Innerhalb von zwei Monaten ist der :nexikanische Peso Betriebe an den Privatsektor vorzuschlagen. kapitalistische Konzern Monterrey.
die er kontrol- Spekulation noch stärker auf den Peso drückte; die alsbaldige Folge war die Abwertung des Peso. der mexikanischen Regierung bei der zweiten Abwertung einen Kredit von 1,2 Mrd, Dollar bewilligt hat. Doch die Unsicherheit der wirtschaftlichen Lage in titionsvorhaben zu bezahlen (obwohl langfristig de Mexiko, die enorme Last der Auslandsschulden und das Privatsektor den Nutzen davon hat, gerade weil es sicl anhaltende Zahlungsbilanzdefizit lassen neue Abwertun- um Ausgaben für die wirtschaftliche und soziale Infragen und neue, schärfere Konflikte zwischen dem Staat struktur handelt). Sie weigerten sich auch, die Rechnung ind den Privatunternehmern befürchten, ähnlich wie sie für die verschiedenen Lohnbewegungen zu begleichen der zweiten Abwertung vorangegangen sind die inzwischen stattgefunden hatten. Die Regierung ka- DIE ZWEITE ABWERTUNG, ERGEBNIS EINER
OFFENSIVE DER BÜRGERLICHEN RECHTEN führt, eine Art Steuerhilfe, die der Staat den Exportun - Während die erste Abwertung mehr oder weniger unerwar temehmen gewährte. Die Industrie - und Finanzbourgeoisie sind lístische Kapital gebundenen kapitalisrischen Mexikos voraus. Diese Konzeme haben vor allem die "verschwenderische Hand" der Regierung Echeverria und die von ihr während der Amtszeit Echeverrias von 1971-1976 gesetzten politischen Prioritäten Oberhand behalten. wie die Ausweitung der öffentlichen Investitionen kritisiert (solche Investitionen wurden vor allem auf dem Ge- Nach der Abwertung hat das Mexikanische Institut der Finanzspezialisten (IMEF - Instituto Mexicano de Espedie Echeverria durch seine "soziale Demagogie" verursacht habe.
Diese Kritik enthüllt sowohl strategische wie auch kon junkturelle Differenzen zwischen dem nationalistischen Regime und Sektoren der privaten Großbourgeoisie Die Privatkapitalisten kritisieren z. B. die staatlichen akkumulation in Mexiko zu verkennen scheinen. in den letzten vierzig Jahren 113, 5 Mrd. Pesos investiert, dung des Staatspräsidenten, vor Ablaıf seiner Amtszeit wovon 64, 5% aus Auslandsanleihen stammten. Ein großer den armen und landlosen Bauer eine halbe Million Teil dieser Investitionen wurde während der sechsjähriger Hektar fruchtbaren Boden im Staat von Sonora im Norder Herrschaft Echeverrias getätigt. Mexikos zu geben; diesen Boden hatten sich die kapitali-
lie armen Bauern, ohne den Urteilspruch der Gerichte bzuwarten (die in Mexiko seit alters her dafür bekannt sind, daß sie im Sinne der besitzenden Klassen Recht sprechen), dieses Land massiv besetzt.
Respektlo- Sonore und rase la unte den benane tine, DAS ENDE DER RELATIVEN BLUTEZEIT
DER MEXIKANISCHEN WIRTSCHAFT
Revolution von 1910-1917 den Grundbesitz auf höchstens 100 ha beschränkt.
mexikanischen Bourgeoisie kräftig unterstützt haben. Monatelang haben die Zeitungen der USA die Gefahr del Errichtung eines "sozialistischen Regimes" in Mexiko beschworen und systematisch entmutigend auf den amerikanischen Touristenstrom nach Mexiko eingewirkt. Dieser ist denn auch zurückgegangen -- und damit einer eine rein abstrakte Betrachtung und ein solcher Optimisler Faktoren, die durch zusätzliche Deviseneinnahmen mus entbehrt jeglicher Grundlage. einen Ausgleich des starken Defizits der mexikanischen Handelsbilanz ermöglichen (das 1976 3 Mrd. Dollar be Washingtons Verärgerung Echeverria gegenüber erklärt langen Booms, der erst Ende der 60er Jahre zu Ende ging sich einmal aus einer Reihe von außenpolitischen Initia- Mexiko profitierte sehr von dieser internationalen kapi tiven des ex-Präsidenten Mexikos, die dem amerikani- talistischen Expansion, Heute ist kein neuer Aufschwing schen Imperialismus nicht gepaßt haben, und aus dem Mexiko wirtschaftlich zu erpressen, damit sich Wirtschaft 1975 nur vorübergehend war und wir auf eine lieses Jahres bestätigen, daß der Wiederaufschwung der Trotz der raschen Industrialisierung Mexikos in den neue, noch tiefere Krise zusteuern. letzten Jahrzehnten und der starken Landflucht stellen die Bauem in mehreren Staaten Mexikos einen dauemden n einem Land wie Mexiko, das strukturell immer no Unruheherd dar. Das gilt nicht nur für den Staat Sonora, von der imperialistischen Wirtschaft und ihren finanziel wo Echeverria ein Exempel statuieren wollte reaktionären Kräften, díe sich gegen die regierende natio nalistische Partei zusammenrotten, etwas entgegenzuar- Der Staat Guerrero liefert diesbezüglich ein sehr bezeichendes Beispiel. 70% der Bevölkerung bezogen hier bi or kurzem ein monatliches Einkommen von durchschnit beiden Hauptgefahrenquellen dar. Erschwerend kommt die tendenzielle Stagnation der materiellen Produktion minzu, eine Tendenz, die man schon seit Beginn der 70er Jahre feststellen kann. In diesem Jahr wird das seil daridien un le chateien Drises der industrie Wachstum der Produktion noch deutlicher zurückgehen, und Finanzmagnaten nicht in Betracht gezogen hatte. durch die Inflation und die Schmälerung der Massenkauf- noch verschärfen. Es hat sich herausgestellt, daß schon bei Volkswagen, Das Volkswagenwerk hat übrigens Die Bauindustrie arbeitet nur noch mit 30% ihrer Produktionskapazität, 300. 000 Arbeiter sind sehr ernsthaft von
ler Entlassung bedroht. Auch in der Textilindustrie, die seit 2 Jahren eine schwere Krise durchmacht, schwebt lie Arbeitslosigkeit drohend über den Köpfen zahlreicher Arbeiter. Die Gewerkschaftsbürokratie der Zentrale de Arbeiter Mexikos (CTM) schlägt in diesem Industriezweig lie Einführung der 3-Tage-Woche mit entsprechender Cürzung der Wochenlöhne vor, um Massenentlassunger zu vermeiden !
Abwertungen kurzfristig nicht aufgetrieben werden können.
Ausland ad absurdum.
Die andere Perspektive für die unmittelbare Zukunft ist die einer Umstrükturierung aller Industriezweige bei unumschränkter herrscht als anderswo; steigende Inflation ind Teuerung. All dies wird sich mehr oder weniger vor elbst aus den beiden Abwertungen ergeben DIE "SPARPOLITIK" : ABWÄLZUNG DER KOSTEN DER SANIERUNG DER FINANZEN AUF DEN RÜCKEN DER WERKTÄTIGEN MASSEN
Die aktuelle Krise der mexikanischen Wirtschaft wird sich daher wahrscheinlich in harten Angriffen auf die Lohnabhängigen und die unterprivilegierten Schichten der Bevölkerung überhaupt niederschlagen. Die durchig vom Umfang und der Bedeutung des staatlichen Sek ors. Für die Arbeiterklasse und die Arbeiterbewegung b weisen sie die Notwendigkeit einer Orientierung auf eine autonome Klassenorganisation au ton om sowohl gegenüber der Bourgeoisie wie gegenüber dem Staat und der nationalistischen Regierung. Daher hat das Politische Büro der Revolutionären Arbeian alle Arbeiterorganisationen Mexikos einen Appell zur Bildung einer breiten Einheitsfront der Arbeiter geichtet, um die Arbeiterklasse gegen die Auswirkunger ler Sparmaßnahmen zu verteidigen. Oberstes Ziel diese Einheitsfront soll die Verteidigung der Reallöhne und der sozialen Errungenschaften sein, die die Arbeiterist, dieses Wirtschaftssystem selbst anzugreifen, das stets gleichbedeutend ist mit Inflation, Dauerarbeitslosig keit und Elend für breite Schichten der Bevölkerung. Der defensive Kampf für die Verteidigung der Kaufkraft ind der Arbeitsplätze muß daher verbunden werden mit lem Kampf für breitere antiimperialistische und antikapitalistische Ziele wie:
triebsschließungen, Inflation, usw. erklären und rechtfertigen:
die Arbeiterkontrolle über die Industrie, den Großhandel und das Finanzwesen, sowohl im privaten wie im staatlichen Sektor:
nisierten, die Bauernvereinigungen und die Vereinigun gen der Bewohner von Elendsvierteln, die Studenten und Bauemorganisationen und überhaupt alle ausgebeuteten und unterdrückten Schichten der Bevölkerung zusammenzufassen. Ihre wichtigste Aufgabe müßte die sein, lie Preissteigerungen anzuprangem und zu bekämpfer and die breiteste Mobilisierung und einheitliche Kâmpf zustande zu bringen, um dieses Ziel zu erreichen. Das Politische Büro der Revolutionären Arbeiterpartei (Partido Revolucionario de los Trabajadores - PRT) begrüßt die Bildung einer Einheitsfront mit der Mexikanischen Kommunistischen Partei, der Mexikanischen Arbeiterpartei und der Sozialistischen Volkspartei zum Zweck der Propaganda und Agitation gegen die Sparmaß bedingungen eine Aktionseinheit für eine nationale kam and der Adbe kapitafestisch Teuernaßnahmen vor.
schen Proletariats als unmittelbare und brennende Frage des Klassen kampfes auf der Tagesordnung steht. 15. November 1976
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