Der folgenden Beitrag ist ein Kapitel aus dem ziger Jahre durchgeführten Wirtschaftsreformen 1986 in Hongkong erschienenen Buch Smashing und der Politik der „offenen Tür", die wirtthe Iron Rice Pot. Workers and Unions in China" schaftliche Öffnung nach Westen, soziale Ers Market Socialism von Leung Wing-Yue. Er rungenschaften der chinesischen Revolution auszeigt u.a. wie im Rahmen der seit Ende der sieb- gehöhlt werden.
henzhen ist eine Grenzstadt in mehr als einer Hinsicht. An der Grenze zwischen der Volksrepublik China und der britischen Kolonie Hongkong gelegen, stellt sie auch einen Grenzfall bei der Pionierarbeit für Chinas Wirtschaftsreformen dar.
Als Zentrum der Sonderwirtschaftszone (SWZ) Shenzhen ist sie eine geschäftige Enklave, in der es dem Staatskapitalismus" erlaubt wird, mit dem internationalen Markt in Wettbewerb zu treten. Inspiriert durch die rein exportorientierten Wirtschaftsgebiete Taiwan, Korea, Malaysia, die Philippinen und andere Länder Asiens wird Shenzhen von dem Drang nach ausländischen Devisen und ausländischer Technologie getrieben und von der billigsten industriellen Arbeitskraft Asiens genährt.
Verglichen mit den etablierten Industriezentren im Inland wie Wuhan und anderen ist Shenzhen für die heimische Wirtschaft relativ unbedeutend. Als häufiges Ziel nationaler und internationaler Kontroverse ist es ein Laboratorium, um neue Ideen über Arbeitsorganisation sowie Marktmechanismen, wirtschaftliche und soziale Liberalisierung und Beziehungen zu ausländischen Firmen zu testen. Einmal erprobt, diskutiert und akzeptiert werden dann viele solcher Ideen in ganz China angewandt.
Als ein kleines Handelsstädtchen war Shenzhen der erste Einblick, den Ausländer von „Rotchina" hatten, wenn sie aus Hongkong kamen. Heute überschreiten die Wagen von Fabrikbesitzern, Managern und Funktionären mit Leichtigkeit die Grenze. Tausende von Arbeitern und Arbeiterinnen aus den ländlichen Gebieten ganz Chinas sind nach Shenzhen gekommen. Viele von ihnen sind schlecht ausgebildete oder ungelernte junge Frauen, die von den relativ hohen Löhnen der Betriebe der ausländischen Investoren aus Hongkong, Japan, Nordamerika usw. angelockt wurden. 1979 hatte Shenzhen eine aktive Bevölkerung von knapp über 20.000, 1986 waren es 290.000. Politik der „offenen Tür"
Die Politik der „offenen Tür", 1978 eingeführt, war Deng Xiaopings spektakulärste und umstrittenste Reform. Diese Entscheidung bedeutete die Erlaubnis für ausländische Unternehmen, in China Geschäfte zu machen. Sie war die logische Ausdehnung der Politik der Vier Modernisierungen, unter der die rasche wirtschaftliche Entwicklung die Priorität vor fast allen anderen Aspekten der nationalen Entwicklung haben sollte. die Internationale
Während der fünfziger Jahre hing China weitgehend von sowjetischer technischer und Wirtschaftshilfe ab. Doch nach dem Bruch zwischen der UdSSR und China betonte Mao Zedong Unabhängigkeit und Vertrauen auf die eigene Kraft - eine durchführbare Strategie in einem Land wie China, mit seinem Reichtum an natürlichen Energiequellen und Bodenschätzen. Doch viele in der Partei, darunter Deng Xiaoping und sein Mentor Liu Shaoqi, vertraten die Auffassung, daß diese Politik Chinas Wachstumsmöglichkeiten ernsthaft behindern würde.
Chinas Führung in der Zeit nach der Kulturrevolution glaubte, daß ausländisches Kapital und fortgeschrittene westliche Technologie das industrielle Wachstum befördern würden. Sie waren der Auffassung, daß sie durch eine neue Orientierung auf den Export den Technologieimport finanzieren und Devisen anlocken könnten, insbesondere durch die Bereitstellung von billigem Land und den Zugang zu Chinas billiger Arbeitskraft. China wurde darauf ausgerichtet, der ,neuen internationalen Arbeitsteilung" beizutreten.
Als Teil der anfänglichen politischen Wende normalisierten sie die Beziehungen zu den USA, und Vertreter der Regierung wurden nach Europa und Amerika geschickt, um neue Handelsabkommen zu schließen und um für Chinas Schwerindustrie moderne Maschinen zu kaufen. Sie gaben sehr viel aus, in einigen Fallen vorschnell.
Zwischen 1977 und 1985 stiegen Chinas Einfuhrkosten, die durch Auslandsanleihen finanziert wurden, um das Sechsfache. Ausländische Investitionen, so hofften sie, würden die notwendigen Devisen bringen, um diese Schuld zurückzuzahlen. Die Regierung entwickelte den Handel, Joint Venture und technische Beratungen mit ausländischen Partnern — von der UdSSR bis zu den USA und Japan.
China unterzeichnete zwischen 1979 und 1985 Abkommen mit ausländischen Investoren im Wert von 16 Milliarden Dollar. 1986 gab es in China laut offiziellen Statistiken 2645 Anlagen-Joint Venture, 4075 vertragliche Joint Venture sowie 130 Unternehmen, die vollstandıg in ausländischem Besitz waren. Neun Zehntel von ihnen wiesen Gewinne aus. Die meisten der Verträge über Joint Venture oder Handelskooperation hatten eine Laufzeit von 20 Jahren, wobei nach Ablauf dieser Frist China alleiniger Bigentümer sein würde. Zahlreiche Direktiven und Richtlinien über ausländische Investitionen sind seit 1979 eingeführt worden. Diese betreffen die Bedingungen für die Investoren und sollen Anreize zur Investition bilden und den häufigen Interessenkonflikt zwischen ausländischen Kapitalisten und dem chinesischen Staat und den chinesischen Arbeiterinnen und Arbeitern ausbalancieren. Ausländische Investoren haben sich über einige dieser Richtlinien beklagt und behauptet, daß sie schnelle und wirksame Investitionen behinderten.
Sonderwirtschaftszonen 1979 gab die Regierung bekannt, daß die südöstlichen Küstenstädte Shenzhen, Zhuhai, Santau und Xiamen als Standorte für die Errichtung von Sonderwirtschaftszonen (SWZ) ausgewählt worden waren. Laut einem Regierungsplan würden diese Gebiete moderne Exportindustrien der Spitzentechnologie anziehen. Ausländische Unternehmen sollten durch eine Bandbreite von Anreizen angelockt werden. Es wurden ihnen kostenlos Grundstücke und Gebäude zur Verfügung gestellt sowie eine billige und fügsame Arbeitskraft, Befreiung von Zöllen auf importierte Rohstoffe und Ausrüstung, Steuerfreiheit für zwei bis vier Jahre und eine niedrige Steuerrate danach angeboten. Einige dieser Konzessionen wurden 1984 auf 14 weitere Küstenstädte ausgedehnt, die ein Netzwerk von für ausländische Unternehmen offenen modernen Industrieenklaven bilden sollten. Die ersten vier SWZ haben ein Fünftel der gesamten ausländischen Investitionen in China seit 1979 angelockt. Zwischen 1980 und 1985 absorbierten die Zonen 1,28 Milliarden Dollar an ausländischem Kapital.
Shenzhen ist bei weitem die größte und pulsierendste Zone, die sich über mehr als 300 m erstreckt. Shenzhens industrieller Output betrug 1986 3,5 Milliarden Yuan, verglichen mit nur 100 Millionen 1979. Die New China News Agency berichtete im Januar 1988, daß Shenzhen 5400 Wirtschaftsabkommen mit über zwanzig Ländern und Regionen unterzeichnet hatte. In der Zone wurden 1300 Betriebe mit ausländischen Investitionen errichtet.
Joint Venture wurden in Bereichen wie Elektronik, Textil- und Leichtindustrie, Baumaterial, Petrochemie, Maschinenbau und Nahrungsmittel. 85% davon sollen Profite erzielen.
Kritik an den Zonen
Trotz der schnellen Entwicklung von Shenzhen behaupten einige, daß sein Bei-
trag zur industriellen Entwicklung Chinas eine Enttäuschung gewesen sei. Chinesische Wirtschaftsfachleute und Funktionäre kritisierten die Zone wegen der Förderung der Korruption, des illegalen Devisenhandels, der geringen Qualität der Produkte, des schlechten Managements, des Mangels an ausgebildetem Personal und vor allem, weil aus dem illegalen Warenhandel zwischen dem chinesischen Festland und dem äußeren Markt Nutzen gezogen wird, anstatt ausländische Einnahmen ins Land zu bringen.
Die ernsthafteste gegen Shenzhen gerichtete Kritik bestand darin, daß es, anstatt einen Beitrag für die chinesische Wirtschaft zu leisten, eine Belastung der Staatskasse sei. Die chinesischen Behörden haben mindestens zweimal soviel Kapital in die Zonen investiert wie die ausländischen Unternehmen. Die lokalen Behörden errichteten über tausend Betriebe und investierten 6,42 Milliarden Yuan (1,7 Milliarden Dollar) in Projekte für die Infrastruktur.
Die Exportquote der Zone liegt auch unter den Erwartungen. Es wird immer noch mehr importiert als exportiert. 1984 betrug das Nettohandelsdefizit Shenzhen 542 Millionen Dollar, mehr als das Vierfache des Gesamtwerts der Exporte der Zone. Im selben Jahr wurden 70% der Fertigwaren von Shenzhen auf dem heimischen Markt verkauft, und 1985 exportierte die Zone nur 43% ihres industriellen Outputs.
Die Pekinger „Volkszeitung" warnte im Dezember 1985, daß ,Shenzhen getadelt werden muß, weil es sich auf Kosten des restlichen Landes bereichert". 1985 wurde auf einem Treffen des Politbüros seitens eines Provinzdelegierten aus Jiangsu geäußert, daß Shenzhen „die Devisen der Nation nimmt, um ausländische Teile zu kaufen und sie zusammenzusetzen und anschließend innerhalb des Landes zu verkaufen, um von den Chinesen Geld einzunehmen* . Ein weiterer Delegierter auf der Versammlung hob hervor, daß das Problem der Einführung ausländischer Technologie unbarmherzig den „Teufelkreis von Importen (ausländischer Technologie), Stagnation (der heimischen technologischen Entwicklung), mehr Importen und mehr Stagnation" hervorbringe.
Traditionellere Kritiker in der KP beschuldigten Shenzhen, durch den ausländischen Kapitalismus korrumpiert zu werden und die Traditionen des chinesischen Sozialismus zu verraten. Sie behaupteten, daß Konsumorientierung, Schönheitskonkurrenzen (sogar in Bikinis!), Prostitution, Diskotheken, enge die Internationale und knappe Kleidung, Wuchergeschäfte usw. sich über den Rest des Landes verbreiten würden. Heute Shenzhen, morgen ganz China" wurde zu einem zweideutigen populären Stichwort. Inmitten der Welle der vehementen Kritik an Shenzhen machte Deng Xiaoping im Januar 1984 einen Blitzbesuch des SWZ. Er zog die Schlußfolgerung. daß die Entwicklung und Erfahrung von Shenzhen bewiesen haben, daß die Politik der Einrichtung der SWZ korrekt ist". Doch im Juni des gleichen Jahres machte er einen Rückzug und beunruhigte die Unterstützer der Zone, als er äußerte: Das SWZ Shenzhen ist ein Experiment. Wir müssen noch abwarten, ob der Weg, den wir gehen, korrekt ist. Auf jeden Fall ist es für den Sozialismus ein neues Phänomen. Wir wünschen, daß es ein Erfolg wird, wenn nicht, dann laßt es ein Experiment bleiben."
Zu dieser Zeit verlangsamte sich auch die Entwicklung der Zonen in den 14 weiteren Städten der Ostküste, als die Regierung die Politik der SWZ neu zu beurteilen schien.
Yuan Kang, Sekretär des Komitees der Shekou-Industriezone innerhalb der SWZ von Shenzhen, sagte, die Politik der ,,offenen Tür" und die Errichtung der Zonen verteidigend, in einem Interview Anfang 1987:
„Natürlich wird die Öffnung einige schmutzige Dinge mit sich bringen. Diesen Dingen sollte nicht erlaubt werden zu wachsen, aber es ist auch unmöglich, sie vollständig zu beseitigen. Wie ich schon vor einigen Jahren sagte, wenn wir unsere Türen öffnen, werden einige Fliegen und Mücken hineinfliegen. Doch wenn wir glauben, daß ein paar Fliegen und Mücken unsere ganze Welt verschmutzen werden, zeigt das nicht einen Mangel an Vertrauen in unsere Überzeugungen, in unser Geschäft und in unseren Sozialismus? Wenn die Dinge schlimmer werden, können wir immer noch etwas DDT sprühen! Dabei muß ich betonen, daß das Sprühen von DDT nur dem Ungeziefer, aber nicht dem Volk schaden darf. Die Pestizide, die dem Volke schaden, dürfen nicht benutzt werden!
Neben dem Sprühen von DDT sollten wir, was wichtiger ist, den Grad unserer eigenen Immunität steigern. Die Realität von Shekou bestätigt diesen Punkt. Das Bruttosozialprodukt pro Kopf in unserem Distrikt hat jetzt das von zwei der vier kleinen Tiger - Südkorea und Taiwan — überholt. Unser Durchschnittseinkommen übersteigt auch das von Macau... All unsere Kader haben Pässe für Hongkong erhalten. In den vergangenen beiden Jahren gab es mehr als zweitausend Besuche nach Hongkong, und bis jetzt hat nicht eine einzige Person unser Vertrauen mißbraucht, indem sie geflohen ist, und keine anderen schmutzigen Dinge sind geschehen."
Doch der Interessenkonflikt zwischen dem ausländischen Kapitalismus und dem chinesischen Sozialismus - über Management, Plan und Markt — hat sich als mehr als nur ein bloße Stildifferenz erwiesen. Viele Investoren schätzen die Praktizierbarkeit und Profitabilität von Investitionen in China neu ein. Die Chinesen mußten sich erneut darüber klar werden, was sie von den Investoren wollen, welche Kompromisse nötig und möglich sind und unter welchen Bedingungen sie mit ausländischen Unternehmen arbeiten wollen.
Die Differenz zwischen den chinesischen Behörden und ausländischen Investoren liegt oft in der Tatsache, daß erstere die Exportgeschäfte entwickeln wollen, während letztere an den milliardenschweren chinesischen Markt kommen wollen.
1986 führte die Hongkonger Tageszeitung South China Morning Post eine Studie über 841 zwischen 1979 und 1984 in China gebildete Joint Venture durch. Sie berichtete, daß die meisten von ihnen Projekte kleineren Maßstabs seien - 91% mit einer Gesamtinvestition von weniger als 10 Millionen Dollar. Zu den wenigen größeren Projekten gehören u.a. ein 72-Millionen-Dollar-Hotel in Peking, das Shanghaier Volkswagen-Werk (180 Mio. Dollar) und die Shanghai Yao Hua Pilkington Glass Ltd. (119,5 Mio. Dollar).
Die meisten Investoren (56%) optierten für kurzfristige Projekte (zehn Jahre), die schnellere Umsätze versprechen. Obwohl der Transfer von Spitzentechnologie die Hauptrechtfertigung für die Zulassung ausländischer Unternehmen war, gehörten die meisten Joint Venture zur Leichtindustrie, zum Hotel- und Dienstleistungsbereich, doch nur 10% zum technischen Dienstleistungssektor. Auch wurde entgegen den Erwartungen nur ein kleiner Bruchteil des ausländischen Kapitals in der Industrie investiert. 42% aller getätigten ausländischen Investitionen gehen in Immobilien und nur 18% in die Leichtindustrie, und 15% des ausländischen Kapitals wird in der Schwerindustrie angelegt. Die Konzentration auf kleine, ein niedriges Geldvolumen erfordernde und stark auf Immobilien orientierte Investitionen hängt hauptsächlich damit zusammen, daß ein großer Teil der Investoren aus Hongkong und Macau kommt.
Als die Politik der ausländischen Inve-
stitionen das erste Mal eingeführt wurde, bevorzugten die Chinesen einen Anteil von 51% an jedem Joint Venture, um sich einen Mehrheitsanteil zu sichern, und verlangten vom ausländischen Partner eine Mindestbeteiligung von 25%. Die normale Aufteilung war 60:40 zugunsten Chinas.
Aber die chinesische Regierung hat keine Obergrenze für ausländische Beteiligungen festgelegt, und so tauchten später Tochtergesellschaften auf, die zu 100% in ausländischer Hand waren. Die South China Morning Post berichtete, daß 37% der Joint Venture-Abkommen eine ausländische Beteiligung von 50% oder mehr erlauben - gewöhnlich auf Bestehen der ausländischen Unternehmen, die zumindest die gleiche Kontrolle im Management wollten wie ihre chinesischen Partner, wenn nicht gar mehr. So wie Anlagen-Joint Venture und Fabriken im 100%igen Auslandsbesitz erlauben die Chinesen auch vertragliche Joint Venture, die es den ausländischen Investoren ermöglichen, in China Geschäfte zu bilden, ohne die Verpflichtung zum Anlagenbau. Die ausländischen Partner liefern technische Kenntnisse oder eine Reihe weiterer Dienste im Austausch gegen gemeinsames Management, gemeinsames Risiko und einen Anteil an den Profiten. Ende 1987 hatte China 5103 solcher vertraglicher Joint Venture zugestimmt.
Trotz der verbreiteten Kritik an der SWZ-Politik scheinen neuere Zahlen die Behauptung der Reformer zu bestätigen, daß sowohl Unternehmen mit ausländischer Beteiligung als auch private Unternehmen das Wirtschaftswachstum fördern. Die Statistiken für den industriellen Output von 1987 zeigten, daß staatliche Betriebe ein Wachstum von 11% vorweisen, Betriebe mit ausländischer Beteiligung eines von 98%.
Neuere Einschätzungen der Politik der ausländischen Investitionen seitens der Regierung zeigen, daß die SWZ nicht länger als Experimente betrachtet werden. In einer Rede an den Nationalen Volkskongreß im März 1988 entwarf KP- Generalsekretär Zhao Ziyang die zukünftige Expansion:
„Wir sollten energische Anstrengungen unternehmen, um exportorientierte Industrien und Produkte zu entwickeln, die wettbewerbsfähig sind und schnelle und hohe Umsätze bringen. ... Es ist erforderlich, die Öffnung nach außen, die begonnen hat, Gestalt anzunehmen, zu festigen und weiter zu entwickeln und diese Politik von den Sonderwirtschaftszonen der Küstenstädte auf Gebiete im Inneren auszudehnen."
die Internationale
Arbeiten für einen ausländischen Boss
Die KP Chinas sah sich mit der Entscheidung konfrontiert, ihr jahrzehntealtes System der Arbeitsverwaltung zu bewahren oder potentielles Auslandskapital anzulocken. Da sie glaubten, daß das Auslandskapital ein wesentlicher Katalysator für Chinas wirtschaftliche Modernisierung sei, mußten sie einen Kompromiß mit der traditionellen kommunistischen Politik schließen. Die Partei behauptete, daß in den SWZ „Staatskapitalismus" praktiziert werde, während im restlichen China noch der Sozialismus als grundlegende Ökonomie - mit einigen oberflächlichen kapitalistischen Tupfern bestehe.
Doch seit 1979 haben die neuen Praktiken des Systems der Beschäftigung, der Löhne und der Arbeitsversicherung, die in den Zonen eingeführt worden sind, weitreichende Auswirkungen in ganz China gehabt. Veränderungen in der Arbeitsorganisation wurden eingeführt, wenn ausländische Investoren in den Zonen sich energisch darüber beklagten, daß das System der Beschäftigung auf Lebenszeit, die festgesetzten Löhne und allumfassende Beihilfen zum Lebensunterhalt und Versicherungen der Philosophie des kapitalistischen Managements der Arbeit und der Ressourcen zuwiderlaufen.
Grundlegende Änderungen in diesem Beschäftigungssystem wurden zuerst 1980 als Experiment in einigen Betrieben — alles Joint Venture - im SWZ von Shenzhen eingeführt. Danach verbreiteten sich diese Änderungen auf alle Betriebe der Zone und in andere Städte au- Berhalb der Zone wie Shanghai, Wuhan und besonders Guangzhou sowie in viele Städte der Provinz Guangdong. Die Reformen im Beschäftigungssystem, die im SWZ von Shenzhen begannen, führten schließlich zur Einrichtung des Systems der Vertragsarbeit in ganz China im Oktober 1986. Während die Lohnreformen die Verteilung von Prämien drastisch änderten, warf die Binführung des Systems der Vertragsarbeit unmittelbar Fragen des Eigentums der Produktion und der Ausbeutung von Arbeit in einer sozialistischen Wirtschaft auf.
Ausländische Investoren in der SWZ von Shenzhen drängten die Regierung zur Liberalisierung. Sie richteten sich insbesondere dagegen, mit den von der Regierung zugeteilten ständigen Angestellten belastet zu werden. Das System der Zuteilung der „eisernen Reisschale" wurde als bürokratisch kritisiert, als ein System ohne Anreize, das den Kräften des Marktes zuwiderlaufe. Unternehmer, insbesondere ausländische Investoren, klagten darüber, nicht in der Lage zu sein, die Leute einzustellen, die sie bräuchten, und daran gehindert zu werden, diejenigen zu feuern, die sie nicht wollten. Mit dem alten System geschah die Beförderung faktisch automatisch, mit wenigen Fällen von Zurückversetzung; die Karrierestruktur war streng vorgeschrieben. Reformer waren der Auffassung, daß dies zu einer ineffektiven Arbeitskraft mit schlechter Disziplin führen würde. Ausländische Investoren setzten sich dafür ein, ihre Angestellten durch ihre eigenen Tests und Auswahlverfahren zu bestimmen.
Im Mai 1988 kündigte der Staatsrat die Formulierung neuer Bestimmungen an, die den Betrieben mit ausländischer Beteiligung mehr Freiraum bei der Einstellung und Entlassung von Angestellten geben. Die Bestimmungen erlauben diesen Betrieben, Arbeiter außerhalb ihrer eigenen Region zu rekrutieren. Wenn ein Antrag auf Arbeit in einem solchen Betrieb akzeptiert wird, so sagen die Regeln, so soll die bisherige Arbeitseinheit des Antragstellers den Betreffenden gehen lassen. Das chinesisch-ausländische Unternehmen braucht nur einen Teil der ursprünglichen Belegschaft des chinesischen Partners anstellen, und die lokalen Behörden sind laut dem Dokument angewiesen, denen zu helfen, die nicht eingestellt werden.
Die neuen Bestimmungen beinhalten auch, daß ein Joint Venture ermächtigt ist, Arbeiter entsprechend dem Vertrag und einschlägigen Richtlinien zu entlassen, ohne einem Eingreifen von außen unterworfen zu sein. Es ist in diesem Stadium unklar, ob die Bestimmungen Gewerkschaften als außenstehende Organisationen betrachten.
Die „Arbeit für den ausländischen Boss* hat für die Arbeiter und Arbeiterinnen in China eine Menge bitterer Folgen. Seit 1949 sind die Chinesen bestärkt worden anzunehmen, daß einer der Hauptverdienste des sozialistischen China die „Befreiung der werktätigen Massen von der Ausbeutung durch die Kapitalisten, insbesondere die ausländischen Imperialisten" sei und daß die Werktätigen die Kontrolle über die Produktionsmittel in ihrem Land errungen hätten und zu „Herren im eigenen Haus" geworden seien.
Arbeiter, die von ausländischen Investoren eingestellt worden sind, fühlen sich in bezug auf ihren politischen und gesellschaftlichen Status sehr unsicher und untergeordnet, auch wenn sie norma-
lerweise einen höheren Lohn nach Hause bringen als ihre Kollegen außerhalb der SWZ. Viele Arbeiter sind über ihr höheres Bargeldeinkommen erfreut, aber sie empfinden gleichzeitig einen Abstieg hinsichtlich ihres Status und ihrer Rechte. Die Haltung und die Politik des Managements in diesen Betrieben machen eindeutig klar, daß es der „Herr im Hause" ist und daß die Arbeiter dort keine andere Wahl haben, als den Bossen zu gehorchen. Dies steht in starkem Kontrast zu der Erfahrung derjenigen, die in staatlichen oder kollektiven Betrieben gearbeitet haben, wo die Arbeiter und die Gewerkschaften eine beträchtliche Macht über das Management der Fabrik hatten. 1986 machte eine Tageszeitung eine Umfrage bei 900 Arbeitern von Joint Venture, um ihre Erwartungen und Gefühle gegenüber den neuen Arbeitsverhältnissen und dem Management herauszufinden. 44% der Befragten äußerten, daß sie ihre Arbeitsplätze beim Staat zugunsten solcher in den Joint Venture wegen der höheren Löhne verlassen haben. Jedoch 36% von ihnen gaben zu, daß sie es schwer fanden, die neuen Arbeitsbedingungen zu akzeptieren. Sie verstanden, daß sie auf die Anforderungen der neuen Ära eingehen, sich von der Mentalität des großen Reistopfs" befreien und sich an den neuen Geist des ,,Überlebens der Bestangepaßten" anpassen mußten. Doch nichtsdestoweniger waren sie über ihre Zukunft sehr beunruhigt. Manche machten sich Gedanken darüber, wie lange wohl die Politik der offenen Tür dauern wird. Die Untersuchung zeigte auch, daß die meisten chinesischen Arbeiter und Angestellten die Ungleichheit - in der Behandlung und den Prämien übelnahmen, die in diesen Betrieben zwischen den Einheimischen und den Ausländern bestanden.
Im April 1986 berichtete der Hongkong Standard, daß Arbeiter in den Betrieben mit ausländischer Beteiligung gegenüber den widrigen Aspekten des kapitalistischen Managements empfindlich seien. Überstunden, niedrige Löhne und unberechtigte Entlassungen gehörten zu den Hauptklagen der Arbeiter.
Löhne in den Zonen
Zu den Hauptattraktionen der SWZ für potentielle ausländische Investoren gehört das niedrige Lohnniveau. 1986 betrug der durchschnittliche Monatslohn der Arbeiter und Arbeiterinnen der SWZ von Shenzhen zwischen 200 und 280 Yuan (zwischen 54 und 76 Dollar). Für die Investoren ist dies günstig im Verdie Internationale gleich zu den durchschnittlichen Monatslöhnen, die den industriellen Arbeitskräften in den Export-Wirtschaftszonen und Freihandelszonen der Nachbarländer gezahlt werden.
Doch müssen die ausländischen Investoren entsprechend den chinesischen Bestimmungen eine Gebühr für die Inanspruchnahme chinesischer Arbeitskräfte bezahlen; 75% gehen direkt an diese, und 25% gehen an einen Sozialversicherungsfonds. Somit zahlen die ausländischen Investoren ihren chinesischen Arbeitern tatsächlich zwischen 96 und 109 Dollar, was die Gesamtkosten der Arbeitskraft mit denen in der malaysischen und koreanischen Zone vergleichbar macht. Seit China seine Türen geöffnet hat, haben sich ausländische Investoren über diese zusätzlichen Kosten der Arbeitskraft beklagt. Im Juni 1988 berichtete die New China News Agency über eine Reihe neuer Bestimmungen, die darauf abzielen, mehr ausländische Beteiligung anzulocken. Zusammen mit steuerlichen Anreizen werden die Kosten der Unternehmen mit ausländischen Investitionen für Arbeitskräfte gekürzt, indem solche Betriebe davon befreit werden, für die vielfachen staatlichen Beihilfen für die Arbeiter und Angestellten zu zahlen. Die Inflation hat die höheren Löhne, die die Beschäftigten im SWZ von Shenzhen erhielten, weggefressen. Laut einem Bericht, der vom Arbeitsbüro von Shenzhen ausgearbeitet wurde, betrug die durchschnittliche jährliche Lohnerhöhung in den Jahren 1980 bis 1985 in der Zone 10%. Während des gleichen Zeitraums wuchs das Bruttoinlandsprodukt der Zone jährlich um 55,5%, der industrielle Output stieg um jährlich 115,3%, und die Beschäftigten der Betriebe zeigten einen jährlichen Produktivitätszuwachs von 42,33%.
Offizielle Ziffern zeigen, daß das durchschnittliche Jahreseinkommen für die Bewohner des SWZ von Shenzhen 1984 über 2800 Yuan betrug — das Fünffache des nationalen Durchschnitts der Stadtbevölkerung. Der offizielle durchschnittliche Nominallohn betrug 1986 1332 Yuan — eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 16% —, während die Reallöhne um 8,4% stiegen.
Arbeitsstunden:
Belohnung und Strafe
Im April 1986 zitierte der Hongkong Standard einige Beschäftigte in Shenzhen, die sich darüber beklagten, daß „Arbeiter in einigen Fabriken weiterhin Uberstunden von sechs bis acht Stunden leisten, was dazu geführt hat, daß einige zusammengebrochen sind, während andere von den Maschinen verletzt wurden* • Ein Gewerkschaftssprecher gab zu, daß das Ausmaß der Uberstunden, das ein Arbeiter leisten mußte, ihn erschreckt habe, als er das erste Mal aus Shanghai in die Shenzhen-Zone gekommen war. Die Lage hat sich gebessert. Das Problem liegt darin, daß die Arbeiter gerne Überstunden machen. Sie können 50% mehr bekommen, wenn sie an Wochentagen und Sonntagen, an denen sie doppelt bezahlt werden, Überstunden machen. Außerdem werden Überstundenlöhne in Hongkong-Dollar ausgczahlt."
Ein Management-Vertreter der Sanyo- Fabrik in Shekou sagte: ,Die Arbeiter kommen abends freiwillig zur Arbeit, um Überstunden zu machen, weil sie Angst haben, daß die Arbeit, die sie nicht fertig gemacht haben, eine weitere Produktionslinie verzögern wird. Die Arbeiter hier haben einen Sinn für Verantwortung. Sie kommen aus Gebirgsregionen, in denen sie vorher nur 30-40 Yuan verdient haben. Jetzt können sie einen Monatslohn von über 200 Yuan verdienen. Für sie ist die Arbeit in einem Betrieb mit ausländischer Beteiligung in Shenzhen ein guter Reistopf.* Laut dem Gewerkschaftsverband von Shenzhen haben manchmal Arbeiter gegen erzwungene Überstunden protestiert. Ein jüngeres Beispiel ist das einer Montagefabrik, die sich im gemeinschaftlichen Besitz der VR China und Hongkong befindet, wo Arbeiter gezwungen wurden, pro Tag mehr als vier Stunden Überstunden zu leisten, bei sehr niedrigen Löhnen. Die. Geschäftsleitung beschränkte sogar die Zeit, die die Arbeiter auf der Toilette verbringen durften, auf acht Minuten, und die Vorarbeiter waren gezwungen, vor der Toilette zu warten und die Zeit zu stoppen. Die Arbeiter organisierten Protestaktionen, doch die Geschäftsleitung antwortete darauf mit der Entlassung der Wortführer. Die Gewerkschaft vermittelte und bat das Management, die Arbeiter wieder einzustellen. ,,Wir sind ein sozialistisches Land, Sie können sich so nicht verhalten, wie Sie wissen. Sie können nicht unserer Verfassung zuwiderhandeln und unsere Menschenrechte verletzen. Die Gewerkschaft muß die gesetzmäßigen Rechte der Arbeiter schützen."
Hu Qiaomu, ein Politbüromitglied aus Peking, schaltete sich in den Streit ein: ,Zugeständnisse werden gemacht, ohne viel zu verhandeln. Das ist unnötig und macht wenig Sinn. In anderen Ländern sind die Rechte der Gewerkschaften be-
die Internationale
Gewerkschaftsverbandes, trächtlich, und ihr Status ist hoch. Das ist sogar im Gesetz festgelegt. Doch wenn auländische Geschäftsleute in Shenzhen den „gegen die Rechte und Interessen der terinnen und Arbeiter, insbesondere der Alten, Kranken und Gebärenden, sorgt. • Werktätigen verstößt". Das Prinzip des Fabriken betreiben, zeigen sie keinen Respekt vor den Gewerkschaften. Wenn sie zu unseren besonderen Zonen kommen, vergessen sie sogar die Gesetze ihrer eigenen Länder."
Laut den Bestimmungen in den SWZ muß die Gewerkschaft den Überstunden zustimmen. Das Arbeitsbüro der SWZ bestimmte, daß im allgemeinen nicht mehr als zwei Stunden an Mehrarbeit pro Tag geleistet werden dürfe, an nicht mehr als vier aufeinanderfolgenden Tagen der Woche und an nicht mehr als zwei Sonntagen im Monat. Die Gewerkschaft von Shenzhen behauptet, daß sie oft gegen Manager protestiert, die diese Bestimmungen verletzen, und betont den freiwilligen Charakter der Überstunden. Die Gewerkschaft der Industriezone von Shekou hat nach eigenen Angaben gefordert, den Acht-Stunden-Arbeitstag und die Sechs-Tage-Woche für vertraglich Beschäftigte obligatorisch zu machen. Die Gewerkschaft will Überstunden nur als eine kurzfristige Maßnahme zur Erreichung von Produktionszielen unterstützen. „Aber die Gesundheit der Arbeitenden muß auch eine wesentliche Leitlinie sein" , außerte sich ein Gewerkschaftsfunktionär. Dennoch gibt es weiterhin Berichte über erzwungene Überstunden.
Obwohl erzwungene Überstunden zuerst in den Betrieben mit ausländischer Beteiligung in den SWZ auftauchten, verbreitete sich der Trend bald über das ganze Land, in dem Maße, wie die Behörden die Wirtschaftsreformen ausweiteten. Er überwiegt nun in zahlreichen Regionen. Die „Arbeiterzeitung" berichtete darüber im März 1987. Diesem Bericht beigefügt waren Briefe von Arbeitern aus den Provinzen Jiangsu und Henan, die sich darüber beklagten, daß in ihren Fabriken die Beschäftigten gezwungen seien, seit Oktober 1986 von 8 Uhr morgens bis 10 Uhr abends ohne freie Tage zu arbeiten. Dazu gehörten auch schwangere Fraten und stillende Mütter, obwohl dies die geltenden Arbeitsschutzgesetze verletzte. Arbeitern oder Arbeiterinnen, die sich der Zusammenarbeit verweigerten, wurde der reguläre Lohn gekürzt. Die Geschäftsleitung erklärte die Überstunden für erforderlich, da die Fabriken verschuldet seien und sonst Bankrott gehen würden.
Über Proteste von Arbeitern gegen den alltäglichen Zwang zu Überstunden wird in der letzten Zeit öfter in chinesischen Zeitungen berichtet. Die stellvertretende Vorsitzende des nationalen chinesischen Acht-Stunden-Tages (ohne Pausen für Mahlzeiten) wurde in China kurz nach 1949 eingeführt, auch wenn es niemals zum geschriebenen Gesetz wurde. Laut Zhang existiert die erzwungene Mehrarbeit in zahlreichen Betrieben, besonders in gemischten und privaten Unternehmen. Einige Manager fordern Arbeiter auch dazu auf, Vereinbarungen zu unterzeichnen, die die Beschäftigten verpflichten, als Bedingung für ihre Einstellung zusätzliche Stunden zu arbeiten. Sie kritisierte Betriebe, die Arbeiter, die sich weigerten Überstunden zu machen, mit Bußgeldern belegen oder gar entlassen, und forderte die Gewerkschaften auf, auf allen Ebenen dabei zu helfen, die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter zu verteidigen. „In China sind die Werktätigen ihr eigener Herr, und sie haben genauso ein Recht sich auszuruhen, wie sie ein Recht auf Arbeit haben, " hob Zhang hervor. Auf einer Konferenz des Gewerkschaftsverbandes im Frühjahr 1987 sagte der Vorsitzende Luo Kang, daß es ein gewerkschaftliches Recht der Arbeiter sei, Überstunden zu verweigern. Er sagte auch, daß die Konferenz entschieden hätte, eine gesetzliche Regelung über Überstunden und das Recht der Arbeitenden, diese zu verweigern, zu initiieren. Soziale Fürsorge
Eine der größten Kontroversen um die Betriebe mit ausländischer Beteiligung in China waren die ständigen Klagen der ausländischen Investoren darüber, daß die Behörden einen extremen Grad der sozialen Fürsorge und Sicherung verlangten. Andererseits behaupteten viele Arbeiter, Gewerkschafts- und Parteimitglieder, daß die Regierung zu viele Zugeständnisse an die ausländischen Gesellschaften mache - und damit die sozialistischen Prinzipien der Fürsorge und der Rechte der Werktätigen untergrabe. Die SWZ in der Provinz Guangdong, besonders die von Shenzhen, waren die ersten Orte in China, wo zentrale Pläne für die soziale Sicherheit eingeführt wurden (1982). Diese war durch die Klagen der Arbeiter veranlaßt worden, nach denen das neue Lohnsystem, wenn es auch ihre Einkommen gesteigert hat, ihren Arbeitsplatz und ihre soziale Absicherung gefährdet. Viele Parteiführer waren auch über die Vorstellung von einem sozialistischen Staat nicht glücklich, der sich nicht um die Bedürfnisse der Arbei- Der Zentrale
Sozialversicherungsfonds
Um eine umfassende und zweckmäßige Fürsorge im Rahmen der Wirtschaftsreformen zu sichern, hat die Shenzhener Arbeitsverwaltung die Sozialversicherungsgesellschaft (SVG) für die Aufstellung eines zentralen Sozialversicherungsfonds gebildet.
Der Fonds wird im wesentlichen von den Arbeitgebern finanziert. Die SWZ verpflichtet alle ausländischen Arbeitgeber der gemischten und privaten Unternehmen, eine Summe in den Fonds einzuzahlen, die 33% der Löhne der Beschäftigten entspricht. Staatliche und kollektive Unternehmen zahlen 2% ihrer gesamten monatlichen Lohnkosten für die vom Fonds abgedeckten Beschäftigten. Der Fonds versieht die Arbeiterinnen und Arbeiter mit einer Reihe von Pensionen und Zuwendungen:
1. Beihilfen für entlassene Arbeiter. Die Betriebe müssen eine Entschädigung eines monatlichen Durchschnittslohnes für jedes Jahr leisten, in dem der entlassene Arbeiter bei der Gesellschaft gearbeitet hat. Die SVG wird versuchen, für die Entlassenen eine neue Stelle zu finden. Keine Beihilfen werden für diejenigen gezahlt, die wegen ernsthafter Verstöße gegen die Disziplin entlassen wurden oder sich weigerten, die von den Behörden angebotenen neuen Arbeitsplätze anzutreten.
2. Ruhestandsgelder. Das natürliche Pensionsalter für Vertragsarbeiter und -arbeiterinnen entspricht beinahe dem nationalen Standard: 60 für Männer und 50 für Frauen. Für diejenigen, die unter risikoreichen Bedingungen arbeiten oder denen die Gesundheitsbehörden einen frühen Ruhestand bescheinigen, beträgt das Alter 55 bei Männern und 45 bei Frauen. Wer mehr als 30 Jahre versichert war, erhält eine monatliche Zahlung von 75% des durchschnittlichen Monatslohnes während des Versicherungszeitraumes. Wer 25 bis 29 Jahre versichert war, erhält 65%, bei 15 bis 24 Jahren 60% und bei 10 bis 14 Jahren 55%. Die Mindestpension beträgt 55 Yuan im Monat. 3. Beihilfen für ärztliche Behandlung für Ruheständler. Die SVG trägt zwischen 60 und 100% der Behandlungskosten, entsprechend der Dauer des Arbeitsverhältnisses.
4. Zuschüsse für Angehörige verstorbener Pensionäre. Die SVG zahlt als Zuschuß für das Begräbnis die Summe von
drei monatlichen Ruhestandsgehältern des oder der Verstorbenen. Wenn der oder die Verstorbene eine unterhaltsberechtigte Person hinterläßt, wird ein Zuschuß gezahlt, der sechs Monatspensionen entspricht.
5. Pensionen wegen Invalidität. Wem von den Gesundheitsbehörden Arbeitsunfähigkeit infolge von durch die Arbeit verursachten Krankheiten bescheinigt wird, ist ebenfalls pensionsberechtigt. Das Management, die Finanzierung und die Verbreitung dieses Systems variieren zwischen verschiedenen Distrikten oder SWZ. Die SVG hat freie Hand bei Investitionen mit dem Fonds, um Kapital für das Versicherungssystem zu erhalten. Einige Probleme
Bis Mai 1985 hatten 762 Betriebe mit 15.325 Beschäftigten für den Fonds gezeichnet. Es gibt Anzeichen dafür, daß das Vertragssystem bei der Beschäftigung und das neue Lohnsystem Schlupflöcher für die Umgehung einer angemessenen Arbeitsversicherung lassen. Als das Versicherungssystem zum ersten Mal vorgeschlagen worden war, gab es Widerstand und Skepsis.
Ein offener Widerstand kam von den Investoren, die die zusätzlichen Kosten der Arbeitskraft nur widerwillig akzeptierten. Einige Arbeitgeber fürchteten, daß das Versicherungssystem nur ein Ausdruck der sich ständig wandelnden Politik sei und die Bürokratie den Fonds verschlingen würde. Andere fürchteten, daß der Fonds zu anderen Zwecken als den Interessen der Beschäftigten benutzt ber, ob ihre Beschäftigung bei einem ausländischen Anleger überhaupt so lange dauern würde, daß sie in den Genuß der Zahlungen kommen können. Die KPCh führte mehrere Massenversammlungen mit mehr als 1500 Kadern und Arbeiterinnen und Arbeitern durch, um die neuen Vorschläge zur Sozialversicherung zu erlautern.
Einige ausländische Investoren entzogen sich den Zahlungen, aber sie wurden dafür nicht belangt, da das Versicherungssystem noch nicht Teil der offiziellen Gesetzgebung war. Viele Arbeitgeber überzeugten ihre Beschäftigten erfolgreich davon, die Zeichnung der Versicherung aus ihren Verträgen zu lassen. Die meisten Beschäftigten der kürzlich zugelassenen privaten Kleinbetriebe werden von keinem System der Sozial- oder Arbeitsversicherung abgedeckt; theoredie Internationale tisch können sie allerdings freiwillig eine Versicherung abschließen.
Kranken- und Mutterschaftsgelder für aktive Beschäftigte werden durch den Fonds nicht abgedeckt. Es gibt zahlreiche Berichte über Arbeiterinnen und Arbeiter, deren Löhne bei Fehlzeiten wegen Krankheit oder Mutterschaft gekürzt wurden und die gezwungen waren, ihre Arztrechnung selbst zu bezahlen, und manchmal sogar entlassen wurden. Die große Anzahl der „Zeitarbeiter" in den SWZ fällt auch aus diesem Sozialsystem heraus und stellt zumindest in den Zonen für die Behörden hinsichtlich eines adäquaten Arbeitsschutzes eine ernste Herausforderung dar.
Vertragsarbeit
Ausländische Betriebe in der Shenzhener SWZ führten schon 1980 das System der vertraglichen Beschäftigung ein. Das ,Shenzhener Freundschaftsrestaurant" und das Shenzhener ,Bambusgartenhotel" wurden für das Experiment ausgewählt. Seit Juli 1982 wurden Neueinstellungen in den staatlichen und kollektiven Betrieben der Zone unter dem neuen System der Vertragsarbeit unternommen. Die Stadtverwaltung kündigte im August 1983 an, daß das Vertragssystem auf alle Neueinstellungen angewandt werden würde. Am 1.Oktober 1986 verkündete Peking, daß das Vertragssystem in ganz China auf alle Neueinstellungen in staatlichen Betrieben ausgedehnt werden würde.
In Shenzhen wurden bis September 1984 über 21.000 Arbeiterinnen und Arbeiter nach dem Vertragssystem eingestellt.
Die Shekouer
Arbeiterwohlfahrts- Gesellschaft
Während der Debatte über die Vorzüge und Probleme des neuen Systems der vertraglichen Beschäftigung bildete sich ein Plan heraus, um Arbeiterwohlfahrtsgesellschaften (A WG) zu errichten, die sich um die Interessen und das Wohlergehen der Vertragsarbeiter kümmern sollen. Die Shekouer AWG wurde im September 1981 gegründet. Shekou ist der wirtschaftlich erfolgreichste Standort innerhalb der SWZ von Shenzhen. Die AWG wurde gegründet; um Beschäftigung, Löhne, Arbeitsversicherung, Beihilfen, Fragen der Gesundheit und Sicherheit sowie Familienplanung zentral für Arbeiter und Arbeiterinnen zu regeln, die in Joint Venture, ausschließlich ausländischen Unternehmen und Nebengeschäften der AWG beschäftigt sind. Die AWG soll den Interessen der Vertragsarbeit und aller Beschäftigten der ausländischen Unternehmen in der SWZ dienen. Zu den Funktionen der AWG gehören:
1. Dokumentation der verfügbaren Arbeitskräfte. Die AWG hat alle Beschäftigten des Distrikts per Computer erfaßt. Dadurch ist es möglich die Zusammensetzung der Werktätigen des Distrikts nach ihrem Geschlecht, ihrer Ausbildung und ihrem Alter, ihrer bisherigen Laufbahn, der Eigentumskategorien ihrer Arbeitgeber und sogar der Verhütungsmethoden der Arbeiterinnen festzustellen.
2. Beschäftigungsagentur. Alle Unternehmen mit ausländischer Beteiligung in der Shekouer Industriezone müssen ihren chinesischen Mitarbeiterstab über die AWG einstellen und ein „Beschäftigungsabkommen" unterzeichnen. Dazu gehören 15 Abschnitte, die detailliert die Regelungen in bezug auf das Verfahren der Einstellung, die Probezeit, Einstellungsbedingungen, Entlassungen, Löhne und Prämien, Versicherungsvergütungen, Arbeitszeit, Überstunden, Fehlzeiten und Urlaub, Berufsausbildung und Beilegung von Streitigkeiten festlegen. 3. Dienstleistungen für Arbeitslose. Die AWG übernimmt gewöhnlich die Aufgabe, für entlassene Arbeiter eine neue Stelle zu suchen. Für diejenigen, die wegen schlechter Leistung oder Disziplinarvergehen entlassen wurden, wartet die Agentur oft bis zu sechs Monaten, bevor sie eine neue Stelle für die Betreffenden findet — unter der Bedingung, daß die Entlassenen ihre Fehler einschen und bereuen. In der Zwischenzeit erhält die Familie des oder Arbeitslosen eine monatliche Unterstützung von 30 Yuan. Bei Vertragsarbeitern hört die AWG auf, neue Arbeitsplätze für sie zu finden, wenn sie dreimal entlassen wurden. 4. Schlichtungen. Die AWG wird auch versuchen, als Vermittler zu dienen, wenn Arbeitskämpfe über unberechtigte Entlassungen, erzwungene Überstunden oder die Verteilung von Prämien stattfinden. Zum Beispiel berichtete die chinesische Presse über einen jüngeren Fall erzwungener Überstunden und ungerechtfertigter Entlassungen: Eine völlig im ausländischen Besitz befindliche Tochtergesellschaft zwang ihre Arbeiter, viele Uberstunden zu machen. Die Arbeiter beklagten sich bei der AWG, und diese führte eine Untersuchung durch. Nach 56 Tagen Verhandlung zwischen der AWG und dem Management, stimmte letzteres schließlich einer Verringerung der Überstunden auf ein vernünftiges Maß zu.
Doch die Geschäftsleitung entließ eine Arbeiterin der Fabrik, die auch Funktionärin des Kommunistischen Jugendverbandes war, wegen ihrer aktiven Rolle bei der Untersuchung und den Verhandlungen. Die AWG übernahm sie in ihren Verwaltungsstab, um ihren Status zu erhalten.
5. Sozialversicherungsagentur. Die AWG koordiniert die Arbeits- und Sozialversicherung der Beschäftigten in Shekou. Alle Betriebe im Distrikt, die einen chinesischen Mitarbeiterstab beschäftigen, müssen eine Gebühr von 20 Dollar je Beschäftigten an das AWG zahlen. Davon gehen 55% an den Altersversorgungsfonds, 15% an den Krankenversicherungsfonds, 10% an den kollektive Wohlfahrtsfonds, 5% an den Fonds für gewerkschaftliche Aktivitäten, und 15% werden als Gebühr für die Verwaltung der AWG gezahlt. Die AWG kümmert sich um die Altersversorgung, die Krankengelder und die Arbeitslosenversicherung aller Beschäftigten (mit Ausnahme der Zeitarbeiter) des Distrikts. Als solche ist die Agentur Chinas erstes Experiment mit einem zentralisierten System der Sozialversicherung.
6. Aushandlung von Löhnen. Die AWG spielt eine aktive Rolle bei der Planung und Koordinierung von Lohnreformen im Distrikt. Sie setzte durch, daß ausländische Arbeitgeber einen Minimallohn von 125 Yuan einschließlich Beihilfen für Wohnung und Ernährung zahlen müssen. Sie handelt auch jährliche Lohnzuwächse mit den ausländischen Arbeitgebern und stellt Zahlen über den Preisindex für Konsumgüter zusammen, den sie als monatlichen Bezugspunkt für das Lohnniveau veröffentlicht.
180.000 Wanderarbeiter
Neben den Vertragsarbeitern gibt es in den SWZ auch saisonale Wanderarbeiter. Sie werden für einen Zeitraum von mehreren Monaten bis zu zwei Jahren beschäftigt, insbesondere für Arbeiten im Bereich Bauwesen und Infrastruktur der Zone. Doch es gibt auch solche, die in der Leichtindustrie und im Gaststättenbereich beschäftigt sind. Diese Arbeiter werden direkt aus ihren Dörfern außerhalb der Zone rekrutiert, als Wanderarbeiter auf der Basis eines Zeitvertrages, so daß ihre Grundrechte in bezug auf Fürsorge, Wohnung und soziale Sicherung an ihren Herkunftsort gebunden bleibt. Ihr dringendstes und augenfalligstes die Internationale die Zeitarbeiter der Zone sind. Diese Arbeiterinnen und Arbeiter liegen außerhalb jedes Sozialversicherungssystems. Bei der großen Geschwindigkeit der Reform in China basiert eine neue Kategorie von Beschäftigten mehr auf zentralen Regierungsrichtlinien als auf einer klaren Gesetzgebung. Dies hat dazu geführt, daß einige Arbeitgeber in den SWZ die Beschäftigten weiter als Zeitarbeiter einstufen, indem sie ihre Zeitverträge erneuern.
Viele Arbeitgeber ziehen es vor, diese Zeitarbeiter einzustellen. Angesichts des Charakters des Großteils der Produktion in den Zonen, insbesondere der ausländischen Unternehmen, benötigen die Arbeitgeber im allgemeinen relativ schlecht ausgebildete, junge und gehorsame Arbeiter und Arbeiterinnen. Zeitarbeiter, v.a. junge unverheiratete Frauen aus der Bauernschaft kommen diesem Bedürfnis entgegen. Sie stellen ein großes Reservoir junger und billiger Arbeitskräfte dar, die nach einigen Jahren Arbeit entlassen werden können, ohne daß irgendwelche soziale Verpflichtungen entstehen. Viele Wanderarbeiter suchten Arbeit in den SWZ, weil sie von der Aussicht auf Löhne in barer Zahlung — größer als die in ihren ländlichen Gebieten angebotenen — angelockt wurden. Doch am Ende blieben für sie meistens nur wenige Mittel zum Lebensunterhalt übrig. Der Shenzhener Gewerkschaftsverband gab bekannt, daß er mit Klagen junger Wanderarbeiterinnen über niedrige und ungerechte Löhne, extreme Überstunden, fehlende Ruhetage und unberechtigte Entlassungen überschwemmt wurde.
1984 gab in der Shenzhener SWZ etwa 190.000 Zeitarbeiter und -arbeiterinnen, fast viermal so viel, wie es ständig Beschäftigte in der Zone gibt, und neuneinhalbmal so viel wie die Anzahl der Arbeiter und Arbeiterinnen mit regulärem Vertrag. Die Existenz dieses großen Reservoirs an randständigen Arbeitskräften wirft ernsthafte Fragen im sozialistischen China auf. Eine Klasse „neuer sozialistischer Arbeiter" wurde geschaffen, diejenigen, die nicht länger vom Netz der sozialen Sicherung abgedeckt werden. Ihre aktuelle Lage scheint sich wenig von der der marginalisierten Arbeiterinnen und Arbeiter der übrigen Welt zu unterscheiden.
Erst 1987 begannen die Behörden dies Problem anzugehen. Am 1.März 1987 führte die Stadtverwaltung von Shenzhen ein Arbeits- und Sozialversicherungssystem ein, das Zeitarbeiter betrifft. Das zahlen 19% ihrer gesamten monatlichen Lohnkosten für befristet Beschäftigte an den Versicherungsfonds. Von den 19% fallen 17% auf den Arbeitgeber und 2% auf die Beschäftigten. Im März 1987 betrug der durchschnittliche Monatslohn der städtischen Zeitarbeiter 150 Yuan. Das Versicherungssystem garantiert die Zahlung eines Ruhestandsgeldes von 55 Yuan bis 120 Yuan im Monat (einschließlich Krankengeld), je nach der Länge des Versicherungszeitraums. Doch in diesem Stadium bleibt das Versicherungssystem freiwillig, anders als bei Vertragsarbei- Im März 1988 berichtete die Hongkonger Zeitung Da Kung Pao über die ,,Sorgen der Shenzhener Zeitarbeiterinnen* und zitierte eine Klage: ,Wir arbeiten mehr als 13 Stunden am Tag, jeden Tag Überstunden, aber wir haben diese Überstunden nie bezahlt bekommen. Der Boss erlaubt uns nicht, während der Arbeitszeit Wasser zu trinken; nach der Arbeit müssen wir eine Leibesvisitation über uns ergehen lassen. Unser Wohnschlafraum ist unvorstellbar überfüllt. 20 bis 30 Frauen sind in einen Raum mit eisernen Wänden gezwängt, ohne Toilette oder Badezimmer. Wie können wir ein solches Leben ertragen?"
Auf die Frage der Zeitung, warum sie weiter in der Fabrik arbeiteten, antworteten sie, daß sie bei der Geschäftsleitung bei ihrer Einstellung eine Einlage hinterlegt hatten und der Arbeitgeber bei der Lohnzahlung einen Monat im Rückstand sei und sie, im Falle einer Kündigung ihrerseits, diese Einlage und einen Monatslohn verlören.
Die wandernde Arbeitskraft wächst schnell — ein Ergebnis der Wirtschaftsreformen der 80er Jahre. Die Manager, denen für die Produktionssteigerung eine neue Unabhängigkeit gewährt wurde, sehen den Vorteil der billigen, verfügbaren Arbeitskraft, frei von Fürsorgeverpflichtungen. Diese Arbeiterinnen und Arbeiter befinden sich auch außerhalb des offiziellen gewerkschaftlichen Netzes. Mittlerweile wird eine große Zahl arbeitloser Bauern aus Chinas ärmeren Gebieten von den unmittelbaren Vorzügen hoher Barlöhne angelockt. Wenn der Status und das Wohlergehen dieser Arbeiterinnen und Arbeiter nicht verbessert wird, könnte dies für die Gewerkschaften und die Regierung enorme politische Probleme schaffen. Es ist bemerkenswert, daß einige der entscheidenden Aktivisten, die die Kulturrevolution in die Fabriken und Bergwerke trugen, zahlreiche Zeltdörfer und Wohnviertel in. bestehen, deren Bewohner größtenteils System ist offen für alle Zeitarbeiterinnen und -arbeiter der Zone. Die Produktionseinheiten, die das System anerkennen, Zeit- und Vertragsarbeiter waren, die meinten, daß ihnen die als Arbeiter zustehenden Rechte verweigert würden. *
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