Inprekorr 1971–1992

Archiv der Internationalen Pressekorrespondenz der IV. Internationale

Angola im Strudel der permanenten Revolution

Inprekorr Nr. 39, 24. Juli 1975 · S. 18-28 · 6.933 Wörter

Afrika Portugal Gewerkschaften und Streiks China

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im Strudel der Permanenten Revolution by C. GABRIEL

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Aufgrund seiner strategischen Lage und seiner wirtschaftlichen Potenzen bildet Angola einen bedeutenden Faktor im Rahmen der afrikanischen Revolution. Bereits heute besitzt die Wirtschaft Angolas wichtige Bande mit anderen afrikanischen Ländem: Das Cunene-Bekken hat für den Norden Namibiens große Bedeutung, und südafrikanische Interessen sind daran beteiligt. Die Kaffee-Erzeugung geschieht in enger Verbindung mit Zaire. Die Benguela-Eisenbahn befördert einen Teil der Kupfererzeugnisse Sambias und Süd-Zaires zu den Exporthäfen. Mehrere Volksstämme sind beiderseits künstlicher, von der Nachbarländer noch enger.

Die neo-kolonialistische Reaktion hat dies gut begriffen. Sie weiß, wie sehr eine revolutionäre Entwicklung in Angola die Stabilität der neokolonialen Regime in Zaire, in Kongo-Brazzaville, in Sambia und sogar in Tansania beeinträchtigen könnte.

Das Mobuto-Regime in Zaire wird seiner Rolle, Hauptbasis des Imperialismus in Zentralafrika zu sein, u.a. dadurch gerecht, daß es die rechtsgerichtete, ursprüng- Wegen en anbase Kongo anzales haben Dieinnerhalb der MPLA fraktionelle Manöver organisiert, was u. a, während des Parteitags dieser Organisationen in Lusaka (August 1974) ganz offensichtlich wurde. Andererseits versuchen die Erdölgesellschaften, die angolanische Enklave von Cabinda mitsamt seinem Ol unter ihre Kontrolle zu bekommen. Dabei sind ihnen die Regierungen von Brazzaville und Kinshasa behilflich, indem sie zwei Fraktionen einer angeblichen "Befreiungsbewegung" von ihrem Territorium aus opetieren lassen.

Die gesamte Diplomatie Afrikas, durch die OUA (Organisation der afrikanischen Einheit) zentralisiert, zielt darauf ab, Angola eine neokolonialistische Lösung aufzuzwingen. Die Regierung Kenias spielt dabei die Rolle der Heiratsvermittlerin zwischen der FLNA, der MPLA und der UNITA, sowohl anläßlich der Verhandlungen von Mombassa , sowie der jüngsten Konferenz in Nakuru.

Die Entwicklung in Angola hat ebenfalls für die Neuestaltung der imperialistischen Taktik im südlicher reil Afrias eine entscheidende Bedeutung. Das südafrikanische Regime versucht gegenwärtig, eine "friedliche Koexistenz" mit der neuen FRELIMO-Regierung des jetzt selbständigen Mozambik zu erreichen. Sie macht sich deshalb Sorgen über eine Entwicklung in Angola, die nicht nur die Wirtschaftsinteressen Sudfrikas in diesem Lande gefährden, sondern darüber hinaus eine gesellschaftliche und politische Krise in diesem ganzen Staatsbereich beschleunigen könnte. Aus diesen Gründen versuchen sämtliche imperialistischen und pro-imperialistischen Kräfte, in die Ent - Wicklung Angolas einzugreifen. Sogar die brasilianische Militärdiktatur trägt ihr Schärflein dazu bei, indem sie im Namen ihrer "Lusitanität" (Gemeinsamkeit der portugiesischen Sprache) ihre "uneigennützige Hilfe" anbietet. Es ist deshalb unzulässig, Angola dem Profit-Appetit des internationalen Kapitals ohne Kampf u überlassen. Die intemationale Arbeiterbeweguns nuß ihrerseits die Solidarität mit den Arbeitern und armen Bauern Angolas entfalten. Heute schon haben die Erfahrungen der Arbeiterkämpfe in Angola, der Beispiele von Selbstorganisation der werktätigen Massen in den Städten, exemplarische Bedeutung, die weit über die Grenzen Angolas hinausgehen und die gesamte afrikanische Revolution betreffen. Die antimperia ustische Jugend Atrikas muß sich der kontinentalen Dimension der Krise Angolas bewußt werden, sowie den ihr entsprechenden notwendigen Solidaritätsaufgaben. Gegen die "Heilige Allianz" des Neo- Kolonialismus müssen sich die Revolutionäre in Kongo- Brazzaville, in Zaire und in Sambia zusammenschliessen, um den für die Befreiung kämpfenden Massen Angolas Unterstützung zu gewähren.

Die Entwicklung Angolas ist ebenfalls für die europäschen und nordamerikanischen Revolutionäre von Bedeutung, da es dort bedeutsame Investitionen verschiedener europäischer Bourgeoisien gibt, war vor allem auch für die Beziehungen dieser imperialistischer Staaten zu Portugal wichtig ist. Die internationalistische Solidarität für die Massen Angolas wird demnach in der Zukunft ein bedeutsamer Faktor sein, der die Entwicklung der Kräfteverhältnisse in diesem Land mit beeinflussen wird. Dies umso mehr, als Maos Politik der Unterstützung Mobutos im Rahmen der guten B. zichungen zwischen der VR China und der Regierung Zaires, und die Hilfe, die Mao der FLNA (chinesische Militärberater bildeten u. a. die Aggressionstrupps der FLNA aus) gewährt, den imperialistischen Plan einer Achse Kinshasa- Luanda fördert. DieSowjetbürokratie und die osteuropăischen "Volksdemokratien" begnügen sich ihrerseits mit einer tropfenweisen Mini -Hilfe an die MPLA, weil sie ihre späteren "guten Beziehungen" zu einer eventuellen, von Holden Roberto, dem FLNA-Führer, getragenen Regierung Angolas nicht im voraus gefährden wollen. Die politischen Aufgaben der revolutionären Avantgarde Angolas müssen deshalb im Rahmen eines Gesamtkonzeptes ausgearbeitet werden, welches sowohl die Dynamik der permanenten Revolution in Angola, als auch in ganz Schwarz-Afrika beabsichtigt.

Vom Spinola-Plan zur Übergangsregierung

Die Strategie des Imperialismus im südlichen Teil Afrikas ist in letzter Zeit darauf ausgerichtet, die Auswirkungen der "Entkolonialisierung" der ehemaligen portugiesischen Kolonien, und der ihr entsprechenden Massenmobilmachung, einzudämmen, sowie den Übergang zu einer neuen regionalen wirtschaftlichen und politischen Integration rund um den kapitalistischen Hauptstützpunkt Südafrika zu fördern. Deshalb wird in Angola die Bildung eines neokolonialistischen Regimes unter der Vormundschaft von Mobuto und mit Hilfe der portugiesischen Regierung erstrebt.

Die portugiesische Bourgeoisie und der internationale Imperialismus versuchten ursprünglich, den nicht zu gewinnenden Kolonialkrieg zu beenden und gleichzeitig die Fortdauer der kapitalistischen Ausbeutung Angolas zu sichern, indem sie den Plan von General Spinola unterstützten, der einen langsamen und komplexen Prozes der "Entkolonialisierung" beinhaltet: sofortige Waffenruhe, Bildung einer Koalitionsregierung, Referendum im Rahmen einer Föderation mit Portugal, Dieser Prozeß sollte sich auf die ausschließliche Anerkennung der rechtsgerichtesowie auf die Ausarbeitung eines "Unabhängigkeitsab- ten nationalistischen Kräfte (FNLA und UNITA) stützen, kommens", das die direkten Vertreter der weissen Kolonialisten und der Kolonialbourgeoisie (FUA, PCDA) in der Übergangsregierung mit einschloß.

Die Geheimverhandlungen auf der Sal-Insel (eine der kapverdischen Inseln) zwischen Spinola und Mobutu (der dort als Vertreter von Holden(FLNA), Savimbi

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ANGOLA (UNITA) und Chipenda, dem Führer einer, von der MPLA abgespaltenen Fraktion auftrat) hatten ganz oftensichtlich das Ziel, die MPLA politisch auszuschalten. Denn genau zu diesem Zeitpunkt wurde die MPLA von einer tieten mneren Krise heimgesucht, die selbstverständlich damit zusammenhing, daß der Kampf für die nationale Unabhängigkeit unmittelbar vor eine qualitativen Wende stand. Zwei Gruppen, jene Chi- ›endas (der später der FNLA beitrat) und jene der Gebrüder de Andrade, lehnten sich gegen die MPLA -Führung unter Agostihno Neto auf.

Es kam jedoch anders: Die relative Unnachgiebigkeit ler MPLA bezüglich des Prinzips der nationalen Un• abhängigkeit, die Popularität dieser Organisation it der städtischen Bevölkerung und letztlich die politische Entwicklung in Portugal selbst, die zum Sturz Spinolas führte, zwangen die proimperialistischen Kräfte, den ursprünglichen Plan zu ändern. Der entscheidente Faktor hierbei war ohne Zweifel der, daß die werktätigen Massen Angolas mit Massenstreiks und Massendemonstrationen in die politische Entwicklung des Landes eingegriffen haben; das hat die portugiesische Bourgeoisie letztlich dazu gezwungen, die Unabhängigkeit der angolanischen Nation anzuerkennen.

Spinolas Nachfolger Costa Gomes versuchte zunächst an dem neo. kolonialistischen Plan festzuhalten, Am 10. Oktober 1974 fand eine neue Zusammenkunft zwischen dem portugiesischen Vertreter, Fontes Peeira de Melo, Mobutu, Holden und Chipenda statt Dies zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die rassistischer Progrome in Angola auf einem Höhepunkt befanden. Der wachsende Einfluß der MPLA bei der städtischen die schnelle Radikalisierung der Massenkämpfe und die semi-spontane, gewaltsame Reaktio derM usse qu es -Bewohner (Slumbewohner) gegen die rassistischen Gewaltverbrecher zwangen jedoch die imperialistischen Machthaber, die MPLA als repräsentative, nationalistische Organisation anzuerkennen. Spinolas Traum einer Föderation Angolas mit Portugal wurde endgültig begraben.

So kam es zu einer Beschleunigung des "Entkoloniades Abkommens von Alvor und zur Bildung einer vierteiligen (die drei Befreiungsbewegungen plus den Vertretung der portugiesischen Kolonialverwaltung) provisorischen Regierung führte. Die Aufgabe dieser Ubergangsregierung ist es, das Land bis zu der , für den November 1975 vorgesehenen Unabhängigkeitserklärung zu verwalten.

Die rapide Entwicklung der revolutionären Kämpfe der Werktätigen in Angola und Portugal haben so der urspünglichen neokolonialistischen Plan vom Tisch efeet. Die Taktik wurde auf eine andere Ebene ver ent: Jetzt versuchen die imperialistischen Kräft --nachdem sie gezwungen wurden, die MPLA anzuerkennen - - die revolutionäre Dvnamik dadurch unter Kontrolle zu bringen, indem sie die MPLA im Rahmen der Regierungskoalition mit den rechtsgerichteten nationalistischen Organisationen FNLA und UNITA in ein neues neokolonialistisches Projekt integriert. Das Alvor-Abkommen enthält nichts über die Frage der ausländischen Investition in Angola. Dafür werden iedoch ausdrücklich die Interessen der kolonialen Bourgeoisie anerkannt. So wird der Rahmen gesteckt, in dem die Übergangsregierung als Instrument des Neokolonialismus zu fungieren hat. Die Tatsache, daß die Chipenda-Fraktion und die direkten Vertreter der weißen Kolonialisten in dieser Regierung nicht vertreten sind ist wahrscheinlich nichts weiter als eine Übergangslösung, ein Kompromis, den einzugehen man gezwungen war. In einer nächsten Etappe wird man diese Kräfte sicherlich hinzuzuziehen versuchen. Dies deutete sich schon darin an, daß Chipenda, nachdem er der FNLA beigetreten war, schon wieder bei den Verhandlungen von Nakuru dabei war, als Teilnehmer der FNLA-Delegation.

Die Hauptaufgabe der Übergangsregierung besteht darin, den rechtlich-politischen Rahmen zu einem selbstständigen neokolonialistischen Staat zu schaffen. Die Karte, auf die dabei gesetzt wird, ist die, daß die angolanischen Massen nach Jahrzehnten kolonialer Unterdrückung, sich mit den versprochenen allgemeinen Wahlen zufrieden geben, und so Massenmobilisierungen verhindert werden, die eine antikapitalistische Dynamik auslösen könnten. Die ersten Maßnahmen, die die provisorische Regierung getrofen hat sprechen eine deutliche Sprache: Verbot der "Massenzusammenrottung", Aufruf zur Wiederaufnahme ler Arbeit, Militarisierung der Häfen usw. Die Teilnahme der MPLA an der Übergangsregierung soll dabe verhindern, daß diese, aufgrund dieser, von der FNLA, UNITA und dem portugiesischen Kommissar geforderten Maßnahmen zu rasch an Glaubwürdigkeit verliert. Gleichzeitig soll die MPLA zwischen der Zusammenarbeit mit der neokolonialen Reaktion einerseits und ihrer taktischen Unterstützung der Massenbewegung andererseits innerlich mehr und mehr zerrieben und öffentlich mehr und mehr unglaubwürdig gemacht werden.

Die, in der letzten Zeit eskalierten gewaltsamen Auseinandersetzungen gefährdeten jedoch den "Prozeß der friedlichen Entkolonialisierung" zunehmend. Sogar die Perspektive der Wahlen geriet in Gefahr. Neue Verhandlungen wurden notwendig, um die, in Alvor vereinbarten Pläne abzusichern. Wiederum kam die gesamte afrikanische Diplomatie in Bewegung, um die angolanische Zeitbombe zu entschärfen. Die Regierung Kenias fungiert neuerdings als Vermittlerin zwischen den Befreiungsbewegungen. Präsident Kenyatta versucht sich als "Held der Versöhnung Afrikas" zu profilieren, um von der Krise im eigenen Lande abzulenken. So kam es zu der Konferenz von Nakuru in Kenia, wo u. a. die Bildung einer einheitlichen angolanischen Armee, die Entwaffnung der Zivilbevölkerung, die Ausarbeitung eines Wahl gesetzes bis zum 15.Juli 1975 und die Aufstellung endgültiger Wählerlisten für die Wahl zur Verfassungsgebenden Versammlung im Oktober 1975 beschlossen wurden. Die Entvaffnung der städtischen Bevölkerung bedeutet für die FNLA und die UNITA offensichtlich einen ersten Schritt zur Unterdrückung , sämtlicher Selbstorganisationen des Proletariats, die das Abkommen von Alvor noch nicht "vorgesehen" hatte.

Die Haltung der MPLA in Nakuru wirft ein grelles Licht auf die opportunistische Natur ihrer Führung, die sich um jeden Preis an die Regierungsbeteiligung klammert. Sollte die Entwaffnung der städtischen Massen Wirklichkeit werden, so hätte das eine einschneidente Veränderung des Kräfteverhältnisses zugunsten der proimperialistischen Kräfte zur Folge und würde gleichzeitig unerhörte Spannungen innerhalb der MPLA hervorrufen. Die Zustimmung zu dieser Maßnahme kommt praktisch einem politischen Selbstmordversuch auch derjenigen Teile in der MPLA gleich, die sich strikt an die Aufrechterhaltung der ' Regierungseinheit" halten. Denn die MPLA ist für die Droimperialistischen Kräfte politisch nur solange von Bedeutung, als sie ihre kanalysierende Funktion gegenüber den mobilisierten Massen spielen muß. Wenn es die Reaktion schaffen sollte, die städtischen Arbeiter zu entwaffnen und niederzu-

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schlagen, ist die MPLA zu nichts mehr Nutze und würde mit Sicherheit aus der Regierung ausgestoßen. Die andere Extremlösung, die Bildung einer neokolonialistischen Achse Angola-Zaire unter der Führung Holden-Mobutu, die sich ihre Rolle als Gendarmen des Imperialismus in Zentralafrika sicher teuer bezählen lassen würden, erscheint gewissen imperialistischen Interessen ebentalls mit zu großen Risiken verbunden zu sein. Die, jüngst in Kinshasa umgeganrenen Gerüchte über einen geplanten Staatsstreich leuten in diese Richtung. In dieser Situation könnte die dritte nationalistische Organisation in Angola. die UNITA, als Vertreterin eines "dritten Weges" zwischen der rechtsgerichteten FNLA und der stischen "MPLA, erscheinen, evil. in Zusammenarbeit mit dem äußerst rechten Flügel der MPLA. Die Massen Angolas kommen in Bewegung

In den letzten Jahren hat sich, der Schwerpunkt der Kämpfe allmählich vom Land, wo sich der bewaffnete Kampf abspielte und die befreiten Gebiete entstanden sind, in die Städte verlagert. Der Generalstreik in Luanda, im September 1973 hat die gewachsene Kampfbereitschaft des städtischen Proletariats auf das deutlichste demonstriert. Zur selben Zeit, als die MPLA auf dem Land mit ernsten Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, erwachte in den Städten dieses junge, stark konzentrierte und ziemregents ort de Verbinding aum benachen kames. Generalversammlungen in Betrieben und Stadtteilen die Losung der "Konsolidierung der Volksmacht" zu diskutieren.

In letzter Zeit hat es eine Ausweitung der Streiks und eine Verringerung der Produktivität in bedeutenden Wirtschaftszweigen gegeben. In dieser Lage hat die Ubergangsregierung ein Dekret erlassen, in dem sie ankündigte, daf sie im "Notfall" und um "die Wirtschaft nicht im Chaos und der Anarchie untergehen zu lassen" alle öffentlichen und privaten Betriebe "militarisieren" werde. Dieses Dekret wurde bereits in den Häfen von Luanda und Lobito angewandt, erhielt jedoch eine scharfe Antwort von Seiten der Arbeiter. Das Gewerkschaftskomitee der Hafenarbeiter von Luanda verabschiedete eine Resolution, die diese Maßnahme aufs schärfste verurteilt und in dem es weiter heißt, daß die Arbeiter sich weigern, "sich als Objekte oder Bereicherungsinstrumente behandelıı zu lassen in einem Ausbeutungsprozeß, der unverändert weitergeht. " Mehrere Tausend Arbeiter unterstützten diesen Protest, indem sie in Luanda demonstrierten. Das war eine der ersten direkten Konfontationen zwischen der Arbeiterklasse und dem Hauptinstrument des Neokolonialismus, das aus dem Abkommen von Alvor entstanden ist: der Übergangsregierung.

Durch diese Streiks, die gesammelte Kampferfahrung, lie Demonstrationen und die Unterstützung der MPLA, die diese den Massenmobilisierungen aus taktischen Gründen gibt, ist eine Massengewerkschaft entstanden, die inen wichtigen Faktor für weitere Entwicklung Kräfteverhältnisses darstellt. Dem Aufruf der UNTA (monstrient der an Landen Abe 22. Mal 19915 Hunderttausende von Werkttätigen ihre So lidarität mit der MPLA und prangerten die reaktionäre Offensive der FLNA, die Untervon Zaire dieser aber stark beeinfußt vom Prestige der MPLA. Trotz ler harten kolonialistischen Repression gelang es inm aus dem Kampf um wirtschaftliche Sofortforderungen ein politisches, antikolonialistisches Bewußtsein zu entwickeln.

Der Staatsstreich vom 25. April 1974 in Portugal und die darauf folgende relative Liberalisierung setzte diesem Proletariat ein Kampfsignal. Die, bis dahin durch die Repression eingeschränkte Kampfkraft explodierte nun in einer Vielzahl von lokalen Streiks, die manchmal bis zur Aussperrung der Unternehmer oder der "Aussäuberung" faschistischer Kader mit dem Ziel der Beendigung der kapitalistischen Ausbeutung weitergetrieben wurde. Der erste bedeutsame Sieg des städtischen Proletariats stellt jedoch der erfolgreiche Gegensclag gegen die rassistischen Gewaltverbrechen dar. Dieser Sieg veränderte schlagartig das Kräfteverhältnis zwischen den arbeitenden Massen und der Bourgeoisie in den Städten. Zehntausende von Arbeitern machten ihre erste Kampferfahrung. Der vorangegangenen Periode der isolierten Streiks und der harten kolonialen Repression folgte nun eine Etappe des Kampfes, in der die wirtschaftlichen Sofortforderunen mit elementaren demokratischen Forderungen kom• iniert wurden. Mit dieser Mobilisierungswelle wurde den angolanischen Proletariat zum ersten Mal neue Organisations- und Kampfformen geläufig. Weit vorangeschrittene Organisationsformen der Werktätigen, wie die Bildung von Basiskomitees in den Stadtvierteln und den Betrieben zeugen von der Radikalisierung dieses Prozesses.

Gerade als die Übergangsregierung eingesetzt wurde, fand in Luanda, auf Initiative des Koordinierungsausschusses der Stadtteilkomitees der Hauptstadt, eine nationale "Aktionswoche für die Volksmacht" statt, die "den fortschrittlichen Studentenorganisationen, den Arbeiterausschüssen und Gewerkschaften" vorschlug, in die sofortige Absetzung des Hohen Kommissars General Silva Cardoso.

Im Zuge der aufsteigenden Klassenkämpfe entwickelte such mehrder lang die frage de erschan der Mach die auf kurz oder lang die Frage durch die werktäti gen Massen auf die Tagesordnung setzen muß. Die Koordinierung aller Basiskomitees für die Volksmacht in Luanda biledet einen ersten Schritt in diese Richtung. Aber die Losung der " Volksmacht", mit ihrem verschwommenen Klasseninhalt ist alleine nicht ausreichend, um den werktätigen Massen den Weg zur Eroberung der Macht zu ebnen. Die Vielzahl der Streiks um wirtschaftliche Sofortforderungen, die die Profite der einheimischen Bourgeoisie unmittelbar gefährden und den Willen der Arbeiter nach Beendigung der kapitalistischen Ausbeutung zum Ausdruck bringen, was die grundlegende Bedingung für die Erlangung der nationalen Unabhängigkeit ist, brauchen dringend eine vereinheitlichende antikapitalistische Perspektive. Nur indem den Kämpfen solch eine Perspektive bekommen und damit auf ein zentrales Kampfziel gerichtet werden, kann die Erosion des Kampfwillens der Arbeiterklasse unter den Schlägen der Reaktion erfolgreich verhindert werden. Eine der zentralen Aufgaben der revolutionären Vorhut besteht darin, ein antikapitalistisches Aktionsprogramm auszuarbeiten, welches vereinheitlichende wirtschaftliche Forderungen auf der Basis der heute stattfindenden Kämpfe vorschlägt und folgende Elemente beinhalten muß: Elementare demokratische Rechte in den Betrieben, Vertreibung faschistischer Unternehmer, Verstaatlichung der wichtigsten Betriebe unter Arbeiterkontrolle, Kampf gegen die imperialistische Beherrschung der Wirtschaft Angolas, Verstaatlichung des gesamten ausländischen Eigentums, demokratische Gewerkschaftsstrukturen in den Betrieben,

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ANGOLA

Von links nach rechts: Agostinho Neto (MPLA), Holden Roberto (FNLA), Basiskomitees in den Stadtteilen und bewaffnete Volksmilizen zur Selbstverteidigung gegen die raktionäre Agression. Weiter gilt es das hinterhältige Spiel der Bourgeoisic von Zaire zu entlarven, die in enger Zusammenarbeit mit dem Imperialismus versucht, Angola eine aufzuzwingen, d.h. es schardiche umgestatung. d.i. für die sozialistische Revolution zu verknüpfen. Arbeiterselbstschutz gegen die Offensive der Reaktion!

Die jüngsten Provokationen der bewaffneten Banden der FNLA stellen einen Versuch dar, angesichts der wachsenden Radikalisierung der angolanischen Arbeiterkämpfe das Kräfteverhältnis am Vorabend der Wahlen doch noch brutal zu verändern. Nach einer Phase der scharfen Denunziation der Volksmachtorgane, der Streiks und der autonomen Selbstorganisationen der Werktätigen gins die FNLA im März dieses Jahres zur militärischen Of fensive über. Ziel ist es, die MPLA und die radikalen Elemente in der Arbeiterklasse zu schlagen. Gleichzeitig soll mit dieser mörderischen Offensive, die alleine in der Zivilbevölkerung schon mehrere Tausend Tode gekostet hat, erreicht werden, die Volksmassen einzuschüchtem. Demonstrationen werden mit Maschinengewehren beschossen. In den elenden Slumquartieren vo die MPLA viele Anhänger hat, werden nachts Leute umgebracht, usw. ust.

Diese Verbrechen beschränkten sich zunächst auf die Hauptstadt. Dann wurden sie auf sämtliche Städte des Landes aus geweitet. Gleichzeitig wurden sämtliche Landbezirke entlang der Nordgrenze nach Zaire von FNLA-Truppen und weißen Pflanzern besetzt und die MPLA-Mitglieder vertrieben. Die Chipenda-Fraktion im Osten Angolas und die UNITA im südlichen Zentrum des Landes versuchten ebenfalls ihre Einflußgebiete auszuweiten, um so ein Gegengewicht zu dem Binfluß der MPLA in den Städten zu schaffen. Angesichts dieser Zusammenstöße -- die die Wahlen zur Proklamation der Unabhängigkeit in Gefahr brachte-blieben die portugiesischen Behörden zunächst völlig passiv. Der militärische Gegenschalg der MPLA, die Bewaffnung und Mobilisierung der Stadtteilkomitees, um die örtliche Bevölkerung gegen die bewaffnete Agression und die Mordkommandos zu schützen, veränderten jedoch die Lage schnell. Statt die Massen einzuschüchtem, wurde diese Agression zu einer Gefahr für den "friedlichen Ablauf der Entkolonialisierung" weil sie den reaktionären Charakter der FNLA für jedermann offensichtlich werden ließ und zu elementaren Formen von Selbstschutz- und Volksbewaffnungsorganisationen führte. Daher nahmen die portugiesischen Behörden und der Hohe Kommissar General Cardoso von ihrer anfänglichen Passivität Abstand ... und verurteilten die Bet Site de lA in esen Ausein Nebendingen f So kam es zum neuen Abkommen von Nakuru, MPLA der Auflösung dieser Selbstschutzorganisationen zustimmte.

Die FNLA ist gegenwärtig sicherlich der wichtigste Trumpf der imperialistischen Strategie in Angola. Ihre Verbindungen zum Imperialismus sind zu offensichtlich aufgrund der Hilfe, die sie vom Mobutu- Regime erhält, daß die Hochburg der imperialistischen Investitionen in Zentralafrika darstellt. Sie werden ebenfalls ersichtlich an den Beziehungen, die sie mit der CAAT (Afro-Amerikanisches Arbeitszentrum) sowie der afrikanischen Zweigstelle des IBFG unterhält. Grundlegend regionalistisch, auf die Stammeszugehörigkeit der Bankogo gestützt, ideologisch scharf rechtsgerichtet, hat diese Organisation unter den angolanischen Emigranten in Zaire eine richtige "Grenzarmee" rekrutiert, die, mit der aktiven Unterstützung der ansässigen weißen, kapia listischen Kaffee-Pflanzer heute den ganzen Norder les Landes besetzt hält. Die FNLA war der Motor der mörderischen Repression gegen das städtische Proletariat und erscheint mehr und mehr als die hauptsächliche Kristallisationsachse des reaktionären Militärpotentials im Lande. Durch die Fusion mit der, aus der MPLA kommenden Chipenda-Fraktion gestärkt, bildet die FNLA das Hauptinstrument einer reaktionären Offensive die die Massenmobilisierungen durch aufeinanderfolgende Attacken zu brechen versucht, um den werktätigen Massen, wenn möglich noch vor der Unabhängigkeitserklärung eine entscheidende Niederlage beizubringen.

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Bisher wurde dieses Ziel nicht erreicht. In Antwort auf die Agression der FNLA haben die Massen im Gegenteil ihren Kampfeswillen und ihre Wachsamkeit erhöht. Aber unter den Bedingungen des Fehlens einer zentralen Perpektive, könnten die Bestrebungen der FNLA auf die Dauer Erfolg haben. Denn wenn die jetzige gespannte Lage länger fortdauert, ohne daß sich eine Lösung abzuzeichnen beginnt, könnte dies bei bestimmten Teilen der MPLA und den Vorhutelementen der Arbeiterklasse zu Demoralisierungserscheinungen führen. Dies umso mehr, als die Repression die Form von selekiven Morden anzunehmen beginnt. So wurde z.B. in der Cabinda-Enklave der politische Kommissar des Generaistabs der MPLA, "Jika", aus dem Hinterhalt ermordet. Darauf folgte ein Attentat auf den Wagen des Führers der Jugendorganisation der MPLA, M. Pereira Dos Vandunen, der dabei ums Leben kam. Die MPLA ließ verlauten, daß ein brasilianisches Mörderkommando, das bereits "in Zusammenarbeit mit dem CIA" an der Repression in Chile beteiligt war, nun in Luanda angekommen sei.

Was die, von Jonas Savimbi geführte UNITA betrifft, die lange zusammen mit den portugiesischen Streitkräften gegen die MPLA gearbeitet hat, so handelt es sich ebenfalls um ein regionalistisches Gebilde, das seine Hauptbasis vor allem im südlichen Zentrum des Landes hat. Trotz der Unterstützung, die sie lange Zeit (bis 1970) von Seiten der VR China bekommen hat, führte ihr regionalistischer Charakter schnell dazu, daß sie in das neokolonialistische Konzept integriert werden konnte. Nach dem 25. April 1974 genoß die UNITA die Unterstützung geweisser weißer Kolonialisten im südlichen Zentrum des Landes. Savimbi knüpfte enge Beziehungen mit der FUA, des weißen Ingenieurs Fernando Falcao an. Wegen seiner ehemaligen Zusammenarbeit mit der portugiesischen Armee und wegen seinen engen Beziehungen zu einem nicht unbedeutenden Teil der weißen Kolonialisten, war seine Teilnahme an den Verhandlungen von Alvor gesichert, wo er als indirekter Vertreter der Kolonialbourgeoisie aufrat. Nach der Bildung der Übergangsregierung gab die JNITA jedoch ihre Zusammenarbeit mit den weißer Kolonialisten vorübergehend auf, um so wenigstens ein Minimum an Basis in den Städten zu gewinnen. Während der jüngsten Zusammenstöße begann sie, sich systematisch als "Vermittlerin" zwischen FNLA und MPLA aufzuspielen. Sie hoffte, von der wachsenden Diskreditierung der FNLA bei der städtischen Bevölkerung profitieren zu können, indem sie in penetranter Weise nach "Frieden", "Einheit" und Versöhnung" rief.

Die UNITA bildet jedoch keineswegs eine aotonome "Dritte Kraft". Aufgrund ihrer engen Bande zu der Kolonialbourgeoisie und aufgrund der Unterstützung, die sie daher von seiten wichtiger Teile des europäischen Imperialismus genießt, stellt sie vielmehr eine Ergänzung zur FNLA im imperialistischen Arseal dar, sowie gegebenenfalls eine Ersatzlösung Durch den massiven Exodus der weißen Kolonialister lach Portugal verliert sie jedoch mehr und mehr ihre gesellschaftliche Basis. Daher versucht sie, sich eine neue Basis zu verschaffen, u, a, dadurch, daß sie versucht, die wachsende Unsicherheit der Bevölkerung von Luanda tür sich auszunützen. So hat sie z.B. eine Kundgebung von Arbeitern veranstaltet, die aus dem Süden und dem Zentrum des Landes stammen, bei der diese ihre Rückkehr in ihre Heimatgebiete forderten. Da die Regierung Angolas gegenüber den Rückkehrforderungen der Arbeiter in Luanda eine sehr "harte" Position einnimmt, fördert diese noch die föderalistische Propaganda der UNITA und verhilft dieser zu einer gewissen Basis unter rückständigen Teilen der städtischen Bevölkerung.

Die Zweideutigkeit der MPLA

Auf all diese Bestrebungen, der verschiedensten politischen und sozialen Kräfte in Angola, eine neokolonialistische Lösung zu etablieren, hat die Führung der MPLA nur sehr ungenügend reagiert. Diese zeigt den Massen keineswegs den Weg zu einer wirklichen Unabhängigkeit aul. Die MPLA -Führung Klammert sich weiterhin an die Regierungsbeteiligung um jeden Preis. Genauso hält sie sich strikt an jeden Paragraphen der Abkommen, die sie mit den reaktionären Kräften von FNLA und UNITA getroffen hat. Indem sie die werktätigen Massen nicht auf die unvermeidliche Konfrontation mit der Reaktion, d.h. auf den Bürgerkriedie Mögreitet, indem die Illusionen über -lichkeit des "demokratischen Prozesses der Entkolonialisierung" schafft, erzeugt sie die Gefahr, daß die Massenmobilisierungen unte den Schlägen der Reaktion zurückgeschlagen werden.

Die Unterzeichnung des Alvor-Abkommens setzt die Tradition opportunistischer, unter neokolonialistischem Druck, bürokratische zustandegekommener Politik der MPLA -Fuhrung fort. Das beste diesbezügliche Beispiel ist der Parteitag der MPLA vom August 1974 in Lusaka, wo am Vorabend wichtiger politischer Entscheidungen (die Unabhängigkeitsverhandlungen mit Portugal), die afrikanische Dipomatie ganz offen versuchte, eine Umbildung der Führung der MPLA zu erreichen. Die Kombination von neokolonialistisch Druck und gradualistischer politischer Illusionen der MPLA - Führung erlauben es ihr nicht, ihre gegenwärtige widersprüchliche Linie der rein taktischen Unterstützung der Massenkämpfe einerseits und des Beibehaltens der reformistischer Strategie andererseits zu überwinden.

Unmittelbar nach dem 25. April 1974, als ihre Teilnahme an den Unabhängigkeitsverhandlungen mit Portugal noch keineswegs feststand, verkündete die MPLA-Führung in Brazzaville die Losung der Bildung von Aktionskomitees in den städtischen Zentren Angolas. Die Ausgabe dieser Losung, die zeitlich mit dem Einbruch der städtischen Massen in das politische Lehen Angolas zusammenfiel, erlaubte es der MPLA ihre Basisstrukturen erheblich auszudehnenund eine bedeutsame Schicht radikalisierter Arbeiter für ihre Organisation zu gewinnen. Genau diese Arbeiter wurden in der Folgezeit zu den wichtigsten stadtiscnen mittleren Kadern der MPLA.

Im Verlauf der Radikalisierung der Kämpfe nahm die MPLA-Führung jedoch eine zweideutige Stellung ein. Sie unterstützte die Massenmobilisierung zu dem Zweck, das Kräfteverhältnis an den Spitzen der Befreiungsbewegunstrikten Einhaltung des Alvor-Abkommens und gab den Massen keine weitergehende Perspektive als die, im Alvor-Abkommen vorgesehenen Wahlen. Im Namen einer "realistischen" Politik der Konzentration des Kampfes gegen die reaktionären "Ultras" unter den weißen Kolonisten, schlägt die MPLA ein Bündnis mit dem "demokratischen Sektor der weißen Bevölkerung" vor, d. h. eine Zusammenarbeit mit der "Demokratischen Bewegung Angolas"(MDA). Einerseits ruft sie zur "engsten Zusamnenarbeit im Rahmen der gemeinsamen Regierung" auf am die "nationale Einheit zu verteidigen, andererseits verbreitet sie auf Massenversammlungen die Losung der "Volksmacht". Aber diese Losung ist an und für sich ungenügend, um den werktätigen Massen den Weg zur Eroberung der Macht zu zeigen, da sich in dieser Losung die klassenkollaborationistischen Illusionen der MPLA -

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ANGOLA der MPLA-Führung zugrunde.

Die MPLA ist eine heterogene politische Bewegung, entstanden aus der Fusion dreier politischer, aus dem städbürgerlichen Nationalismus sind. Diese Ideologie wurde noch durch den Einfluß stalinistischer Ideen verstärkt, die von dem kleinen Kern angolanischer Stalinisten ausgeht. Auf der Grundlage der Analyse des spezifischen Charakters des portugiesischen Kolonialismus entwickelte sie sich jedoch hin zu einer Politik des bewaffneten ,Kampfes und der Massenmobilisierung der Bauerschaft, was mit einem praktischen Bruch mit dem reformistischen Nationalismus gleichzusetzen ist. Die MPLA kann demnach als eine kleinbürgerlich revolutionäre-nationalistische Bewegung gekennzeichnet werden, der Grenze zwischer Cottentre Politik mit SolltEson

Dynamik. Da der Bruch mit dem gradualistischen Reformismus jedoch rein empirisch und ohne politische und programmatische Klarheit geschah, ist ein Rückfal in die "Nationale-Front"-Illusion potentiell möglich und teilweise heute schon Realtität.

Die MPLA behielt ihre "Klassen-Front-Ideologie" bei, war aber unter den konkreten gesellschaftlichen Bedingungen Angolas Anfags der sechsziger Jahre nicht in der Lage, eine solche "Front" in der Praxis zu verwirklichen. Das handeltreibende Kleinbürgertum der Städte war bereits zu eng mit der "demokratischen" Fraktion der weißen Kolonisten verbunden, als daß die MPLA dort einen Einbruch hätte erzielen können. Andererseits war das Proletariat zahlenmäßig zu schwach, ım eine gesellschaftliche Basis abgeben zu können ›aradoxerweise wurde die "Mehr -Klassen-Strategie" als Basis der Ideologie der MPLA -Führung durch diesen Fehlschlag in den Städten noch bestärkt. Denn nun mußte sie sich auf das flache Land zurückziehen, wo die Klassendifferenzierung noch sehr unentwickelt war, was der Entwicklung einer Klassenpolitik nicht gerade förderlich war.

Im Verlauf der sechsziger Jahre, der Verschärfung der imperialistischen Ausplünderung und des wachsenden Eindringens des Kapitals in die angolanische Gesellschaft, entwickelte sich jedoch ein junges und stark konzentriertes Proletariat in din Städten. Dieser Prozel wurde vor allem durch die Entwicklung einer Fertigwarenindustrie für den inneren Markt beschleunigt. Im Jahr 1973 gab es bereits 130 000 Industriearbeiter in der verarbeitenden Industrie -- vornehmlich in Luanda und Lobito. Die Hälfte aller qualifizierten Arbeiter lebt in der Hauptsadt Luanda. Die wirtschattlichen Folgen der stärkeren imperialistischen Durchdringung Angolas, sowie die ziemlich vagen neokolonialistischen Projekte der Kolonialmacht, förderten die Entwicklung einer einheimischen Kleinbourgeoisie von Händlern und Verwaltern. Die politische Schwäche der MPLArührung erlaubte es ihr nicht, die entscheidente Bedeutuns les Aufkommens eines einheimischen Proletariats zu erfassen. Dies erklärt die Unfähigkeit zur Formulierung klassenpolitischer Ziele, die die ursprüngliche "Mehr- Klassen-Strategie" überwinden könnte. Die MPLA-Führung proklamiert wohl das Ziel, die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu beenden und eine *demokratische Volksmacht" zu errichten. Aber solange diese Ziele in ländlichen Gebieten mit sehr schwacher gesellschaftlicher Differenzierung verkündet wurden, waren sie nicht Ausdruck einer bedeutsamen politischen Radikalisierung. Sie erhalten jedoch eine ganz andere Ressonanz, sobald man sie in den städtischen Zentren benutzt. In den And Beendiguletariat erhalt die Formel "Volksmacht" "Beendigung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen" einen ganz konkreten Klasseninhalt: jenen der Macht der Arbeiterklasse und der armen Bauern und der Beendigung der kapitalistischen Ausbeutung. Gelangen in ihrer gradualistischen Ideologie ist die MPLA-Führung jedoch unfähig, den arbeitenden Massen solch eine solche antikapitalistische Perspektive zu geben. Die antikapitalistische Dynamik der Arbeiterkämpfe erfordert aber eine solche Perspektive. Aufgrund des Widerspruchs, einerseits auf Führungsebene mit der neokolonialistischen Reaktion zusammenzuarbeiten und andererseits auf Basisebene an den Massenkämpfen beteiligt zu sein, hat die Tendenz, die MPLA innerlich mehr und mehr zu zerreiben. Dies um so mehr als die Arbeiterklasse beginnt, sich gegen die arbeiterfeindlichen Maßnahmen der Übergangsregierung zu wehren. Trotz der Radikalisierung der Arbeiterkämpfe bleibt die Führung der MPLA der Perspektive der völligen Ausrichtung auf die, durch die Abkommen von Alvor und Nakuru vorgesehenen Wahlen treu, Unter den Bedingungen, die heute in Angola herrschen ist es mehr als berechtigt, an dem "demokratischen" Charakter der Wahlen zu zweifeln. Der Norden des Landes ist von den Truppen der NLA besetzt, die dortigen Vertreter der MPLA vertrieben. Im Süden hat die UNITA eine ähnliche Funktion. Angesichts des niedrigen Politisierungsgrades bedeutender Teile der Landbevölkerung, sowie des direkten Drucks der FNLA - und UNITA-Stammesideologien ist es durchaus möglich, daß die Wahlen der Reaktion mehr dienen als der MPLA. Das Wahlergebnis kann durchaus ein Ergebnis bringen, welches mit dem, durch die Massenkämpfe geschaffenen Kräfteverhältnis nichts zu tun hat.

Der Wahlkampf für eine MPLA-Mehrheit in der Verfassungsgebenden Versammlung wird für das städtische Proletariat trotzdem eine große politische Bedeutung haben und kann den Rahmen für bedeutende Mobilisierungen abgeben. Im Rahmen solch eines Wahikampfes bestünde die Möglichkeit für das Proletariat, alle, im Verlauf der bisherigen Kämpfe erhobenen Forderungen zu zentransıeren und aul eine antikapitansasche Perspektive zuzuspitzen. solch ein stungenter Forderungskatalog könnte der Vertassungsgebenden Versammlung mit der Auflage, ihn zu verwirklichen vorgelegt werden. Die wirkliche Alternative zur Zusammenarbeit mit den reaktionären Kräften wird jedenfalls von nun an in den Arbeiterkämpfen, in ihrer Zentralisierung und Vereinheitlung liegen. Eine Konzentration der rechten Kräfte deutet sich in der Annäherung zwischen UNITA und dem rechten Flügel der MPLA an. Die gemeinsame Basis hierbei ist die Denunziation der • Solch eine Entwicklung ebnet einem Rechtsruck der Über gangsregierung den weg.

In diesem Sinne erlauben es die politische Heterogenität und die ideologische Schwäche der MPLA, ihre ürokratische Deformation, ihre Anpassung an di plomatie Gesamtafrikas diese Organisation in einer neokolonialistischen Prozeß in Angola zu integrieren, wie die Entwicklung vom Abkommen von Alvor bis zur Unterzeichnung der Vereinbarungen von Nakuru zeigt.

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Für eine revolutionäre Alternative

Die Massenmobilisierungen, auf die sich die MPLA aus taktischen Gründen stützt erzeugen jedoch eine Dynamik, die tendenziell in Widerspruch zur Politik ihrer Führung -- d. h. der Ausrichung auf des städtische Kleinbürgertum und die "liberale" Fraktion der Ko- Massenbewegung in Grenzen zu halten, die mit ihrer opportunistischen Politik noch verträglich ist, sind im Gegenteil Faktoren, die die Radikalisierung der MPLA- Basisaktivisten beschleunigt. Die Teilnahme der MPLA - Führung an der Regierung und ihre Integration in den Staatsapparat verstärken auf der Gegenseite den neokolonialistischen Druck auf die Spitze der Partei, die dadurch gegenüber der Basis immer mehr an politischer Autonomie gewinnt.

Die jüngsten Agressionsakte der FNLA hatten daher auf die MPLA eine doppelte und widersprüchliche Auswirkung. Einerseits haben sie die Entstehung von bewaffneten Volksmilizen, sowie die Radikalisierung der Basisaktivisten beschleunigt. Andererseits haben sie in den Augen des rechten Flügels der Partei einen Kompromiss mit der UNITA notwendig gemacht. Die MPLA-Jugendorganisation hat sich gegen eine solche Annäherung gestellt. In einer Erklärung die "Zusammenarbeit mit den rechten Kräften, die, unter der Maske eines falschen Nationalismus nichts anderes tun, als das angolanische Volk in ein Massaker zu führen" angeprangert.

Die MPLA befindet sich heute demnach in einem doppelten inneren Umgruppierungsprozeß. Gegenüber de Stärkung der Fürhungsgruppe um Neto

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ANGOLA infolge der Ausschaltung der beiden Tendenzen, die auf dem jüngsten Parteitag aufgetreten sind, un d der Herausbildung rechten Flügels, steht der Beginn eines Radikalisierungsprozesses an der Basis und. die Herausvon vereinzelten extrem-linker Elemente in zahlreichen Basiskomitees. Die Entschließungen des letzten Zentralkomitees der MPLA vom Februar 1975 reflektieren diese Entwicklung deutlich. Sie fordern einerseits eine Reorganisierung der Bewegung, damit die MPLA "in konsequenter Weise eine Massenlinie verfolgen kann" und "eine engere Zusammenarbeit zwischen Führung und Basis" zustande kommt; andererseits bestätigen sie jedoch, daß die MPLA weiterhin "eng mit der Regierung" zusammenarbeiten will.

Die Neto-Fraktion wird u. a. durch das "historische" Prestige des Führers bei den Massen Angolas gestärkt, sowie durch die Unterstützung lokaler reformistischer Gruppen, was sich z. B. am Eintritt der MDA ("liberale" , aus Rechtsanwälten und Vertretern sonstiger freier Berufe bestehende Organisation) vermonie in der MPLA. Die beiden Tendenzen, auf dem Parteitag aufgetreten sind, sind ausgeschalgeschaltei. Die Verhandlungen mit der Tendenz aktive Revolution" um Mario und Pinto de Andrade scheinen sich in die Richtung zu entwickeln, daß die Mitglieder dieser Tendenz auf individualler Basis in die MPLA integriert werden. Da diese von den Arbeiterkämpfen in den Städten abgeschnitten sind, haben sie keinerleit Perspektive außerhalb der MPLA. Das Problem der "Tendenz Revolution des Ostens" unter Chipenda wurde auf viel energischere Weise gelöst. Die MPLA -Führung startete eine militärische Offensive gegen die Träger dieser Tendenz, die sich mehr und mehr als Promotoren eines reaktionären Plans zur Entfesselung eines Bürgerkrieges gegen die Werktätigen und die MPLA entlarvten. Aber diese Militäroperation geschah ohne Appell an die Massen und ohne deren Intervention und wurde von der MPLA-Spitze streng im Rahmen der Einhaltung des Abkommens von Alvor, Enco mi A und konte aner an den Veria fipenda Entkolonialisierung unseres Landes" von Nakuru teilnehmen. Diese Entwicklung kann natürlich nur die Agressivität der reaktionären Kräfte und des rechten Flügels der MPLA stärken. Dieser rechte Flügel tritt heute bereits offen in den Führungsgremien der MPLA auf. Grundlegend antikommunistisch hat er als politische Linie den Vorschlag, sich mit der UNITA gegen die FNLA zu verbinden. Er ist im Zentralkomitee u. a. durch Lucio Lara vertreten. Seine wichtigste Funktion ist die, Neto zu einem Balanceakt zwischen dem rechten und dem linken Flügel zu verhelfen und die Bewegung im Namen der "Einheit" in alle möglichen Kompromiesse zu zwingen. Das Fehlen einer freien Diskussion und einem demokratischen inneren Leben der Organisation, sowie die Schwäche der politisch-programmatischen Basis, verhindern, daß die politische Heterogenität der Organisation offen aufbricht und die Kontroversen ausgetragen werden. Dies ist die Basis, auf der die reformistisch-nationalistische Führungstendenz ihre Macht zu zementieren versucht.

Es ist demnach vor allem an der Basis der MPLA, in den lokalen Komitees, wo sich die radikalsten Elemen te zu entwickeln beginnen. Es sind in erster Linie städtische Arbeiter, Teile der Arbeitervorhut, die aus den Kämpfen nach dem 25. April 1974 hervorgegangen sind. Sie bilden heute die Spitze des gesamten revolutionären Prozesses in Angola. Daneben haben sich einige politisch radikalere Gruppen konstituiert. Diese Gruppen haben jedoch die Grenzen eines radikalen Nationalismus -- oft angereichert mit einer Prise Maoismus -- nicht überschritten. Größtenteils bestehber der MPLA, Was bestenfalls noch durch den Ver- über der MPLA, was bestenfalls noch durch den such ergänzt wird, deren "Maximalprogramm" mit einer Propaganda für die " Volksdemokratie" zu verbessem. Diese maoisie renden Gruppen werden selbstverständlich durch ihre internationale Orientierung eschwächt. Die Unterstützung der FNLA durch die VR China setzt ihren Bemühungen, ihren "Maoismus" unters Volk zu bringen enge Grenzen. Dies verstärkt natürlich noch diejenigen Tendenzen, die einen Zusammenhang zwischen der Entwicklung Angolas und den umliegenden Ländern leugnen. Weiter klammern sich diese Gruppenan eine mysthische "Einheit der den werkschiedenen Kampf für die sozialistische Revolution, sowie die unmittelbare Notwendigkeit der Zentralisierung aufzuzeigen.

Diese Gruppen können der jungen Arbeiteravantgarde in den Städten, die sich in den Basis- und Aktionskomitees der MPLA entwickeln, sowie den Gewerkschaften (UNTA und Vorbereitungsausschüssen zur Gründung von Gewerkschaften) keine Perspektive geben. Denn die Frage, die heute schon durch alle, noch zerstreute Arbeiterkämpfe aufgeworten wird ist gerade die, nach Beibehaltung oder Sturz des kapitalistischen Regimes. Die Werktätigen Angolas wollen nicht weiter ausgebeutet werden, Für sie ist die einzig wirkliche Unabhängigkeit die, die ihre totale Befreiung bedeutet und der Herrschaft des Kapitals ein Ende bereitet. Die revolutionären Marxisten in Angola müssen ihre Haltung durch dieses notwendige Hinüberwachsen des Kampfes für die nationale Unabhängigkeit im Kampf um die gesellschaftliche Befreiung der Arbeiterklasse, für die sozialistische Revolution bestimmen. Die Notwendigkeitsolch einer Entwicklung ist nicht das Produkt intellektueller Phantasie, sondem die zentrale Frage, die bereits heute durch Zehntausende Arbeiter Angolas in Fabriken, Werkstätten und Häfen des Landes aufgeworfen wird. Im Gegensatz zu den Behauptungen der MPLA-Führung schlägt die Stunde des Klassenkampfes in Angola. Der Ausgang dieses Kampfes kann von entscheidender Bedeutung für ganz Zentralafrika Innerhalb der MPLA gibt es bereits Elemente, die sich der Bedeutung dieser Auseinandersetzungen bewußt sind, die sich um Klassenkampfpositionen gruppieren und die die Herausarbeitung einer zentralen antikapitalistischen Perspektive anstreben. Diese revolutionären Kämpfer haben es sich zur Aufgabe gesetzt, die Beleutung der gegenwärtigen Bewegungen des Proletariat n Angola in all seinen Dimensionen zu unterstreichen eine Kampagne für die Selbstorganisation und Selbstverteidigung der werktätigen Massen zu entfalten, exemplarische Arbeiterstreiks zu popularisieren, die reaktionären Umtriebe und ihre Unterstützung durch einzige gesellschaftliche Kraft zu stärken, die die radikale Verwirklichung der nationalen Befreiung durch die Eroberung der politischen Macht durch die Arbeiter und die armen Bauern verwirklichen kann, Die revolutionäre Einheit des Proletariats mit den armen Bauern Angolas muß in den Rahmen des umfassenden Kampfes der unterdrückten Massen des gesamten afrikanischen Kontinents gestellt werden, Dieser Kampf kann nur ein einziges Ziel haben: Die totale Befreiung, die sozialistische Revolution.

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Von den zwischen März 1971 und Sommer 1973 herausgekommenen 25 Nummern der 'Inprekorr' sind von den meisten Nummern noch kleine Restbestände vorhanden Diese älteren Nummern der 'Inprekorr' geben einen ausgezeichneten Einblick in die Analysen und und Aktionen der IV" Internationale zu allen wichtigen Klassenkämpfen dieser Zeit.

Überweise DM 10,- auf eines der ISP-Konten, vermerke '20 Nummern Inprekorr, dann schicken wir 20 verschiedene Hefte. Außerdem noch erhältlich:

Nr. 29.Griechenland, Spanien, Nahost, Chile DM 2,- Nr. 30.Europa, China, CSSR, Vietnam, USA DM 2,- Sondernummer Portugal, Sommer 1974 DM 2,50 Rote Helte

NEUERSCHEINUNGEN

RH 4 Pierre Frank/ Alain Krivine

Frankreich - einem neuen Mai entgegen ? April 75. 48 Seiten. DM 3,50 RH 11 Ernest Mandel : Die Rolle der Intelligenz im Klassenkampf.

April 75. 64 Seiten. DM 3.80 Im Januar - März 1975 sind erschienen : RH 7 W. Wolf / K. Beiersdorfer

Kritik des westdeutschen Maoismus. 112 Seiten, DM 4.80 Anna Armand : Kein Kredit für Helmut Schmidt. Für Sozialismus - wie und welchen? 48 Seiten. DM 3.50 RH 9 Ernest Mandel : Die allgemeine Rezession der internationalen kapitalistischen Wirtschaft 74/75 W. Wolf : BRD - Das Ende der Stabilität. GIM : Thesen zur politischen Situation.. 80 Seiten, D 4.soeben erschienen:

RH 12 WOHIN TREIBT PORTUGAL?

ca. 60 Seiten/ 3, 80DM die internationde Theoretische Zeitschrift der Gruppe Internationale Marxisten (GIM), Deutsche Sektion der IV. Internationale.

nr 6 April 1975, 120 Seiten, DM 5,-- Hillel H. Ticktin : Zur politischen Ökonomie de: UdSSR. Ernest Mandel : Kommentar zu Ticktins Aufsatz. Fred Sommer : Stadtguerilla oder Parteiaufbau. Strategie der RAF. Ernest Mandel: Lenin auf die Füße gestellt? Dominique Valic : Kritik an Dutschkes ""Versuch, Lenin auf die Füße zu stellen". Boris Reinstein: Antwort auf Valics Dutschke- Kritik

VORZUGSABONNEMENT : Wer vor dem 1.Juli 75 'die Internationale' abonniert erhält eine der drei folgenden Broschüren gratis:

1. Isaac Deutscher : Die sozialistische Konzeption vom Menschen. 2. Solidarität mit LIP. Eine Dokumentation. 3. Chile Solidaridad. Chile nach dem Putsch.

Überweise DM 22.- für ein Abo (4 Nummern) bzw. DM 30.für ein Förderabo auf eines der beiden ISP-Konten. vermerke ab welcher Nummer das Abo gelen soll und welche der drei Broschüren Du haben möchtest. Seperate Abo-Bestellungen sind unnötig.

Folgende 'Internationale' Nummern sind noch erhältlich:

Nr. I. Juli 1973. DM 5.-- Westeuropa. Aufbau revolutionärer Parteien. Entwicklung der Sozialdemokratie BRD.Ökonomische Entwicklung 1945-1970. Klassenkämpfe 1969-1973.

Nr.3. März 1973, 160 Seiten, DM S.- Theorie und Praxis des KBW. Programmkritik. Sozialimperialismus.

Mittlerer Osten. Arabische Revolution und jüdische Frage. Imperialismus und Saudi-Arabien. Nr.4. Juli 1974, 176 Seiten, DM 5.- Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit. Thesen der GIM. Mitbestimmungskonzept der DKP. RGO-Kritik. Gewerkschaftliche Lohntheorien. Fordstreik. Diskussion. KBW. Frankreich.

Nr.S. Oktober 1974, 184 Seiten, DM 6.- DDR. Nationale Frage. Politische Opposition. 17.6.53 Wirtschaftsreformen. Kulturpolitik. VR China. Antikonfuziuskampagne. Interview zur Kulturrevolution.

Versand an Einzelbesteller nur gegen Vorausbezahlung des Betrag + DM 1,- Portopauschale auf unser Konto : PSA Ffm. 33386-606 und Bank für Gemeinwirtschaft, Frankfurt Kto.Nr. 1601615000. ISP-VERLAG 6000 Frankfurt/Main

Koblenzer Straße 43

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Auswirkungen des revolutionären Aufschwungs der Massenkämpfe auf die