Die I. M.G. hat in der letzten Zeit eine weite Solidaritätskampagne mit dem Kampf in Ir land entwickelt. Fast alle anderen revolutionären Gruppen haben bei dieser Aufgabe ver sagt. Entweder haben sie sich geweigert, für die Niederlage der britischen Armee durch die 1. R.A. Kampagne zu machen, oder sie haben es abgelehnt, Solidaritätsaktionen zu organisieren. Trotzdem hat die I. M. G. aufgrund der Schlüsselbedeutung des Bergarbeiterstreiks alle verfügbaren Kräfte und Mittel eingesetzt, um die Solidarität miszuweiten. In Dover haben Genossen der 1. M. G. und Bergleute gegen einen " gelben" Lastwagenfahrer gekämpft, der einen Streikposten zu brechen versuchte. In Colchester haben unsere Genossen eine Universitätsbesetzung durch Bergleute, die dorthin geschickt worden waren, um Streik posten für den Hafen zu bilden, geleitet. Die I. M.G. hat zwei Sondernummern von RED MOLE herausgebracht, die ausschließlich dem Streik gewidmet waren. In Schottland haben sie zusammen mit den Bergleuten eine Streikzeitung herausgegeben. In Yorkshire versuchte die Gewerkschaftsbürokratie, die Mitglieder der 1. M.G. an der Teilnahme an den Streit posten zu hindern: die Bergleute lehnten das ab und fingen an, selbst die Sondernummern yon RED MOLE zu verkaufen.
Bei den anderen Gewerkschaften und in den Universitäten wurde Geld gesammelt - mehr als 20 000 DM an einer einzigen Universität. Aber der entscheidendste politische Erfolg wurde am 23. Januar errungen: Für diesen Tag war eine Studentendemonstration gegen einen Angriff der Regierung auf ihre Gewerkschaft geplant. Die I. M. G. intervenierte, um sie in eine Solidaritätsaktion mit den Bergleuten unter der allgemeinen Parole "Gewerkschaft für den Kampf, Gewerkschanft gegen den Staat" umzuwandeln. Alle anderen wichtigen revolutionären Gruppen, einschließlich von 'International Socialism' und der 'Socialist , weigerten sich, zur nationalen Kohlenbehörde zu marschieren. Die I. M. G. Labour Ligue gewann darauf das Verteidigungskomitee der Studentengewerkschaften für ihren Vorschlag. Bei der Demonstration marschierten 5000 Personen, darunter Gewerkschaftsgruppen, die vor den Fainen der Mechanikergewerkschaft angeführt wurden, unter den von unserer Organisation vorgeschlagenen Parolen, einschließlich eines Teils der Mitglieder von "Internationa *. Diese Solidaritätsaktion hatte beträchtliche Auswirkungen auf die Bergarbeiter. Socialism' Ihre Führer mußten sich durchringen, offiziell die Revolutionäre um Unterstützung anzu gehen.
Die politische Linie der britischen Sektion der IV. Internationale, gleichzeitig in Richtung auf die kämpfenden Arbeiter und auf andere Sketoren der Bevölkerung zu intervenieren, ist in ihrer Richtigkeit bestätigt worden. Unsere zentralisierte politische Intervention hat. te die Stärkung der Revolutionäre und maximale Mobilisierung zur Unterstützung der Berg leute zum Ergebnis. Das war nur der Anfang...
(Aus LA GAUCHE Nr. 6 vom 11. Februar 1972)