Seit Anfang März, als die HKS-Ortsgruppe Ahwas gegründet wurde, war sie besonders scharfer Stör- und Einschüchterungsversuche von Seiten der Rechten im lokalen Imam-Komitee ausgesetzt. iesem Druck gegenüber standhaft un Jennoch blieben die Trotzkiste ließen sich nicht einschüchtern und in den Untergrund drängen. Dadurch gewannen sie Ansehen und Sympathie bei breiten Schichten von Arbeitern, die am Sozialismus interessiert sind und die sich darum sorgen, daß die demokratischen Rechte erhalten und ausgeweitet werden, für die Millionen von Iranem auf den von GERRY FOLEY
Straßen gekämpft und viele mit ihrem Leben bezahlt haben.
Die HKS wird zum deutlichen Ausdruck der Schichten von Arbeitern, die sich am meisten um die Weiterführung der Revolution kümmern. Was dazu führt, daß die Rechten sie nicht als eine relativ kleine Gruppe von Aktivisten ansehen, sondern als eine Strömung, die nach Tausenden zählt.
Wenn Mitglieder der HKS bei früheren Gelegenheiten von Wachen der Komitees verhaftet wurden, traten sie für die Verteidigung ihrer Rechte und ihrer Ideen ein. Sie waren oft in der Lage, auf die Aktivisten der Komitees einzuwirken, manchmal sogar sie zu überzeugen. An kleineren Orten ist es der HKS schon gelungen, die Mehrheit von Führern der Komitees zu beeinflussen. Vor der jüngsten Verhaftungswelle hatte die Partei begonnen, Ortsgruppen in anderen Zentren der Erdölprovinz Khusistan aufzubauen.
Als ich mich Ende April in Ahwas aufhielt, begann die HKS gerade, Kontakte mit den nationalistischen arabischen Organisationen aufzunehmen, die dort
uberall sprossen und wuchsen. Innerhalb weniger Wochen gewann sie Anerkennung als die einzige pan-iranische Organisation, welche die Rechte des arabischen Volkes aktiv und konsequent verteidigt. Die HKS-Zeitung Kargar klebt an den Wänden um die Hauptquartiere der arabischen Organisationen herum. Die HKS Mitglieder sind praktisch die einzigen Perser: die in diesen Büros willkommen sind