EDITORIAL AUS "revoluetón Eccialista"
Der folgende Artikel zur Gründung der FRACCION SOCIALISTA REVOLUCION- ARIA (FSR - Panama) erschien in der Juni Ausgabe von "Revolucion Socialista" Jhg. 1975 Die Sozialistische Revolutionäre
Fraktion (FSR) ist eine junge revolutionăre Spaltung des Circulo Camillo Torres: drei Vier- Organisation. Sie ist hervorgegangen aus einer tel dieser Genossen sahen nicht die Möglichkeit, innerhalb des CCT eine Arbeit unter den Studenten, den Arbeitem und Bauern zu leisten. Die FSR ist zu einem Zeitpunkt gegründet worden, wo die historischen Bedingungen der Epoche auf nationaler und internationaler Ebene durch einen Aufschwung der Klassenkämpfe gekennzeichnet sind. Auf internationaler Ebene spitzt sich der Klassenkampf scharf zu. Es ist die Stunde der vietnamesischen Revolution, des Aufschwungs in Portugal, der Arbeiterkämpfe in Europa, der wirtschattlichen Krise des Kapitalismus und auch der Führungskrise der Bourgeoisie. Hinzukommt in Panama die Unfähigkeit des Revisionismus und Reformismus der Kommunistischen Parteien und die des Foquismus (einErbe kleinbürgerlicher Romantik, das die kubanische Erfahrung auf ihren rein militärischen Aspekt reduziert) . eine Antwort zu geben, die die explosiv ausbrechenden Klassenkämpfe zu führen erlaubt.
Auf nationaler Ebene versucht der bürgerliche Reformismus, der seit 1968 an der Regierung ist, durch Bonapartismus und mit Hilfe einer demagogischen antiimperialistischen Politik die Klassenkämpfe niederzuhalten; gleichzeitig erlaubt er dem Kapitalismus, unsere Gesellschaft vollständig zu durchdringen. Der historische Kampf unseres Volkes für die Wiedererlangung unserer wichtigsten natürlichen Quelle, dem Kanal, wird von seinem Ziel abgelenkt, da das Regime eine nationale und nicht eine soziale Rückgewinnung vorschlägt. Die Bauernbewegung wird ebenfalls von ihren wichtigsten Kämpfen abgelenkt hin zu einer Pseudo-Agrarre form. Die Studentenbewegung soll weiter in Verwirrung genalten werden ung nan versucht zu verhindem, daß sie anschwilli und ihre wichtigste politische Aktion in der Geschichte unseres Landes verwirklicht -- und dies mit Hilfe pro-faschistischer Gruppen, die von der Regierung unterstützt werden (so die Funrung der FEP).
Die Arbeiterklasse istorganisatorisch zersplittert und steht unter der eisernen ideologischen Kontrolle der Bourgeoisie und des Reformismus. Doch übt sie im Augenblick Druck auf die Bürokratie aus und versucht, der Verschlechterung ihrer materiellen Lebensbedingungen Widerstand zu leisten Die FSR ist eine Notwendigkeit des Klassen kam- ›fes für den Aufbau einer Organisation, die der sozialistischen Altemative Konsistenz verleiht. Das bedeutet auf ideologischer Ebene, daß sie eine Linie verfolgt, die elnerseits bricht mit dem Erbe der kleinbürgerlichen Romantik und sich andererseits vom Revisionismus der Kommunistischen Parteien und ihren reformistischen und versöhnlerischen Praktiken absetzt. Die FSR kämpft für die Zusammenfassung verschiedener Gruppen, Aktivisten und fortgeschrittener Kader der Arbeiterklasse für die Bildung, des Kerns einer Partei. In einigen Sektoren herrscht der Gedanke, daß es von Nachteil sei, daß sich so viele linke Organisationen bilden, daß dies zur Spaltung führe. Die Differenzen scheinen ihnen nicht groß genug, un eine solche Situation zu rechtfertigen. Diese Mei-
PANAMA nung ist vor allem im Kleinbürgertum weit verbreitet. Ihre Verteidiger weigern sich anzuerkennen, daß die Existenz verschiedener politischer die Differenzen über Taktik und Strategie, über pm klassenkampe. onzeptionen ihren Ursprung Viele Differenzen, die oberflächlich nur Nuancen erscheinen, tragen tiefe Implikationen in sich. Die Erfahrung Chiles liefert uns ein ganzes Arsenal von Beispielen dafür. Wie sich gegenüber der (schlechtbenannten) Mittelklasse verhalten? Wie gegen die liberale Revolution kämpfen? Diese Pro- ›leme wurden auf reformistische und nicht auf evolutionäre Weise gelöst, vom Standpunkt des Kleinbürgertums, nicht von dem des Proletariats aus. Das Resultat ist zur Genüge bekannt: Imperialismus und Bourgeoisie haben ein günstiges Feld vorgefunden, die chilenische Arbeiterklasse unc die revolutionäre Bewegung zu massakrieren. Die, die in Panama sagen, daß eine demokratische Revolution notwendig ist una nicht eine sozialistische, verkennen völlig die Realität in unserem Land, Sie behaupten, daß die Probleme der Massen in Panama eher aus dem Mangel an kapitalistischer Entwicklung und aus den Hindernissen und halbfeudale Strukturen als aus den Auswirkungen des bürgerdas in unserm Land herrscht.
Diejenigen, die eine demokratische Revolution vorschlagen, glauben, daß der Imperialismus etwas äußerliches ist, gegen das alle Klassen der Nationen, it, das der Imperialismus ens mit der inhen nicht, neren Struktur des Landes verflochten und mit der Bourgeoisie verbündet ist. Sie lassen die Tatsache beiseite, daß in Panama und allen Länder Lateinamerikas der Kampf gegen den Imperialismus un weigerlich mit dem gegen die "nationale" Bourgeoisie verbunden ist.
Die die entscheiden de Kraft dierozes de revolitionären Umwandlung ist, die Arbeiterklasse ist. Aut der Tagesordnung steht die Zerstörung des kapitalistischen Wirtschaftssystems. Was schlimm ist an der Position der demokratidaß sie sich in der Arbeiter- --im Namen der geoisie verteidigt.
die ökonomischen und sozialen Probleme zu und den sozialismus autzubauen, müssen zuerst eine politische Macht schaffen, die auf den Organen der Arbeiterdemokratie ruht. Genau dem widersetzen sich Bourgeoisie und Imperialismus.
Die FSR ruft auf zum Kampf gegen Kapitalismus und Imperialismus und gegen ihre objektiven Verbündeten, den Reformismus und Opportunismus. CIA, CONEP, CAPAC : das Volk wird sie zerschlagen ! Raus die militärischen Basen !
Sozialistische Revolution oder Karikatur der Revolution !
Panama, 26. Juni 1975 IRLAND: