Inprekorr 1971–1992

Archiv der Internationalen Pressekorrespondenz der IV. Internationale

Der Schiismus in der iranischen Revolution. Teil II

· Inprekorr Nr. 117, 17. Januar 1980 · S. 30-35 · 4.907 Wörter

Iran

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Machtprobe für den Klerus

Zu Beginn der sechziger Jahre traten im Iran Anzeichen für eine politische Wiederbelebung auf - im selben Moment, in dem die „weiße Revolution" einsetzte. 1961 wurde von religiösen Persönlichkeiten Nezhat-e Azadi-ye Iran, die Befreiungsbewegung des Iran (BBI), gegründet, die mehrheitlich von der Nationalen Front, der Formation von Mossadegh, herkommen. Nachdem die Nationale Front sich 1953 unfähig gezeigt hatte, dem Putsch des Schahs etwas entgegenzusetzen, muß sie nun auch für die Illusionen zahlen, die sie in Hinsicht auf die Möglichkeit einer Liberalisierung des Regimes entwickelt hatte, nachdem die Kennedy-Regierung ins Weiße Haus eingezogen war. Hassan Nazih, der ehemalige Generaldirektor der NIOC (National Iranian Oil Company), der vor einigen Wochen in den Untergrund gegangen ist, Mehdi Bazargan, der Ayatollah Taleghani, der im vorigen Monat verstorben ist (am 10.9.1979 - A.d.U.), gehören zu den Mitbegründern der BBI. Die BBI beruft sich auf die politische Tradition des Islam und stellt ihr Programm folgendermaßen dar: „Wir sind Moslems, doch es soll nicht so sein, daß das Fasten und das Gebet unsere einzigen Pflichten seien. Wir sind in das politische Leben und die gesellschaftlichen Aktivitäten aufgegriffen, denn wir sehen sie als unsere nationale und religiöse Pflicht an. Für uns kann die Religion nicht von der Politik getrennt werden. Die Freiheit ist ein wesentlicher Bestandteil des Islam. " (1)

• Wenn die BBI bei der iranischen Intelligentsia, sogar einigen Basaris oder bei modernistischen Geistlichen einen gewissen Erfolg erzielt, so bleibt ihr Einflut doch aus einer Reihe von Gründen begrenzt: die BBI tritt als „mossadeghistische" Bewegung auf. Dann will die BBI eine „konstitutionelle" Partei sein, das von MICHEL ROVERE heißt, sie fordert lediglich, daß die Kon- 1978/79 auch als ein wenig konsequenter stitution von 1906 vollständig eingehalten als die Nationale Front erscheint, es prakwird. Schließlich hat die BBI sich für tisch nie schafft, über das Niveau eines legale Tätigkeit entschieden, während das Verbundes von Notabeln hinauszukom- Schah-Regime ihre Mitglieder unterdrückt men, und daß diese Formation nicht imund es ihnen praktisch unmöglich macht, stande war, mit eigenen Mitteln die ungebreites Gehör zu finden. heure Massenbewegung zu kanalisieren, die 1977/78 ausbrechen sollte.

Dies erklärt, daß die BBI, wenn sie Die islamisch-marxistischen Guerilleros

Die Weigerung der BBI, die direkte und klassenlosen Gesellschaft. Als klein- Aktion aufzunehmen, veranlaßt Sektoren bürgerliche nationalistische Organisation, der Jugendlichen, weiterzugehen und den die von dem gesamten Aufschwung.der Weg der Guerilla einzuschlagen - in der Massenbewegung im Osten Arabiens und halbkolonialen Welt ein klassisches Phä- insbesondere der Entwicklung des palästinomen zu Beginn der sechziger Jahre. nensischen Widerstands geprägt war, be- Mohammed Hanifnejad, Said Mohsen und gannen die Moudjahidin eine Reihe von Ali Asghar Badizadegan, die aus der bewaffneten Aktionen mit antiimperiali- Befreiungsbewegung des Iran kommen, stischer Zielrichtung; sie erschossen einen beschlossen 1965, die Organisation der amerikanischen General oder sprengten Moujahidin-e-Khalą, der Kämpfer des Denkmäler und Bauten des Regimes oder Volkes, zu gründen (der Moujahid ist der der imperialistischen Interessen in die Kämpfer der Djihad; vgl. Inprekorr Nr. Luft. Sie waren in hohem Maße der 114, S. 10). Die Moujahidin erklären, Repression ausgesetzt, während innere gewisse marxistische Thesen seien durch- Konflikte und die Erkenntnis, wohin eine aus mit dem Koran zu vereinbaren; der substitutionalistische Strategie des verurteile ja formell die Ausbeutung des bewaffneten Kampfes führt, diese Organi- Menschen durch den Menschen und ver- sation ab 1975 beträchtlich schwächten. kündige die Errichtung einer gerechten Ali Schariati

Ein Schriftsteller und Theologe, der Universität, an den Schaufenstern der ein Jahr vor dem Beginn der iranischen Kramläden angebracht - wie die Bilder Revolution in London gestorben ist, von Taleghani, Schariat Madari oder symbolisiert besser als jede andere Strö- Khomeini. Wie ein Jahrhundert vorher mung das Wiedererwachen des Islam im Al-Afghani (2) hat Schariati den Islam Iran. Ali Schariati (1934-1977) war vor zu reformieren versucht, um politischem zehn Jahren im Iran unbekannt. Heute Handeln für die nationale Befreiung eine werden seine Schriften, obgleich zu ihnen Grundlage zu geben. Über ihn, der Frantz oft nur schwierig Zugang zu finden ist, in Fanon ins Persische übersetzt hat, schreibt zehntausenden von Exemplaren verkauft, Yann Richard: „Ali Schariati verstand und ein Plakat mit seinem Bild ist an allen sich zu allererst als Ideologe: als Lehr- Mauern der Hauptstadt, an den Toren der meister einer bedrohten Generation hat er

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sein Denken in einem umfassenden Zu- widische Ulemas angesehen. Schariati sammenhang mit den Befreiungskämpfen - wie später Khomeini - prangert die der Dritten Welt entwickelt. Er hat die Ayatollahs an, die unter dem Vorwand, Probleme des Kolonialismus und Neoko- jede Macht sei verderblich, dem Volk lonialismus - vor allem in Afrika und erklären, das Pahlewi-Regime sei letztlich Asien - sehr scharf empfunden. Schariati nicht mehr und nicht minder annehmbar hat insbesondere die kulturelle Kolonisie- als jedes andere auch. rung angegriffen, die die Völker in ihren ganz ursprünglichen Verhaltensweisen Das Imamat in neuer Sicht entfremdet: gewöhnlich wird der Neokolonialismus wegen der wirtschaftlichen Die breite Resonanz, die die Ausfüh- Ausbeutung der Völker verurteilt, doch rungen von Schariati fanden, kommt auch Schariati analysiert die Kolonialisierung daher, daß er das Prinzip des Imamats als des Bewußtseins, die den Nationen das Motor der Befreiung so betont. Für Bewußtsein ihrer Identität entreißt. " (3) Schariati ist das Imamat nicht mehr alleine passives Abwarten der Rückkehr Und für Schariati ist das Bewußtsein des Mahdi, sondern ein gegenwartsbezo. von der iranischen Identität zu allererst genes messianisches und millenaristisches der Islam, der schiitische Islam, doch ein Prinzip (5), nach dem die islamische Geerneuter Islam, der zu seinen Grundlagen, meinschaft (Umma) unter der Führung zu seinem Ursprung zurückkehren soll. (4) ihres natürlichen Führers (das Wort Imam Um die politische Passivität eines Teiles hat dieselbe Wurzel wie das Wort Umma) des Klerus der Diktatur gegenüber anzu- der Unterdrückung entgegentreten muß, prangern, führt Schariati die Unterschei- um die Gerechtigkeit triumphieren zu dung zwischen dem safawidischen Schii- lassen. tentum und dem alidischen Schiitentum, dem Schiitentum von Ali, dem dritten Es braucht wohl nicht näher erklärt Kalifen, ein. Das safawidische Schiiten- zu werden, daß genau zu dem Zeitpunkt, tum, das heißt, das im 19. Jahrhundert als Khomeini als das charismatische Oberinstitutionalisierte und zur Staatsreligion haupt der Opposition ins Rampenlicht gewordene Schiitentum, stellt für Scharia- trat, die Werke von Schariati die Kioske, ti ein Abirren vom ursprünglichen Schii- die Auslagen auf den Gehsteigen und in tentum dar. Die Parallele, die er zur den Universitäten von Teheran wort. Gegenwart zieht, ist offensichtlich: die wörtlich überfluteten... Angehörigen des schiitischen Klerus, die sich mit den Machtverhältnissen abfinden, wobei sie die Regel betreffs der Illegitimität jeglichen Staats während der „Okkultation" des zwölften Imams (vgl. Inprekorr Nr. 114, S. 12) im Sinne der Passivität interpretieren, werden als safa- REVOLUTION

Doch werin die religiöse Bewegung im Iran auch in diesem oder jenem Augenblick, von diesem oder jenem Bestandteil aus, das Prestige der Moudjahidin, das politische Personal der BBI oder die thetorischen Figuren von Ali Schariati benutzen kann, so beruht ihre wirkliche Stärke doch auf einer materiellen Grundlage, die woanders liegt: in dem Bündnis zwischen Moschee und Bazar.

Das Bündnis von Moschee und Bazar

Der materielle Grund, mit dem alleine es sich erklären läßt, wieso die schiitische Hierarchie in offene Opposition zum Regime getreten und sich an die Spitze der Massenbewegung gegen die Diktatur gestellt hat, ist der, daß der schiitische Klerus - im Gegensatz zu den Ländern mit sunnitischem Ritus - finanziell vom Staat unabhängig ist.

Der schiitische Klerus hängt von den Einkünften aus seinem Eigentum (waq)) und vor allem von den religiösen Steuern ab (dem khom, ein Fünftel des Gewinns aus jedem Handelsgeschäft, und der zakat, die jeden Moslem verpflichtet, das zu

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zahlen, was er selbst nicht zu brauchen glaubt), um sein ungeheures Netz an Moscheen, Koranschulen und theologischen Universitäten zu unterhalten und um über Hilfsgelder für soziale Fürsorge und Unterstützung Bedürftigter zu verfügen.

Diese religiösen Steuern stellen eine beträchtliche Einkommensquelle dar: sie schwanken von Jahr zu Jahr zwischen 20 und 40 Millionen Dollar. Das iranische Regime versicherte, allein der Ayatollah Khomeini habe 1978 25 Millionen Dollar erhalten. Und vor dem Sturz des Schahs wurde bis zum Überdruß die vielleicht wahre, vielleicht falsche Geschichte wiederholt, der Schah habe 1963 Khomeini 20 Millionen Toman (entspricht knapp 30 Millionen DM) angeboten und der habe zurückgegeben, er biete dem Kaiser der Kaiser 40 Millionen an, wenn dieser statt ihm das Land verlassen werde...

Diese kolossalen Einkünfte erklären, wie die Hierarchie die Revolte zum Teil finanziell stützen, Zuschüsse an die Familien der Repressionsopfer, zahlen. die Streikkassen auffüllen, in den armen Stadtteilen die Verteilung von Grund: nahrungsmitteln zu extrem reduzierten Preisen organisieren und ihre organisatorische Kontrolle über die Massenbewegung umso mehr ausbauen konnte.

Diese Einkünfte kamen außer von dem Grundbesitz, den der Klerus weiter besitzt, hauptsächlich vom Basar. Der Basar - und dies ist auch Teil des Fehlschlagens der weißen Revolution und der Industrialisierung - ist im Iran eine ungeheure gesellschaftliche, wirtschaftliche und finanzielle Macht.

De Bin un is 705 der Er wickelt zwischen 60 und 70% der Ein- und Ausfuhr ab. Faktisch kontrolliert der Basar sämtliche Handelsbeziehungen zwischen der Hauptstadt und den Provinzstädten und das gesamte Netz des Handels zwischen Stadt und Land. Obschon sie die verwestlichste und industrialisierteste Stadt des Landes ist, stellen in einer Stadt wie Teheran die Basaris nahezu ein Zehntel der Gesamtbevölkerung dar! Und diese Zahl müßte mit zwei oder drei malgenommen werden, nimmt man die Angestellten und die Arbeiter mit, die eng einbezogen und kontrolliert werden.

Der Basar ist eine stark strukturierte soziale Organisation, durch seine Korporationen, durch die Rolle, die die Familie als Institution und die Politik der Verbündung durch Heiraten dabei spielen. Der Basar hat im Iran nie einen selbstständigen politischen Ausdruck gefunden - weder unter den despotischen Regimen noch unter der modernen Diktatur der Pahlewi.

Und natürlicherweise wird der schiitische Klerus das privilegierte Sprachrohr der Forderungen des Basars. Dies umso mehr, als die Beziehungen zwischen Moschee und Basar viel engere und abhängigere Beziehungen sind, auch auf finanzieller Ebene, als dies in anderen Religionen der Fall sein kann. Der Basari wählt gewissermaßen den Mollah aus, dem er die Koransteuer zahlt, weil er für ihn das zu befolgende Beispiel verkörpert oder weil seine Predigten vom großen Freitagsgebet am besten seinem Trachten entsprechen. Im Gegensatz zur katholischen Hierarchie, die von einem Ober- Klerus nicht gehalten, einem vorbestimmsich recht frei zu Leitfiguren aus, die Ayatollahs genannt werden, die Glaubensgelehrten aus, deren Prestige und Weisheit ihm am höchsten erscheinen. Die Gläubigen selber befolgen die Lehren derjenigen Mollahs, die sie bevorzugen, die ihre Hauptsorgen teilen und deren Ratschläge ihnen helfen, ihre täglichen Probleme zu bewältigen. " (6)

Sündenböcke des Regimes

Das Pahlewi-Regime selber gab dem Basar, der schon aus dem politischen Leben und von den unmittelbaren Niederschlägen der Manna des Erdöls ferngehalten wird, von 1976/77 Anlaß, zur Opposition zum Regime überzugehen. Angesichts der Wirtschaftskrise, die 1976 den Iran erfaßte, reagierte die Regierung mit einer deflationistischen Politik, die an erster Stelle gegen diese traditionellen Sektoren gerichtet war. Die Gebühren- und Steuerpolitik, doch vor allem eine Kampagne zur Preiskontrolle, trafen die materiellen Interessen des Basars höchst empfindlich. Im Herbst 1978 gab es in den zehn größten Städten des Iran 250.000 Basaris, die mit Geldbußen belegt oder deren Läden zeitweise geschlossen worden waren. Zugleich waren alleine gegen Basaris aus der Hauptstadt 180.000 Prozesse angestrengt worden. Und der Staat verlangte von ihnen, das bei ihnen beschäftigte Personal anzugeben und dementsprechend Kranken- und Sozialversicherungsbeiträge abzuführen. Mehrere Notabeln wurden - im Namen des Kampfes gegen die Teuerung vonseiten des Regimes - ins Gefängnis geworfen. Das Regime hatte für sein wirtschaftliches Versagen, um ein wenig Atem holen zu können, Sündenböcke gesucht. Es konnte die Schlinge um seinen Hals jedoch nur ein wenig locker. (7) Denn der Basar und die geistliche Hierarchie spielten nach Dezember 1977 eine entscheidende Rolle bei der Ausweitung der Bewegung der Revolte gegen das Regime, die bis dahin auf die Milieus der Universität und der Intellektuellen beschränkt gewesen war. Es dürfte noch im Gedächtnis sein, daß vom 9. Januar 1978 an die (alle vierzig Tage der schütischen Trauer stattfindenden) Streiks der verschiedenen Basare und die Straßendemonstrationen die erste Phase der iranischen Revolution bis Juli 1978 kennzeichnen.

Doch abgesehen von den iranischen Besonderheiten zeigt der Basari rasch einige der universellen Züge der halbkolonialen kleinen und mittleren Bourgeoisie: ihre abgründige Furcht vor der Dynamik der Massenbewegung und ihren Willen, sich eher mit dem installierten Regime abzufinden, so verabscheut es auch sein mag, als vom „Mob"

iranischen Opposition ausdrückten, überrannt zu werden - das heißt, vom Proletariat und den plebejischen Massen, die den Kampf gegen die Diktatur aufgenommen hatten. Und der schütische Klerus folgte als Sprachrohr dieser Opsellschaftsschichten der iranischen traditionellen kleinen und mittleren Bourgeoisie auf dem Fuße und richtete sich in seinem politischen Verhalten nach den Klassenängsten seiner Auftraggeber.

Für die schütischen Geistlichen begann die Machtprobe weit vor Februar 1979, als der Volksaufstand die letzte Regierung des Schahs hinwegfegte, und noch vor ihrem Eintritt in die Regierung. Von Beginn an begnügte sich die Mehrheit des im Lande verbliebenen schiitischen Klerus damit, sich von der Welle der Massenbewegung tragen zu lassen. Eine erste Wende trat Anfang Juni ein, als die wichtigsten Verantwortlichen des Klerus mit Ayatollah Schariat Madari an der Spitze im letzten Augenblick einen Aufruf zum Generalstreik rückgängig machten. Die Massenbewegung entwikkelte sich dennoch während des ganzen Sommers weiter; es kam zu den aufstandsähnlichen Unruhen in Schiras und Isfahan. Nach dem Brand des Rex-Kinos in Abadan und nach der Mobilisierung während des gesamten Ramadan-Monats (Fastenmonat, derzeit Juli/August - d.U.) war der Klerus gezwungen, am 4. und 5. September die ersten Massendemonstrationen in Teheran zu organisieren. Doch als die Regierung das Verbot der Demonstration vom 7. ankündigte, rieten die Ayatollahs

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davon ab. Sie fand dann gleichwohl statt, und sie schlossen sich ihr an. Am nächsten Tag, dem 8. September, wurde das Kriegsrecht verhängt, fand das Massaker vom Jaleh-Platz statt. In wenigen Stunden dieses Teheraner schwarzen Freitags fielen den Maschinengewehren mehr als 3.900 Menschen zum Opfer. Danach erhob der gemäßigte Flügel des schiitischen Klerus wieder die Stimme und erklärte, die Massenbewegung könne nicht so weitergehen, man müsse mit dem Regime über dessen Konstitutionalisierung verhandeln, das heißt, die Anwendung der Verfassung von 1906 erlangen. Der Repräsentant dieses konstitutionalistischen Flügels (damals eine Mehrheit im schiitischen Klerus), der am meisten hervortrat, war der .Ayatollah Schariat Madari. Er erklärte einem Joumalisten von „„Liberation", der ihn fragte, ob ihm bewußt sei; daß das Volk mehr als die Anwendung der Verfassung verlangt, einen Regimewechsel und das Ende des Regimes der Pahlewi-Dynastie*: „Was das Volk verlangt, ist eine Sache. Unsere Pflicht, die von uns geistlichen Autoritäten, ist es, das Blutbad zu verhindern; hierzu handeln wir auf dem Boden der Gesetze und verlangen wir einfach, daß der König die Krone trage, ohne zu regieren." (8) Vierzehn Tage später warfen der Beginn des Generalstreiks und das Eintreten der Angestellten und Arbeiter in den Kampf diese Projekte einer Konstitutionalisierung des Regimes vollständig über den Haufen und leiteten die Schlußphase des Prozesses ein, der mit dem Exil des Schah und dem Aufstand im Februar endete. Gegenüber dieser Bereitschaft zu Kompromissen vonseiten der Mehrheit der geistlichen Hierarchie, aber auch der weltlichen Opposition (die Nationale Front entschloß sich erst Anfang November, die Abreise des Schah zu verlangen) erschien Khomeini eben als die charismatische Persönlichkeit, die jeglichen Kompromiß mit dem Regime ablehnt. Die Popularität Khomeinis hing selbstverständlich mit dem Umstand zusammen, daß er zu jeder Zeit in Opposition zum Pahlewi-Regime gestanden hat (er hatte bereits den Abtritt des Vaters des Schah, Reza, verlangt); seine Stellungnahmen von 1962/63 und sein Exil haben ihn zur wichtigsten Persönlichkeit der schiitischen Gemeinschaft gemacht (um zu verhindern, daß er vom Schah vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt werde, hatten übrigens die zehn höchsten Ayatollahs auf Vorschlag von Schariat Madari 1963 beschlossen, ihn nach dem Tod des Ayatollah Boluodscherdi zum Führer der gesamten schiitischen Gemeinschaft zu machen).

Wenn das politische Denken von Khomeini auch immer sehr grob geblieben ist, vor allem da, wo es sich darum handelt, den Inhalt der islamischen Regierung, für die er in seinen Gelübden aufruft, zu definieren, so erklären die unablässigen Verurteilungen der Korruption des Regimes und der imperialistischen Einmischung doch die Popularität, derer er sich zu dem Zeitpunkt erfreute, an dem die iranische Revolution begann. Es genügt, Auszüge aus dem Text Für eine islamische Regierung" (9) von Khomeini, den er 1969 in Nadschaf (der heiligen Stätte des Schiitentums, die im Irak liegt und wo Khomeini sich von 1964 bis 1978 aufhielt) kundtat, um festzustellen, daß Khomeini sich nicht auf einige Phantaste reien, wie man nach koranischem Gesetz urinieren oder die Liebe vollziehen sollte, beschränkte - in solchen Darstellungen schwelgten die westlichen Medien (10). Die Kolonialisten haben zusätzlich zu ihrer politischen Herrschaft über bestimmte Völker mittels ihrer untergeordneten Vertreter ein unterdrückerisches Wirtschaftssystem errichtet und bei dieser Gelegenheit die Welt in zwei Sphären geteilt: die der Unterdrücker und die der Unterdrückten. Auf der einen Seite hunderte von Millionen ausgehungerter Moslems, denen jegliche Hygiene und Kultur vorenthalten ist; auf der anderen Seite Minderheiten von Begüterten, die die politische Macht besitzen, zum größten Teil korrumpiert sind und ein ausschweifendes Leben führen. Die unterdrückten Völker können sich noch so sehr anstrengen, sich von dem Zugriff ihrer räuberischen Führer zu befreien - in der Hoffnung, ein besseres Leben zu erlangen, sie werden in ihrem Eifer von den Minderheiten an der Macht und ihren Regierungsapparaten gebremst.

Es ist unsere Pflicht, diese benachteiligten Bevölkerungen aus der Unterdrükkung und der Not heraustreten zu lassen. Es ist unsere Pflicht, diese Unterdrückten zu verteidigen und ihre Unterdrücker zu bekämpfen.

Das ist der Sinn der Empfehlungen, die Ali in seinem Testament seinen Söhnen ausgesprochen hat: Seid die Stütze der Unterdrückten und der Feind der Unterdrücker!"

Die •Ulemas (islamische Rechts- oder Gottesgelehrte - d.U.) haben die Aufgabe, gegen den, Monopolkapitalismus und gegen die illegalen Profite zu kämpfen. Sie können es nicht hinnehmen, daß eine eingeschränkte Anzahl rüuberischer Unterdrücker sich im größten Wohlstand befinden, wührend die anderen neben ihnen Hungers sterben. Ali hat gesagt: ,Ich habe die Herrschaft angenommen, da Gott die Ulemas hat versprechen lassen, weder gegenüber der Verschwendung und dem Diebstahl der Unterdrückung noch gegenüber dem Hunger und der Not der Unterdrückten untätig zu bleiben. Ich schwöre beim Schöpfer, daß ich, hätte es nicht solche gegeben, die von ihrer Treuepflicht mir gegenüber Zeugnis abgelegt haben, und hätte es nicht Anlaß gegeben anzunehmen und nicht jenes Versprechen. das die Ulemas zu halten haben, die Leitung der Regierung abgegeben und sie nicht wiederzuerlangen gesucht hätte, und ihr hättet dann gesehen, was eure Welt und ihre Menschen für mich bedeuten - nicht mehr als das Niesen einer Ziege!'*!

Den Staatsapparat erhalten Zwischen September 1978 und Februar 1979 festigte Khomeini seine wachsende Autorität über die Massenbewegung durch den Umstand, daß er jeglichen Kompromiß mit der Dynastie ablehnte. Er hörte nicht auf, zu wiederholen: „Weg mit dem Schah, weg mit der Dynastie!", Andererseits wird von dieser Zeit an die Begrenztheit dieses Radikalismus gut sichtbar. Wenn er auch den Generalstreik guthieß, der sich ohnehin spontan entwickelt hatte, warnte Khomeini doch in allen seinen Kommuniques, die aus Paris in den Iran gingen, das gelobte Volk der Moslems vor „den atheistischen und kommunistischen Agitatoren" , die die Bewegung infiltrieren. Wenn er auch dazu aufrief, „die Armee zum Umschwenken (zu) veranlassen", so hütete er sich doch bis zum Ende, zum Aufstand aufzurufen, um mit dem Regime Schluß zu machen. Selbst während der „Drei Glorreichen" (Tage) von Teheran, des 9., 10. und 11. Februar 1979, weigerten sich die Ayatollahs, die Losung der „Dschihad" (des Heiligen Kriegs), des Aufstands gegen Bakhtiar, aufzustellen, während dieser Aufstand doch bereits

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begonnen hatte. Wenn Khomeini es nach seiner Rückkehr in den Iran auch ablehnte, sich mit Bakhtiar abzufinden, bemüht er sich doch bis zur letzten Minute und noch während des Aufstandes darum, mit der Militärhierarchie zu verhandeln, um den Übergang der Machtbefugnisse unter den bestmöglichen Bedingungen sicherzustellen, das heißt: Bewahrung des Staatsapparates und in erster Linie der Armee, soweit irgend möglich, nur unter Entfernung der durch Massaker und Folterungen kompromittiertesten Elemente. Der blinde Starrsinn eines Sektors der kaiserlichen Amee und vor allem der Beginn ihres Zerfalls (Bewegung der „homafars" - Luftwaffentechniker, d.U. - und Entwicklung der Soldatenkomitees) zusammen mit der Erhebung und der Bewarnung der iraniscnen masen warten dieses vorgefertigte Schema über den Haufen.

Nach dem Sturz Bakhtiars und der Einsetzung der Regierung Mehdi Bazargans traten unaufhörlich Spaltungen und Streitigkeiten innerhalb der geistlichen Bewegungen auf. Mehr noch, bei den großen Krisen, denen das Regime ausgesetzt war, traten sie mit jedes Mal größerer Schärfe hervor. Bis dahin, daß der Ayatollah Schariat Madari im Juli 1979, der bereits seine eigene Partei, die Partei des islamischen Volkes", , gegründet hatte, um der „Republikanischen Islamischen Partei" der Ayatollahs Behechti und Khomeini etwas entgegenzusetzen, zum Boykott des Referendums aufrief, dann die Gefahr eines Bürgerkriegs beschwörte, um die Regelverletzungen anzuprangern. Es ist auch noch erinnerlich, daß der Ayatollah Taleghani sich Khomeini und dem integralistischsten Flügel des schüitischen Klerus von Beginn des Regimes an in Bezug auf die Legalisierung der Guerilla. Organisationen und der KP entgegen. gestellt hatte.

Es ist offensichtlich, daß die gesamte schütische Hierarchie heute eine konterrevolutionäre Rolle spielt, d.h. den Prozeß der Entwicklung der permanenten Revolution, der Entwicklung des Bewußtseins, der Organisierung und der Kämpfe der iranischen Massen aufzuhalten versucht. Es genügt, die Haltung aller Ayatollahs zu einer dermaßen entscheidenden Frage wie der nationalen zu beurteilen, und man sieht, daß alle, vom Staatsanwalt Khalkhali bis zu Taleghani, die kurdische Bewegung verurteilt und - zumindest in der ersten Zeit - das Eingreifen der Armee und der Pasdar, der Hüter der Revolution, gebilligt haben. Doch wenige Wochen und die Unmöglichkeit, einen raschen und durchschlagenden Sieg gegen die Peschmerga (kurdische Freiheitskämpfer - d.O.) zu erringen, genügten, um die alten Gräben zwischen Anhängern von Verhandlungen und unbedingten Vertretern militärischen Eingreifens wieder aufbrechen zu lassen.

Zwei konterrevolutionäre Optionen Innerhalb des schiitischen Klerus gibt es, vereinfachend gesagt, zwei große Optionen. Es geht dabei nicht um einen Gegensatz von „Reaktionären" und ,Fortschrittlichen" - diese • Illusionen hegen die Guerilla-Organisationen, Moudjahidin und Fedayin - sondern um zwei konterrevolutionäre Optionen, die sich in den Mitteln unterscheiden, die sie anwenden, um zum Ziel zu kommen zwei Gesichter ein und desselben Klasseninteresses. Da sind die, die weiterhin einen „konstitutionellen" Weg predigen, das heißt, sich wie Schariat Madari dafür anbieten, die Massenbewegung auf das Terrain eines engen, eingeschränkten Parlamentarismus unter strenger Überwachung abzulenken. Deswegen schlägt Schariat Madari noch heute die Rückkehr zur Verfassung von 1906, die Wiedereinführung eines Rechtsstaates usw. vor. Es gibt die, die im Gegensatz dazu denken, wie Khomeini, daß man den Kraftproben nicht ausweichen können wird und daß man die Massenbewegung zerschlagen muß. Mittels einer populistischen Politik, die nationalistische und antiimperialistische Demagogie miteinander mischt, und einiger Sozialmaßnahmen versucht er, einen Teil der Mittelklassen (Basaris) und plebejische Elemente autonom zu organisieren, um sie im gegebenen Augenblick gegen die Arbeiterbewegung und die Bewegung der Nationalitäten kehren zu können. Diese beiden politischen Richtungen decken sich selbstverständlich in Schlisselfragen wie: - der maximalen Beibehaltung des alten Staatsapparats der Diktatur, selbst wenn auch hierbei noch die Mittel, ihn zu kontrollieren, auseinandergehen und wenn die Kämpfe der verschiedenen Fraktionen um Einfluß nicht zu übersehen sind; - der Garantie des Privateigentums gegenüber der Bewegung für Arbeiterkontrolle in den Fabriken und den Bodenbesetzungen auf dem Land; - der Aufrechterhaltung der „territorialen Integrität", , das bedeutet im Klartext die Weigerung, den nationalen Minderheiten, die mehr als 60% der Bevölkerung ausmachen, auch nur ein Autonomiestatut zuzugestehen; - der Weigerung, die Gesamtheit der demokratischen Rechte ohne Beschneidung zuzugestehen. Auch hier lassen die auseinandergehenden Orientierungen eines Schariat Madari und eines Khomeini es vielleicht so erscheinen, als sei der eine „liberaler" als der andere. Doch es reicht aus, einige Testfragen zu nehmen wie beispielsweise die Frauenrechte, die Rechte der Arbeiterorganisationen oder die Pressefreiheit, um die Schranken der Kritiken zu ermessen, die dieser oder jener Flügel der Hierarchie vorbringen mag. Als Kraft bürgerlicher Konservierung bringt die schiitische Hierarchie nicht mehr und nicht weniger als die Mängel dieser halbkolonialen Bourgeoisie hervor, unfähig ist, eine Revolution „bis ans Ende" durchzuführen, die nur bürgerlichdemokratisch wäre.

Muß hieraus geschlossen werden, daß die Religion, das theologische Ornament dieser konterrevolutionären politischen Richtungen, sich auf ein ideologisches Instrument der herrschenden Klassen reduzieren läßt? Niemand leugnet selbstverständlich, daß sie ein solches Instrument ist. Der Islam ist zugleich eine Religion des Individuums (des Gläubigen) und der Gemeinschaft (der Umma), die es aber ablehnt, den gesellschaftlichen Unterschieden Rechnung zu tragen (siehe die symbolische Rolle der zakat - und die ist nicht bloß symbolisch, die religiöse Steuer, die vorschreibt, daß die reichsten Moslems alles zahlen, was für sie überflüssig ist, und so die Ungleichheit abbauen) (11). Dies bedeutet heute ganz konkret, daß die Milizen Khomeinis in den Fabriken einschreiten, um die Klassengewerkschaften oder die Betriebskomitees zu zerstören, wobei sie erklären, es bedürfe keiner autonomen Organisie• rung der Arbeiterklasse: „Sind denn Arbeiter und Unternehmer nicht vor allen anderen Dingen gute Gläubige, denn dies ist das letztgültige Band und das Kennzeichen der moslemischen. Gemeinschaft..."

Der Islam spielt auch wegen seiner messianischen Eschatologie (Ausrichtung aufs Weltende, auf die letzten Dinge usw: - d.U.) eine reaktionäre oder zumindest konservative Rolle. Wie jede messianische Religion ist der Islam darauf ausgerichtet, dem Individuum einen Teil seiner Eigenständigkeit zu Gunsten entweder eines höchsten Erretter, der „kommen" soll (das wäre die abwartende und passive Version des Messianismus), oder eines Mannes der Vorsehung, der mit dem Zeichen Gottes versehen ist. (12) Es genügt festzustellen, wie heute in dem von Khomeini ausgearbeiteten Verfassungsentwurf die Einschränkungen der bürgerlichen repräsentativen Demokratie im Namen des Schiitentums gerechtfertigt werden. Es wird gesagt, während der „Okkulta• tion" des zwölften Imam seien alle

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Regierungen illegitim, doch die am wenig- sten schlechte Regierung sei die der schiitische Hierarchie an. Ulemas. Infolgedessen nehmen die Binlichen demokratischen Freiheiten (Prinzip schränkungen der Ausübung der bürger- *Doch hat man bin chang, Überordnung der gewählten Organe über des allgemeinen Wahlrechts, Prinzip der der Religion (das gilt auch für das Chri- stentum, das Judentum usw:) ins Das Schiitentum des Basari die emannten oder selbstemannten Gedächtnis gerufen, so folgt daraus nicht Organe usw.) durch das Volk, die die auf mechanische Weise, der konkrete Für den Basari oder den Grundbesitzer herrschenden Klassen durchsetzen oder durchzusetzen versuchen, die Form einer Kampf gegen eine bürgerliche Politik, die sich den Turban des Islam aufzieht, müsse für die Verteidigung der Ordnung, des ist der Islam vor allen Dingen die Garantie mundung des Rechtsstaates durch die theokratischen Kontrolle, einer Bevor- dem Boden einer vernunftmäßigen Kritik nun ausschließlich oder vorwiegend auf im Namen des Koran Hüter der Revolu- Privateigentums..: Grundbesitzer lassen der religiösen Ideologie geführt werden! tion kommen, damit diese verhindem, daß Bauer ohne land ihre Güter besetzen.

Eine gesellschaftliche gespürt hat, wie sehr die Industrialisierung Der Basari, der fünfzehn Jahre lang Bewußtseinsform sein gesellschaftliches Dasein bedrohen Der Islam — wie übrigens jede Religion Heiligen Schrift, die Mohammed für die kann, findet in der Überlieferung der zieren, auf ein Gebäude von Lehrsitzen. - läßt sich nicht auf eine reine Idee redu- obenfalls auf den schiitischen Islam zu, Die Analyse trifft ganz offensichtlich geschrieben hat, die Zusicherung einer Kaufleute von Mekka und Medina seinsform. Gramsci erklärte, daß in einer Er ist auch eine gesellschaftliche Bewußt- Geltungsanspruch, in der sich 90% der einer anderen Religion mit universellem behüteten Zukunft, die Garantie wieder, daß die Familie als Institution nicht zerunter der Decke scheinbarer ideologischer Religion, der katholischen in diesem Fall, Iraner wiedererkennen, das bedeutet, fast das gesamte gesellschaftliche Spektrum stört wird, daß die Heiraten weiter zwi- schen den Eltern arrangiert werden. Er liege, die parallel zu den gesellschaftlichen Homogeneität faktisch eine Aufgliederung nach einem Aufstand verkündet, eine des Iran. Wenn Khomeini 24' Stunden Republik die Möglichkeit, die sich ihm sieht in der Losung der islamischen insbesondere die katholische, Gruppen verlaufe: Jede Religion (und gerade gioses Fabu), wenn er erklärt, die kurdi- Waffe zu behalten sei „haram" (ein reli- heiten und der Regierung des Landes zum ersten Mal bietet, an den Angelegenwegen ihrer Anstrengungen, an der Ober- einen Anteil zu gewinnen. Doch zugleich fläche die Einheitlichkeit zu bewahren, bringt der Islam dem Ladenbesitzer mit um nicht in Nationalkirchen und nach sozialer Schichtung auseinanderzubre- wenn er aufruft, die Kommunisten, die jeder Freitagsprei t den seelischen Auf- schlag, das Stückchen Erhabenheit, von unterschiedlichen und oft widerspruch- chen) ist in Wirklichkeit eine Vielfalt von Mitglieder der Demokratischen Natio- nalen Front, die Führer der Demokra- der französische Kleinbürger und Parzel- der er träumt und das er braucht, wie lichen Religionen. Es gibt einen Katho- lizismus der Bauer, einen Katholizismus tischen Partei Kurdistans seien „Kinder des Satans", wenn Khomeini seine bona- lenbauer des 19. Jahrhunderts den Patrio- tismus und die Erklärung der Menschen- Intellektuellen, der Frauen und einen Katholizismus der selber verschleiert und Religion umhüllt, indem er sich zum partistische Rolle mit dem Mantel der Interessen und ihre gesellschaftliche Ato- rechte, um ihre partikularen egoistischen inkohärent, " (13)" vertreter, zum irdischen Repräsentanten „Nayeb-e-Imam" • das heißt, zum Stell. misierung zu überdecken. des „versteckten Imam" proklamieren