DIE INDISCHE ARMEE HÄLT DEN TERROR IN BANGLA DESH AUFRECHT *++++++++++++++++++++++ ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++ Die Nachrichten über eine breitangelegte Offensive der indischen Armee zusammen mit den Truppen von Bangla Desh gegen die Bauernguerillas und die Arbeiterklasse werden immer häufiger. Der Mythos vom Abzug der indischen Armee ist zusammengebrochen. Im Distrikt von Radsc schahi 300 km nordwestlich von Dakka wurde ein Dorf angegriffen, und Bauern wurden ermordet. Chittagong, der Haupthafen des Landes, ist von den ""Befreier' truppen von Indira Gandhi besetzt.
Eine aus Neu-Delhi geschickte Behörde, die RAD (Research and Analyse Division), die auf Spionage und Repression von Aufständen spezialisiert ist, hat in Bengalen ein breites Netz von , die in direkter Verbindung mit Indien stehen, aufgebaut. Unter ihrer Obhut wurden Banden junger Bengali bewaffnet und in Indien trainiert, ihre Aufgabe ist, das Land zu durchstreifen, um die 'Freiheitskämpfer', die nicht Mitglieder der Awami-Liga sind, sowie die revolutionären Arbeiter zu liquidieren. Diese Gangster haben kürzlich Tipu Biswas erschossen, einer der hervorstechendsten Bauernguerillaführer, der durch seine Haltung bei der Verteidigung der Stadt Pabna gegen die pakistanischen Truppen berühmt geworden war. Wenn die indischen Truppen so die Repression entfesseln, dann deshalb, weil Mujibur Rahman, dessen Ansehen von Tag zu Tag abnimmt, immer größere Schwierigkeiten hat, allein die bür gerliche Ordnung herrschen zu lassen. Die hungernde Bevölkerung hat versucht, die Lebensmit tellager in Mymensingh, Faridpur und Khulna zu stürmen. Die örtlichen Führer der Awami-Liga füllen sich die Taschen, indem sie die Güter der internationalen Hilfe auf dem schwarzen Markt verkaufen. Die Regierung hat, um die Revolte einzudämmen, eine Notverordnung herausgebracht, nach der alle Streiks und Sit-ins der Industriearbeiter untersagt sind, was die 750 000 organisierten Arbeiter des Landes in Empörung brachte. Mujibur Rahman selbst hat die Bildung von faschistoiden Brigaden angeordnet, den sogenannten 'Lal Bahini' oder 'Roten Brigaden', die man so nannte, um in den Arbeiterreihen Verwirrung hervorzurufen. Die Regierung hat auch Maßnahmen getroffen, um die Kritik der Presse zum Schweigen zu bringen. Die meisten Zeitungem von Dakka werden von Agenten der Regierung kontrolliert. Das Lokal der maoistischen Wochenzeitung 'Gonoshokti" von Mohammed Toaha wurde von Polizisten gestürmt. Diese Zeitung wurde schließlich verboten, und gegen Toaha wurde ein Verhaftungsbefehl erlassen.