende Ressourcen ermöglichten im Mai 1974 die Herausgabe von Inprecor, einem vierzehntägigen Magazin in französischer und englischer Spache, das in Paris unter der Agidedes Vereinigten Sekretariats der IV. Internationale herauskam. Die englische Ausgabe stellte ihr Erscheinen 1977 ein. Die französische Ausgabe und IP kamen überein, jeweils in cinem Teil der Ausgabe dieselben Artikel zu veröffentlichen. Diese Übereinkunft schlug sich auch im Titel nieder: beide Zeitschriften trugen beide Namen.
Die Revolution in Nicaragua und Grenada 1979 und die Errichtung einer Arbeiter- und Bauernregierung in diesen Ländern beflügelte die arbeitende Bevölkerung in aller Welt. Es regte die Diskussion unter den Revolutionären an, die aktiv die Solidarität mit dieser Revolution organisierten. Diese Diskussion hat sichebenfalls in Dokumenten und Debatten in IP niedergeschlagen.
Anfang 1982 war das Vereinigte Sekretariat wieder in der Lage, ein vierzehntägiges Magazin in englischer Sprache herauszuge ben. Es wurde diesmal International Viewpoint genannt. Der Weltkongreß der IV. Inter nationale erklärte im Februar 1985, dats International Viewpoint neben Imprecor und Quatrième Internationale offizielle Publikationen seien. Der Weltkongreß beschlofs auch die Herausgabe von International Mar xist Review auf englisch; deren erste Ausgabe ist vor kurzem erschienen, und sie soll dreimal jährlich erscheinen.
Nach dem Weltkongreß konnte International Viewpoint die politischen Resolutionen herausbringen, die man angenommen hatte. In Ermangelung eines offiziellen englischsprachigen Organs der IV. Internationale hatte IP die Resolutionen der vorangegangenen Weltkongresse 1969, 1974 und 1979 veröffentlicht.
Warum Zusammenlegung mit ‚Militant*?
Es gibt klare Anzeichen dafür, daß die Akzeptanz von Militant zunimmt. Dies hat sich schon früher im Jahr am Verkauf der Gruppen (der SWP) gezeigt, die im amerikanischen mittleren Westen von Stadt zu Stadt reisten; bemerkenswert war vor allem ihr Verkauf vor den Fabriktoren. Eine ähnliche Entwicklung gibt es in Kanada... All dies führt uns zu der Schlußfolgerung, daß Militant gestärkt werden und eine große Werbekampagne zur Steigerung seiner Auflage geführt werden mufs.
aus: Intercontinental Press Jhg. 24, Nr. 16, 11. 8. 1986 (letzte Ausgabe)
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Neu im Juli 1986:
Entführung deutscher Brigadisten: Kommunistische Entwicklungshelfer und freiheitsliebende Terroristen
Contra kämpft mit deutschen Waffen
Verschwundene in Guatemala:
Appell an das Gewissen der Welt Atlantikküste Nicaraguas:
Autonomie auf Raten nicaraguanische Kirche: Mit dem Papst gegen die Revolution oder mit der Revolution gegen den Papst?
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