Inprekorr 1971–1992

Archiv der Internationalen Pressekorrespondenz der IV. Internationale

Sudan

Militärregierung dankt Mao für konterrevolutionäre Hilfe

Inprekorr Nr. 11, 15. Januar 1972 · S. 9-10 · 297 Wörter

China Afrika Indien und Südasien

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SUDAN: Militärregierung dankt Mao für konterrevolutionäre Hilfe +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Daß die Mao-Regierung den sudanesischen Militärs bei der blutigen Liqzidierung der sudanesischen Militärs zur Seite stand, ist kein Geheimnis (s. INPREKORR Nr. 6/15.8. 71). Die PEKING-RUNDSCHAU Nr. 52 vom 28. 12.71 druckte stolz die Dankesworte ab, die ein sudanesischer Gorilla (Vizepräsident General Abbas) anläßlich seines Peking-Besuches am 17.12. 71 von sich gab. Daraus folgende Auszüge:

'Teure Freunde, ich muß hier erwähnen, daß unser Volk und unsere revolutionären Führer immer stolz sein werden auf die mutige Haltung des chinesischen Volkes, seines militanten Mao Tsetung, und seiner großen Partei, die unserem Volk und unserer Kevolution fest zur Seite standen während der perfiden Verschwörung und auch in den Tagen danach. Mit denselben Gefühlen der Bewunderung und des Solzes wollen wir auch Ihre wirtschaftliche und militärische Unterstützung für die Demokratische Republik Sudan er wähnen. Als jene Leute, die sich unsere Freunde nannten, uns nicht unterstützten, hat Ihre Unterstützung einen positiven und bedeutsamen Einfluß in unserer Revolution ausgeübt zur Vernichtung der Verräter, Lakaien und einer Handvoll von den Gesetzen zuwiderhandelnden S. 9

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EINE ZIEMLICH PROVISORISCHE STABILISIERUNG ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++4+++++++ +++ Der konterrevolutionäre Krieg zwischen Indien und Pakistan hat nicht lan ge gedauertı zwei Wochen haben der durch die UdSSR überlegen ausgerüsteten indischen Armee genügt, um die von ihren Versorgungsbasen abgeschnittene Pakistanische Armee, die zudem noch mit dem Rücken zur Wand in einem ihr völlig feindlichen Land kämpfen mußte, zur Kapitulation zu zwingen. Nachdem die indische Armee Bangla-Desh vom Wasser und vom Lande her eingekreist und die Luftüberlegenheit sich gesichert hatte, rückte sie auf Dakka vor, um dort die Pseudoregierung der Awami-Liga einzusetzen, ohne vorher die Widerstandsnester der paki stanischen Armee zu vernichten. Auf diese äußerst wichtige Tatsache gehen wir noch ein.