Reagan will zuschlagen - Von Vincent Kermel, 28. Jan, 1982 Der amerikanische Imperialismus ist entschlossen, Zen- Haiti auf US-Territorium landen. Die bürgerliche Zeitralamerika und die Karibik Feuer und Schwert einzusetsinn einzudammen, Schon verstärkt er Schrite für Schrite- gion einzudämmen. seine Hilfe für die blutigsten Diktaturen. res sei als ein von den USA inszenierter Erhöhung ihrer Hilfe an "Baby Doc". den blutigen Dikta- Gleichzeitig führt der US-Imperialismus über die ihm tor von Haiti, zu rechtfertigen. hörigen Massenmedien eine pausenlose Kampagne zur politischen Isolierung von Nícaragua und Kuba, wei er Und das sind einige Aspekte der derzeitigen Politik des sich davon, dass diese Länder seine Lügen dementieren, amerikanischen Imperíalismus: Militärs von El Salvador nicht im geringsten stören lässt. Letzten Oktober brach werden in Foltermethoden ausgebildet: den Soldaten unc Washington eine neue Verleumdungsoffensive vom Zaum Offizieren von Guatemala wird die in Vietnam praktizierdie einen angeblichen "Zustrom modemster Waffen" aus te Taktik der "counter-insurgency" unterrichtet; in Honder Sowjetunion und aus Kuba nach Nicaragua zum An- duras versucht man durch Wahlmanöver die sozialen lass nahm. Widersprüche zu entschärfen: Nicaragua, Kuba und Grenada werden auf allen möglichen Arten unter Druck ge- Die USA tolerieren zwar dass sich antikommunistische setzt, und die Diktatur der "Tontons Macoutes" von Exilierte aus Kuba und Nicaragua auf ihrem Boden mili- "Baby Doc" wird offen unterstützt. tärisch ausbilden, verhindern aber, dass Flüchtlinge aus In einem Artikel der "Washingt on Post" Esso-Raffinerie und das nationalisierte vom 10. Dez. 1981 wird klar an den Zementwerk-beide Betriebe die einzi- Tag gelegt, mit welchen Erpresser- gen ihrer Art im Lande - mit Dynamit der US-Imperialismus die in die Luit zu jagen. kam einiges dasandonistische Revolution entwaffnen uber welche Querverbinwollte. Diese amerikanische Zeitung dungen und Komplizen derlei Aktioveröffentlichte auszugsweise Briete. Besagtes Kommando war welche die Reagan-Administration im mit der UDN" (Union Democratica Nicaraguense) Iiiert, eine von zwe Persönlichkeiten der anti-somozistí- Nicaragua schickte. In einem dieser schen bürgerlichen Opposition, Fernando Briefe schlagen die Vereinigten staa- und Edmundo Chamorro Rapaccioll geten vor, die Exilierten aus Nicaragua, die sich in Militärlagem von Florida ausbilden, viel strikter zu kontrollie- lucion arias de Nicaragua) heisst. Zwei renne von Nicarage au "regulären Streit- Mitglieder dieses Kommandos waren oder 17.000 Soldaten beschränkt wer- Geheimagenten Venezuelas und standen In einem anderen diplomati- in Kontakt mit dem hondurianischen schen Brief wird der Wunsch ausge- Oberst Alexander Hernandez, der als drückt, die Sandinistische Volksarmee Mittelsmann zwischen der argentini- (Ejercito Popular Sandinista) möge auf schen Militärmission in Honduras und " der Natio- UDN/FARN fungierte...
nalgarde unter Anastasio Somoza be- qua. Die amerikanische Regierung schränkt bleiben nämlich etwa dass neue militärische Der Aussenminister von Nicaragua 8.000 Mann. Hinzu kam die Auffor- denunzierte dieses Komplott und be derung, die Einfuhr schwerer Waffen aus der Sowjetunion und aus Kuba "Barricada" die Tageszeitung der tration verlangte sogar von der Regie- Die Welle terroristischer Aktionen, die Sandinistischen Volksbefrelungsfront, rung Nicaraguas, eine "Kommission Ende 1981/ Anfang 1982 Nicaragua deckte in ihrer Ausgabe vom der Organisation Amerikanischer überschwemmte und hinter der man Beweise und Einzelheiten dieses fehlohne weiteres die Hand der Strategen geschlagenen Vorhabens aut, in da suchungen anstellen zu lassen. klipp und klar bloss, welches wirklich Washingtons erkennen kann Impliziert sind "die Attaches der venezolanischen Botschaft in Nicaragua
Aber gleichzeitig annullierte die politische Linie des amerikaní- und in Costa Rica, Oberst Pedro Sanchez Washington endgültig eine Hilfe vor schen Imperialismus gegenüber der Rivero, José Anibal Palacios und Ed- 7 Millionen Doflar (die schon im san dinistischen Revolution ist gardo Escobar, die venezolanischen April 1981 suspendiert worden war), Geheimdienstagenten Julio Gonzalez erhöhte seine militärische Hilfe für Und als am 8. Januar dieses Jahres Ferron - als Betriebschef in Managua Honduras und organisierte zusammen die Behörden von Nicaragua ein Kon- verkleidet -. Eduardo Avila, der Milímit der Armee von Honduras Marine- terrevolutionäres Kommando gefangen - tärattaché von El Salvador in Costa manöver vor den Küsten von Nicara- nahmen. das sich anschickte Rica, Hauptmann Alexander Heman-
dez vom Geheimdienst der hondurani- nilitärischen Übungsplätzen für Kon- die bürgerlichen politischen Parteien. Verschen Armee: die Sondersicherheits- errevolutionäre in Florida mit der Be - bündete der Militärkaste noch über eine einheiten von Honduras (FUSEP) und merkung. dass es "nicht illegal ist, mili- gewisse Basis verfügen. Leute vom Generalstab der argentini- täre ("bungen abzuhalten" (New York schen Streitkräfte. Times vom 23. Dezember 1981). Obwohl ein Militärregime herrscht kant Oder die amerikanischen Vertreter im ich die Arbeiter- und Massenbewegung Vorstand der "Interamerikanischen Ent- noch in Form von legalen Streiks und von wicklungsbank" legten gegen einen ge- Demonstrationen zum Ausdruck bringen. planten Kredit von 500.000 Dollar für Im Jahre 1980 zum Beispiel traten mehr die kleinen Bauern und Viehzüchter als 9.000 Bananenarbeiter in den Kampf Nicaraguas ihr Veto ein. Als Sue Pittman, der Sprecher des Aussenministeriums, er- Ahlroad compaky und standard Fruit Comklärte, dass er gegen einen weiteren any, was letzteren mehr als eine Millio Kredit der Weltbank von 22.8 Millioner Dollar an Verlust brachte. Doch die Ar Dollar fur Nicaragua sei, kündigte er beiter - und Massenbewegung von Honduras gleich neue amerikanische Initíativen an. steht trotz ihrer Kampfbereitschaft erst amit Nicaragua überhaupt keine Kredi- am Anfang ihres politischen Emanzipationste mehr bekommt. Der amerikanische rozesses gegenüber den bürgerlicher Vertreter liess an der Entschlossenheit ormationen des Imperialismus keinen Zweifel, sein Diktat Nicaragua aufzuoktroyieren, denn Unter den derzeitigen wirtschaftlichen Um- Dass die Amerikaner entschlossen sind, mit der Politik monetärer und fiskali- ständen, die gekennzeichnet sind durch mit der sandinistischen Revolution kur- scher Expansion, wie sie derzeit in Ni- eine Inflationsrate von 33% im Jahre 1981. zen Prozess zu machen kommt auch caragua getrieben wird, muss Schluss durch die Arbeitslosigkeit von einem Vierin anderer Art und Weise zum Aus- gemacht werden: statt dessen müssen die tel der Beschäftigten , durch sinkende Kurdruck. Zum Beispiel rechtfertigte ein nvestitionen gesteigert die öffentlichen se für Agrarprodükte auf dem Weltmarkt, Mitarbeiter des Staatssekretärs für Ausgaben gekürzt und die Produktivita durch Kapitalflucht und eine rapide Abamerikanische Angelegenheiten. rhöht werden" (Barricada vom 17. Jan• nahme der staatlichen Devisenreserven Thomas Enders, die Einrichtung von uar 1982'. bleibt der neuen Regierung, die am 27. HONDURAS - EIN EXPERIMENTIERFELD sen anzugreifen, was kaum dazu geeignet ist, die sozialen Spannungen zu mildem.
Der liberale Führer Roberto Suazo Codova, Um den revolutionären Aufschwung in nen militärischen und Repressionskräfte selbst einer der zehn reichsten Männer des ganz Zentralamerika einzudämmen, und der gesamten Gesellschaft stattfinden. Landes, beteuerte übrigens in seinen ersgreift der amerikanische Imperialismus erspart werden kann. in seiner Politik zu vielen Schattieruneg. Während die USA gleichzeitig die Dass bei den Wahlen vom 29 November, Armee und den Vereinigten Staaten Repressionskräfte der Diktaturen von El den zweiten Wahlen die das Land seit Salvador, Honduras und Guatemala 1932 erlebte die Mehrheit dem Kandidatrainieren und ausrüsten, während sie ten der Liberalen Partei zufiel, hat eine die Liberale Partei Hand in Hand mit der durch Wiederbelebung des Zentralame - doppelte Bedeutung. Zum einen drückt sich gehen werden. damit Friede gerikanischen Verteidigungsfates (CON- damit der Wille der Bevölkerung aus, einen wahrt bleiben.(...) Auf keinen Fall wer- DECA) zu engerer militärischer Zusam- zivilen Kandidaten an die Macht zu bringen den wir hier eine Subversion zulassen, menarbeit drängen verkünden sie in der offensichtlich weniger eng mit den Mili- wie sie Salvador und Guatemala verwüsaller Welt, dass sie in diesen Ländem tärs liiert ist wie sein Gegenkandidat von der , und deshalb hält er"die militäri- "politische Lösungen" befürworten. da- Nationalen Partei. Zum anderen sieht man sche Präsenz der Vereinigten Staaten in mit diese Regierungen auf der intematio- aber auch am Wahlergebnis, wie weit die Zentralamerika für notwendig". (Inforpress, nalen Bühne ein Minimum an Legitimi- Massenbewegung eines Landes, das nach Ciudad de Guatemala, 3. Dezember 1981 tat erhalten. Suazo Cordova schluckte auch die No- So setzt die Reagan-Administration minierung von Oberst Gustavo Alvarez nancherlei Hebel in Beweguns damit Martinez zum Oberkommandierenden der in Guatemala am 7 März und in Zwar ist Honduras keineswegs die "Oase In seiner ersten Rede nach der Salvador am 28. März Wahlen statt- des Friedens und der Ruhe" wie das die Nominierung denunzierte der Oberst 'kommunistische Komplott" finden, nachdem am letzten 29. No- pro-imperialistische Presse gern hätte vember in Honduras Roberto Suazo doch nahm die soziale Polarisierung nicht Büchtlinge aus salvador der se die Cordova, der Führer der Liberalen Par- lie Form bewaffneter Auseinandersetzunger tel zum Präsidenten gewählt worden in wie in anderen Länder Zentralamerikas ist. Was Salvador angeht so ist diese Dass die Bourgeoisie in diesem Land noch Formel sogar von der Mehrheit der die Hegemonie hat, sieht man daran, dass Mitgliedsländer der "Organisation Amerikanischer Staaten" (DĂS) Anfang Dezember auf ihrer Vollversammlung auf der kleinen Insel Santa Lucía in der • Mexiko ! Karibik gebilligt worden. JAMAIKA
MEXIKO BELIZE Port-au-i
Indes sind derartige Wahlmanöver nur die eine Seite bel den konterrevolu- -HONDURASI tionären Plänen. die zum Ziele haben, Karibisches Meer die Massenbewegungen und die revolutionären Kräfte. die in Salvador und in -GUATEMALA
Guatemala den Kampf führen zu zer- NICARAGUAF schlagen. - EL SALVADOR)
Honduras stellt in diesem Rahmen einen Pazilischer Ozean PANAMAI Eckpfeiler dar in der aggressiven Gliederung gegen Nicaragua; zugleich experi- COSTA RICAR mentiert fler Washington aus, wie in diesem Land solche Zusammenstösse, wie 600 km KOLUMBIEN sie in Salvador wie in Guatemala zwischen dem Staatsapparat und den bürgerlichen Kraften - zunehmend reduziert auf die rei
Die Militärs von Honduras, die Roberto Suazo Cordova und seine Regierung eng unter Kontrolle halten, akzeptieren genauso wie der amerikanische Imperialismus umso eher diesen zivilen Präsidenten, als er ja nur eine Politik in ihrem Sinne treiben kann. Dabei ist es in einem Land, wo 9%o der Bevölkerung immer noch 61% des Bodens besitzen und 22% des Grundbesitzes auf 445 Betrieben von jeweils über 500 Hektar konzentriert sind, nachdem 1975 eine Agrarreform von den Miliuf starken& iderstand der Grundbe esetzt worden war. di sitzer-Oligarchie stiess, nicht einzusenen, wie eine Regierung. die derart von der Bourgeoisie und dem Imperialismus abhangig ist, noch eine Politik der Reformen durchführen kann. Die "Intemational Herald Tribune" weist am 21. Dezember 1981 genau auf diesen Widerspruch hin, wenn sie schreibt, die Regierung müsse "ein Sparprogramm entwickeln, was inre Beziehungen zu dem Volk gespannter werden lässt, Massnahmen gegen die Korruption ergreifen, die die Militars in Wut bringen werden. und die bereits bestehenden Gesetze zur Agrarreform in Anwendung bringen, wodurch ihr die Grossgrundbesitzer entfremdet werden. "Das Programm der Regierung Roberto Suazo Cordova, das die Realisierung der Agrarreform der Militärs vorsieht und einen "Aktionsplan für die Wiederbelebung ler Volkswirtschaft" vorschlägt, wire Iso sehr schnell mit den Forderunger der Massen zusammenstossen, während die im "Honduri anischen Komitee des Privaten Unternehmens" (COHEP) organisierten Unte mehmer sich bereits für einen "regelrechten Sparplan des öffentlichen Sektors" einsetzen und vorschlagen, die Agrarfrage so zu lösen, dass dabei nícht "die Betriebe Schaden leiden, die ihre gesellschaftliche Funktion erfüllen" (Infor-press vom 14. Jan. 1982). Die neue Regierung kann auch nicht den Konsequenzen entgehen, die sich ergeben aus der zunehmenden sozialen Polarisierung in den übrigen Ländern dieser Weltregion, genausowenig wie sie sich von der konterrevolutionären Rolle welche der Imperialismus den honduranischen Repressionskräften zuteilt, lösen kann. Letztere erfreuen sich der Hilfe von 150 amerikanischen Beratem und tragen an der Errichtung, eines regelrechten Niemandslandes entlang der Grenze mit Salvador bei, indem die geluchtete Bevölkerung von dort evakuiert und der salvadorianischen Armee geholfen wird, die FMLN-Guerilleros in die Zange zu nehmen. Der hondurianische Hauptmann Mejia Flores, Komnandant der Truppen in der region von La Virtud, gab in diesem Zusammennang zu dass "die Streitkräfte beider Länder im Einvernehmen mit den amerikanischen Beratern beschlos- Die Befreiungsbewegung Conchoneros (MPL) deckte einen Plan auf, nach dem Soldaten und Offiziere der Streitkräfte von Argentinien, Chile und Venezuela" nach Honduras kommen, um "mit den hiesigen Truppen von Sera dor te zune en enters dem Deckmantel des Intemamerika- . Januar 1982).
Im übrigen nehmen Armee und Regierung von Honduras aktiv an Aktionen enen die sandinistische Revolution ihre Teilnahme an den Wahlen. Welche Bedeutung können sie auch haben in einem Land, das mitten im Bürgerkrieg steht? Denn genau darum geht es ja. Das Komitee fur die Gewerkschaftsfreiheit des Intemationalen Arbeitsbüros (der UNO in Genf veröttentlichte jüngst einen Bericht. nach dem "jeden Tag mehr als 40 Personen in Guatemala verschwinden. Viele von ihnen sind Gewerkschaftsführer oder Leute. die an Bewegungen der Arbeitenden teilnehmen" (Le Monde vom S. Dezember 1981). Nach der "International Herald Tribune" vom 20. Jan. 1982 "schätzen kirchliche Kreise, dass dieses Jahr 11. 000 Zivilisten getötet wurden, zumeist von den Regierungsstreitkräften oder paramilitärischen Gruppen " . Wie brutal die Repressionsrewalt ist, so radikalisiert sind dic Massen und so polarisiert ist auch das Land auf wirtschaftlichem und sozialen Gebiet: "2% der Bevölkerung erhalten 29% des Volkseinkommens, während die unteren 50% nur 10-15% erhalten nach einem Bericht der amerikanischen Botschaft" (Intemational Herald Tribune vom 20. Januar 1982. Die Indianer, die etwa die Hälfte der 7.2 Millionen Einwohner ausmachen. bilden die Mehrheit der armen Massen. Auf dem Lande beträgt die Kindersterblichkeit 160 pro 1,000 , und vier von fünf Bauernkíndern sind unteremährt, Kein Wunder also, wenn die indianischen Gemeinwesen seit Jahren Hochburgen der ländlichen Guerilla sind. Die Regierung versucht zu verhindern. dass die indianische Bevölkerung massiv zur Guerilla übergeht. indem te die Rassen-Opposition zwischer len Indianern und den Medtizen ("ladinos") schürt, Sie ging so weit, bestimmte Dörfer der "ladinos" mit Waffen auszurüsten wie in der Gegend von Rapinal und in den Dörfer um Joyabaj in der Provinz Quiche. Derartige Ma- GUATEMALA VIETNAMISIERT SICH In Guatemala wird das Wahltheater vom 7. März in einem Kontext regelrechter Vietnamisierung der Lage stattfinden. Diese Wahlen werden kaum repräsentativer sein als die von 1978. als General Romeo Lucas Garcia zum Präsidenten gewählt worden war bei einer offiziellen Wahlenthaltung von 63,9% der eingeschriebenen Wahlberechtigten.
Und doch hatten die Vereinigten Staaten zahlreiche Schritte untemommen, um diesen Wahlen doch irgendwie etwas Glaubwürdigkeit zu verschaffen. Insbesondere versuchte Washington bei der Armee und der Regierung durchzusetzen, dass ein ziviler Kandidat aufgestellt werde - vergeblich. General Anibal Guevara, der hemalige Verteldigungsminister. erhielt schliesslich die offizielle Investitur der Armee und der "Demokrat ischen Volksfront" (FDP), einem Bundnis zweier offizieller reaktionärer Parteien.
Die Zeitung "La Nacion " von Guatenala bringt in ihrer Ausgabe von 13 Jezember gut zum Ausdruck. welche Haltung die Militärs und die extreme Rechte gegenüber den amerikanischen Pressionen an den Tag legen. Im Leitartikel heisst es nämlich: "Alle Parteien, diePräsidentschaftskandidaten und die Regierung müssen klipp und klar Stellung beziehen zur Unabhäng- Nicht die Nordamerikan , Sondem. die Guatemalteken werden mit ihren herein fest, insbesondere wenn man weiss dass die drei anderen Kandidaten• Gustavo Anzueto Vielman von der "Nationalistischen Authentischen Zentrale" (CAN), Mario Sandoval Alarcon von der "Nationalen Befreiungsbewegung (MLN) und Ale jandro Maldonado von der "Oppositionsunion " (dem Bündnis zwischen der Partei der Nationalen Erneuerung und der Christdemokratie) klärte der Führer der MLN, der "Speerspitze im Kampf gegen den Kommunismus" , nicht, dass er "die Bezeichnung Faschistisch für sich in historischem Sinne akzeptieren würde, wenn sie nicht mit einer Form des Sozialismus, wenn auch einer nationalistischen, verbunden wäre" (Le Monde vom 24. /25. Januar 1982\2 Die "Revolutionäre Einheitsfront" (FUR). die sich auf die Sozialdemokratie beruft, verzichtete schliesslich auf növer geboten aber der Ausweitung des Einflusses der Guerilla-Streitkräfte keineswegs Einhalt, sondern verschärften nur die Opposition der indianischen ländlichen Massen gegen die Diktatur. Affiche d'une organleation paysanne guatémal. têque. (DR)
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