Inprekorr 1971–1992

Archiv der Internationalen Pressekorrespondenz der IV. Internationale

Indochina im chinesisch-vietnamesischen Konflikt

· Inprekorr Nr. 100, 29. März 1979 · S. 3-9 · 4.858 Wörter

Vietnam und Indochina China Sowjetunion Philippinen und Südostasien

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Indochina im chinesischvietnamesischen Konflikt von PIERRE ROUSSET

Die chinesische Intervention in Sieg über den amerikanischen Imperia - zu zeigen, daß Standhaftigkeit gegenüber Vietnam, die am 17. Februar los- lismus, der zu den größten Marksteinen in der Sowjetunion sich auszahlt. rach, schien nach 3 Wochen mit der Geschichte der internationalen Arbeilem Rückzug der chinesischen Peking wußte wahrscheinlich, daß die Truppen zu Ende zu gehen. Be- und Widerspruche unterschiedlicher Art in Besetzung von größeren vietnamesischen trächtliche Truppeneinheiten waren Rechnung ziehen, die sich miteinander Gebieten nur zeitweiligen Charakter engagiert. Nach chinesischen Quel kombinierten und überlagerten, bis die haben konnte. Der Sturz des Pol Pot-Relen sind 170 000 Mann in Vietnam Differenzen zwischen den Regimen von gimes, das von der chinesischen Führung eingedrungen, unterstützt von meh- Vietnam, Kambodscha und China zu mili- tinanziell und militärisch unterstützt reren Hunderttausend Mann, die an der tärischen Auseinandersetzungen degene. worden war, hat sich entscheidend zur Grenze konzentriert blieben. Auch das in rierten. Festlegung, wann und in welcher Form Einsatz gekommene Waffenarsenal war diese Intervention erfolgen sollte, beigetragen und wenn nur deshalb, weil der gewaltsame Einmarsch regularen vietna- (letztere scheinen nur zu taktischen mesischer Truppen der chinesischen Fuh- Unterstützungsoperationen eingesetzt rung wie dem Impreialismus die Gelegenworden zu sein). Die chinesischen Trup- heit bot, eine wilde Denunzierungskampen waren längs der Grenze auf einer immer die Fiktion von einer "begrenzten pagne gegen Hanoi loszulassen. Länge von 1 200 km eingedrungen. Zu- Strafaktion angesichts der Grenzverlet.

weilen waren sie zwischen 50 und 80 km zungen der Vietnamesen" aufrechter Aber die chinesischen Erklärungen be vorgestoßen und hatten mehrere Provinz halten, aber bei verschiedenen Gelegen- stätigen auch, was aus einer Analyse der hauptstädte besetzt. heiten in Presseartikeln und Interviews Ereignisse in Indochina und in China in eine Reihe von Gründen bekanntgegeben, den letzten Jahren schon deutlich macht:

Natürlich handelte es sich nicht, wie Pe- die sie zum Entschluß geführt haben, in die chinesische Intervention in king bei Beginn zu verstehen gegeben hat- Vietnam massiv zu intervenieren. Es ging Vietnam ist im Grunde nicht eine te, um einen Grenzzwischenfall, um eine um mehrere Sachen gleichzeitig: auf den punktuelle Antwort auf die jüng. "begrenzte" größere Operation mit dem Sturz des Pol Pot - Regimes zu antwor- sten Initiativen der vietnamesi- Ziel, den vietnamesischen "Überfällen" ten, der militärischen Kampfkraft und schen Führung; sie ist ein Teil eiund "Provokationen" ein Ende zu berei dem militärischen Prestige Vietnams ei- ner umfassenden, regionalen und nen Schlag zu versetzen, die Macht "die. internationalen Politik der chine.

hende Kriegshandlung, Was heißt, daß die ses Kuba von Asien" zu schwachen, den sischen Führung. Es gilt die Situation, die in der Region durch die Einfluß des "sowjetischen Sozial-Imperia Wurzeln dieser Gesamtpolitik bloßzulerapide Verscharfung der Grenzkämpfe lismus" uber seinen indochinesischen Ver- gen. bundeten und auf der Halbinsel einzu- Der chinesisch-vietnamesische Konflikt schranken, das allgemeine Kräfteverhält- ist nicht von heute. Die Spuren eines nis im sudostasiatischen Raum einzu- Kampfes um Machteinfluß kann man weit sischen Truppen und die chinesische In- setzen - einer strategischen Zone vor über die Geschichte der indonesischen tervention in Vietnam entstanden ist, allem wegen der Meeresengen zwischen Arbeiterbewegung hinaus zurückverfoleinmalig ist in der Geschichte der Ausein dem Indischen und dem Pazifischen gen. Zum Beispiel fand es Ho Tschi-Minh zwischen Arbeiter. Ozean - wo doch der amerikanische Im. weniger als ein Jahr vor dem Sieg der perialismus dort eine bedeutende Nieder chinesischen Revolution für notwendig.

lage erlitten hat, und schließlich ging es daran zu erinnern, daß die indonesische klärung datur, wie die Situation sich so darum, dem Westen - dessen Schwäche Kommunistische Partei zahlenmäßig die schnell und sa tief hat verschlimmern in Afrika und im Nahen Osten von Deng starkste in dieser Weltgegend war nach konnen kurz nach einem revolutionären Xiaoping öffentlich bedauert worden ist der chinesischen, daß sie die erste KP in

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Asien war, die (1945) die Macht ergriffen km 80 hatte, und daß sie eine besondere Pflicht China und Verantwortung trug für die Befreiung

Südostasiens (Kaderkonferenz vom 18.

Mao Zedong zählte seinerseits in einem Lao Cai Cao Bang veröffentlichten Buthan, Nepal und .. Annam (damaliger Lai Chau

Name Vietnams) unter den • Bai Bang Lang Sơn und "abhängigen Staaten" Chinas auf, Vietnam deren sich die imperialistischen Kräfte • Hanoi bemächtigt hätten ("Die chinesische Retei"). Eine im Jahr 1954 in China veröf- Haifong fentlichte Karte zeigt graphisch genau Laos diese Einstellung. Aber im Verlauf der politischen Beziehungen king in Asien das gleiche durchsetzen, um drittens führt sie möglicherweise zu spürbeiden Parteien nach und nach verdie Stabilität ihrer bürokratischen Herr- baren Oppositionen innerhalb der chineschlechtert. Schon auf der Konferenz schaft im eigenen Land zu sichern. Die sischen Bevölkerung, vielleicht sogar von Genf (1954) übte Peking zusammen friedliche Koexistenz macht es umso not- innerhalb der Bürokratie selbst, und viermit Moskau Druck aus, um die vietna- wendiger, daß revolutionäre Entwick- tens versetzt sie die Industrie- und Fimesischen Kommunisten dahin zu brin- lungen kontrolliert werden, und macht nanzkreise, die in China investieren, in gen, die Loslösung des laotischen und es umso bedrohlicher, wenn unabhängige Unruhe, weil sie auf die Stabilität des Re- Mächte auftauchen. gimes bauen, um ihre Profite zu garanvietnamesischen Fall sowie die zeitwei- tieren...

lige Teilung Vietnams entlang dem 17. zwischen den Bürokratien dadurch auf die Breitengrad zu akzeptieren. In den da- Spitze getrieben, daß Moskau und Peking DIE GRUNDE FÜR DIE IMPERIrauffolgenden Jahren stand die vietna- um die Führung der Arbeiterbewegung. ALISTEN mesische Kommunistische Partei ideo- der nationalen Befreiungsbewegung oder logisch Peking noch näher als Moskau. der Dritten Welt und auch um die Gunst Wenn Peking so gegenüber Vietnam Aber in den 60iger Jahren nahmen die des Imperialismus konkurrieren. überhaupt vorgehen konnte, dann unter Meinungsverschiedenheiten zu, bis die Be- anderem auch deshalb, weil es sicher sein ziehungen 1971 ganz einfroren, als Hanoi Die chinesische Führung hat sich zum konnte, daß Washington seine Aktion daß die chinesische Ziel gesetzt, das vietnamesische Regime nicht verurteilen würde. Deng Xiaopeng nach Peking zu einem Besuch einge- zu schwächen. Nicht so sehr deshalb, weil hat sich auf seiner Reise in die Vereinigladen hatte, während die Eskalation über sie etwa darüber ein Abkommen mit dem ten Staaten, wo er lauthals erklärte, wie Vietnam zunahm (siehe dazu "Die Krise amerikanischen Imperialismus abgeschlos- chinesisch-ameriakaniin Indochina" in INPREKORR Nr. 92 sen hatte, dem sie damit einen Beweis für sches Bündnis gegen die Sowjetunion vom 15. Oktober 1978). ihren guten Willen liefern möchte, son- sei, höchst wahrscheinlich in dieser Eindern weil die Logik der Interessen der sicht Zusicherungen erhalten. Die Reak- Von diesem Zeitpunkt an kommen chinesischen Bürokratie das so will: um tion der westlichen Hauptstädte auf die vier Elemente in der Politik der chi- die Festigkeit ihres eigenen Regimes und chinesische Intervention zeigte ja, daß der nesischen Führung gegenüber Indochina gleichzeitig ihren Einfluß in der Region Imperialismus in diesem Konflikt nicht zusammen: die Absicht sich die po- zu stärken sowie ihre Fähigkeit, der anti- litische Kontrolle "ihrer" eigenen chinesischen Politik Moskaus zu begegnen neutral war. Seine Reaktionen waren sicher nicht völlig einstimmig. Aber im Einflußzone zu sichern, die weitere (wir müssen nochmal daran erinnern, daß großen und ganzen begnügten sich die Herauskristallisierung der bürokra- es die sowjetische Bürokratie ist, die für Westmächte mit diplomatischen Protestischen Interessen in China selbst, den Ausbruch des chinesisch-sowjetischen ten bei denen übrigens oft auch die Fordie Verschärfung des chinesisch Konflikts die historische Verantwortung derung nach dem Rückzug chinesischer sowjetischen Konflikts und schließ- trägt) und ihre Fähigkeit, ihre Politik der Truppen aus Vietnam mit der nach dem lich die neue Möglichkeit für Pe- friedlichen Koexistenz mit dem Imperia- Rückzug vietnamesischer Truppen aus king, eine Politik der friedlichen lismus zu treiben. Kambodscha verbunden war, woruber Koexistenz mit dem Imperialismus man sich in Peking nur freuen konnte.

zu praktizieren, der aufgrund seiner Nur so kann man verstehen, warum es Schwierigkeiten in Vietnam gezwungen für Peking so wichtig ist, das vietname- Die Haltung der imperialistischen Länwar sein "contaiment and roll back". sische Regime zu schwächen. Denn der der stand jedenfalls im scharfen Gegen- Politik aufzugeben. Preis, den die chinesische Führung für die satz zu der, die sie im Januar 1970 - nach Intervention in Vietnam bezahlen muß, dem Einmarsch der vietnamesischen Von nun an verfolgte die chinesische ist ganz und gar nicht gering: erstens er- Truppen in Phnom Penb - oder sogar im Bürokratie eine Politik wie die von der laubt diese Intervention es Hanoi wieder, Januar 1978 nach Ausbruch des kamboi- Sowjetbürokratie eröffnet: wollte letztere die Initiative gegenüber gewissen Landern schanisch-vietnamesischen Konflikts ein die kommunistische Weltbewegung unter der Dritten Welt zu ergreifen, die seine genommen hatten. In dieser Hinsicht ist Kontrolle halten und die Revolutionen Besetzung Kambodschas verurteilt es höchst bezeichnend, daß der amerikaund Führungen, die sich ihrem Diktat • zweitens kostet sie viel an Menschen, nische Finanzminister Blumenthal seinen nicht beugten, schwächen, so wollte Pe. Material und finanziellen Ressourcen; offiziellen Besuch in Peking aufrechter

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halten und neue Abkommen über den Und was für Ostasien wahr ist, trifft Vietnams aufrechtzuerhalten, die neuen amerikanischen Besitz in China abge- umso mehr für Indochina zu. Denn hier Regime nicht diplomatisch anzuerkennen schlossen hat, die für diese Land sehr gün- wurden die imperialistischen Positionen und Thailand als Ausgangsbasis für Prostig sind. Genauso bezeichnend ist, daß durch die Niederlagen des amerikanischen vokationen auszunutzen. Eben weil der die britische Regierung, während die Expeditionsheeres am meisten ge- Imperialismus heute nur über wenige di- Kämpfe mit Vietnam tobten, einen Han- schwächt. Hier ist die Bresche geschlagen rekte Aktionsmöglichkeiten verfügt, hat delsvertrag mit China abschloß, der wahr- worden, hier tauchte die Gefahr auf, daß er großes Interesse daran, daß China (aus scheinlich auch den Verkauf des Senk- in wenigen Jahren ein weiterer "Domino- anderen, eigenen Gründen) seine Politik rechtstarters Harrier mit einschließt. stein" fällt: Thailand, wo die politische der Schwächung Vietnams weiterverfolgt. und soziale Krise seit 1973 offen aus- Das soll nicht heißen, daß Washington brach. Es war ja auch hier - das darf man In historischer Sicht verfolgt der bereit wäre, für ein Bündnis mit Peking Imperialismus in Indochina wie an den Preis eines Bruchs mit Moskau zu Imperialismus zum ersten Mal ge- derswo die Absicht, seine Herrzahlen. Der amerikanische Imperia- schlagen wurde, als er direkt sein ganzes schaft über die Konterrevolution lismus verfolgt nämlich eine plane- Ansehen und das Gros seiner konterre• wieder zu errichten. Dies gilt nicht tarische Politik, die darauf fußt, volutionären Mittel in die Waagschale nur für China: dieses sucht seine daß die friedliche Koexistenz mit warf. eigene Einflußsphäre zu sichern. Aber Peking und Washington finden und gleichzeitig eine neue Politik Wenn der Imperialismus geschwächt sich heute zusammen, weil sie beide der friedlichen Koexistenz mit •wurde, dann heißt das noch lange nicht, für notwendig erachten, oas vietnaaufgenommen wird Aus daß er passiv geworden wäre und sich aus mesische Regime zu schwächen un wichtigen strategischen Gründen hat Südostasien zurückgezogen hätte. Im Ge ter Ausnutzung seiner wirtschaft er erstere nötig - vor allem aus Gründen genteil, er reagierte heftig auf den Sieg lichen, sozialen und innenpolitides militärischen Gleichgewichts, wo der indonesischen Revolution, wie er das schen Schwierigkeiten, der Span China wenig Gewicht hat - und weil er schon immer in der Vergangenheit getan nungen innerhalb der indonesischen alles tun muß, um zu schwerwiegende hatte: indem er sich weigerte, die vollen- Revolution, der regionalen und in revolutionäre Entwicklungen dort abzu- dete Tatsache anzuerkennen, indem er ternationalen Isolation Vietnams blocken, wo der Einfluß Pekings gleich alles unternahm, um die neuen revolu- und die Möglichkeit, an seinen Null ist: Europa, Naher und Mittlerer tionären Regime zu isolieren und zu Grenzen starken militärischen Osten sowie Afrika. Und er hat die Ko. schwächen. Es ist diese eingefleischte im- Druck auszuüben. Die indonesische existenz mit China nötig, weil es ihm perialistische Reaktion, die das Ziel hat, Krise ist derzeit so explosiv gewor ohne die Zustimmung der chinesischen die Konsequenzen des revolutionaren Sie- den aufgrund der Zuspitzung der Führung nicht gelingen kann, sein Herr. ges, den sie schon nicht hatte verhindern Konflikte zwischen den Bürokratien schaftssystem in Ostasien, das ja nach der können, wenigstens zu beschränken, die in der Region und das Fortdauerns Niederlage der amerikanischen Streitkräf- erklärt, warum die amerikanische Re. konterrevolutionären Drucks durch te in Indochina schwer erschüttert ist, gierung beschloß, die Wirtschaftsblockade den Imperialismus. wieder zu stabilisieren In der Haltung der amerikanischen Regierung spiegeln sich also die zum Teil widersprüchlichen Erfordernisse ihrer internationalen (und internen) Politik wieder. Ostasien ist eine der großen strategischen Regionen in der Welt heute.

Aber die Aktionsmöglichkeiten des amerikanischen Imperialismus und der imperialistischen Mächte im allgemeinen in dieser Weltgegend - sind derzeit beschränkt, und das umso mehr, als sich Washington prioritär auf andere Regionen konzentrieren muß, vor allem den Nahen und Mittleren Osrient. Unter diesen Umständen ist es von doppelter Wichtigkeit (zusammen mit Tokio) weiter eine Po.

litik der friedlichen Koexistenz mit China zu treiben. Tokio und Washington haben ja die berühmte "Anti-Hegemonie"

Klauseln (d.h. anti-sowjetische Klauseln)

aufgenommen, auf die die chinesische Regierung so drang, während die Vereinig ten Staaten und Japan sich diese gern gespart hätten (siehe dazu "Die chinesische Außenpolitik im Licht des Friedensvertrages mit Japan" in INPRE- KORR Nr. 95 vom 1. Januar 1978).

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DIE INDONESISCHE KRISE

Der außenpolitische revolutionäre Dynamismus der im Befreiungskrieg Vietnams zum Ausdruck kam, die potentielle Macht eines von Hanoi vereinten Indochina in Südostasien erklären, warum für die chinesische Führung auf der einen, für die imperialistischen Mächte und den ASEAN auf der anderen Seite eine neuartige "containment" Politik in dieser Weltgegend so wichtig ist. Die Si tuation ist deshalb so schwerwiegend, weil aufgrund der extremen Verelendung der indonesischen Gesellschaft nach einem Jahrhundert kolonialer und neokolonialer Herr. schaft und nach 40 Jahren imperialistischer Kriege, aufgrund der scharfen Spannungen, die in Indochina, insbesondere wegen der nationalen Frage aufgetaucht sind und sie sich in dieser Gegend in vielerlei Weise ausdrückt, und aufgrund der eigenständigen Deformationen der aus diesen Revolutionen hervor. gegangenen Regime, weil aufgrund all dieser Faktoren die Maßnahmen, die von Peking einerseits und Washington andererseits eingesetzt werden, um das vietnamesische Regime zu erwürgen, auf keinen Fall unterschätzt werden dürfen.

Die indonesischen Revolutionen erleiden heute mit voller Härte die Konsequenzen dafür, daß sich die Revolution in den imperialistischen Zentren so verspätet. Obwohl es extrem unterentwickelte Länder sind, können sie von den sehr industrialisierten sozialistischen Ländern keine brüderliche Hilfe erwarten. Zu lange wurden sie alleine gelassen als Vorposten des Weltproletariats; jetzt sind sie erschöpft wegen der unvorstellbaren Verwüstungen von 40 Jahren Krieg, davon mehr als 10 in einer mörderischen militärischen Eskalation, wie man kein Beispiel in der Geschichte findet. Angesichts der imperialistischen Interventio. nen in stark bäuerlichen Ländern mußte sich diese Revolution in einem langen Prozeß von nationalen Befreiungskämpfen formen, was trotz ihrer Kraft, die Entwicklung von nationalen Ideologien, die Betonung der militärischen Elemente in der Gesellschaft und die bürokratischen Deformationen der jungen Arbeiterstaaten begünstigte.

Daran müssen sich diejenigen erinnern, die in den imperialistischen Zentren sehr schnell über die "Verletzungen der Menschenrechte" in Vietnam aufregen, aber ebenso schnell vergessen, welche Verantwortung der Imperialismus trägt; die bereit sind das vietnamesische Regime zusammen mit denen zu denunzieren, die die kolonialen und neokolonialen Kriege zu verantworten haben; die sich aber nicht sorgen, zur Organisierung der materiellen Solidarität mit diesen in Schwierigkeiten geratenen Revolutionen aufzurufen.

Man kann nicht verstehen, wie brutal sich die Situation in Indochina verschlechtert hat, und auch nicht warum die indonesischen Regime bestimmte Entscheidungen getroffen haben, wenn man nicht das wahre Ausmaß der wirtschaftlichen, sozialen, demokratischen und ökologischen Schwierigkeiten - die außerdem durch drei aufeinander folgende Jahre von Naturkatastrophen verschlimmert wurden - mit denen diese Länder, kaum war der Krieg beendet, zu kämpfen hatten, in Rechnung stellt.

KAMBODSCHA

Das ist auch nötig um zu verstehen, welche Bedeutung die kambodschanische Frage nach dem Siege erhalten hat. Die Einheit der indonesischen kommunistischen Bewegung hat den Differenzierungen, die sich zwischen dem revolutionären Prozeß in Vietnam, in Laos und in Kambodscha auftaten, nicht standgehalten. Im letztgenannten Land hat sich eine neue Führung in der Spitze der kambodschanischen Kommunistischen Partei 1960 durchgesetzt, die sich immer mehr der vietnamesischen Führung widersetzte (siehe dazu: "Der Konflikt zwischen Hanoi und Phnom Penh - ein politischer Konflikt" in INPREKORR Nr. 90 vom 15. März 1978).

Gemäß der gleich nach dem Sieg vom April 1975 angewandten Linie wurden äußerst radikale antikapitalistische Maßnahmen getroffen, (was so weit ging, daß das Privateigentum fast völlig abgeschafft wurde, genauso wie das Geldsystem, zog sich das Land vorübergehend auf sich selbst zurück, mit Ausnahmen der Verbindungen zu China), wurden sofort terroristische Methoden der Regierung eingeführt (die nicht nur zur Vernichtung potentielle konterrevolutionärer Herde, sondern auch zur Deportierung und politischen Atomisierung der Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung führte), wurde das wirtschaftliche und soziale Leben brutal kollektiviert, entwickelte sich ein Hyper- Nationalismus, der zusammen mit dem Produktivismus zum quasi einzigen ideologischen Zement des Regimes wur- Das erinnert zwangsläufig an die stalinistischen Methoden, die in der Periode der Zwangskollektivierung in der Sowjetunion angewandt wurden. Erklärt werden kann das aus dem Willen des Regimes der Roten Khmer, auf diese Art und Weise eine Regierung zu konsolidieren, deren soziale Basis sehr schwach ist, da das Land wirtschaftlich extrem zuruckgeblieben ist und da die Pol Pot-Führung beschlossen hat, das Land auf sich selbst zurückzuziehen und systematisch die Verbindungen zu brechen, die die kambodschanische Revolution mit der Gesamtdy: namik der indonesischen Revolution hatte. Diese in einem Land wię Kambodscha durchgesetzten Linien und Methoden sollten zu einer Reihe von tiefen Krisen führen: • Neue Brüche entstanden zwischen dem sogenannten "Roten Khmer"-Flügel und dem sogenannten "Vietminh- Khmer"-Flügel (indonesischer Tradition) innerhalb der kambodschanischen kommunistischen Bewegung sowie innerhalb des "Roten Khmer"-Flügel selbst. Immer weitere Säuberungen erfaßten die Oppositionellen, die beschuldigt wurden, Agenten der Vietnamesen zu sein. 1978 brach eine gewisse Anzahl von Revolten in mehreren Gegenden des Landes aus, vor allem in der Armee.

• Das Regime profitierte eine zeitlang von der Schwäche der (bürgerlichen oder Arbeiter-) Oppositionen und der politischen Passivität, in die sich die Bevölkerung zurückgezogen hatte. Dennoch brachte die von ihm verfolgte Politik die Existenz des jungen kambodschanischen Arbeiterstaates, der 1975 auf der Grundlage des Zusammenbruchs der imperialistischen Kräfte und der Zerstörung der sozialen, ökonomischen und institutionellen Basen der bürgerlichen Macht entstanden war, überhaupt in Gefahr. Daß sich die Massen von einer solchen terroristischen Politik distanzierten, das kon-

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nte ja nur begünstigen, daß eines Tages vietnamesische Armee mehrer Kilometer Die Informationen die wir über Kamrechts-nationalistische Strömungen mit innerhalb des kambodschanischen Terri- bodscha bekommen, sind widersprüchlich Gewalt wieder zurückkehren, wenn nicht toriums eingenistet. und schwer nachprüfbar. Von "Khmer eine Opposition, die entschlossen ist, die Serei", die mit dem alten Regime von Errungenschaften der Revolution zu be- März-April 1978 beschloß Hanoi, den Lon Nol verbunden waren und denen wahren, aber mit den terroristischen Re- privaten Handel zu nationalisieren, um man wenig Sympathie mit den Vietnagierungsmethoden Schluß zu machen, den sozialen Widerstand der chinesisch- mesen nachsagen kann, hört man, daß die dem zuvorkommt. vietnamesischen Bourgeoisie von Saigon- Bevölkerung das neue Regime Heng Cholon zu brechen. Peking ergriff die Ge- Samrin positiv aufgenommen hätte. Wie - Die in der indonesischen Revolution legenheit, um eine breite Denunzierungs- dem auch sei, diese Entscheidung selbst angelegten Spannungen wurden da- kampagne gegen die vietnamesische Füh- muß verurteilt werden. Es geht durch verschärft, daß die Bindungen rung loszulassen, und offiziell seine Wirt nämlich nicht nur um ein einfaches zwischen Kambodscha, Laos und Viet- schafthilfe zu suspendieren. In diesem taktisches Problem, ein Problem der nam abbrachen. Nicht nur, daß es nicht Klima flohen 160 000 Hoa (Vietname- Opportunität, sondern um ein mehr möglich war, kombinierte Entwick- sen chinesischer Abstammung) aus Nord- Grundproblem, das mit der entlungspläne in Angriff zu nehmen - die vietnam nach China. Die Spannung an der scheidend wichtigen nationalen Frage Front brach auch gegenüber den imperia- chinesisch-vietnamesischen Grenze ver- zusammenhängt. listischen Manövern auseinander. Das schärfte sich schnell. Auf internationaler machte sich vor allem 1977 bemerkbar, Ebene wurde die chinesisch-japanischen Das neue Regime ist auf eine Art und als Thailand zeitweilig eine Blockade ge- und chinesisch-nordamerikanischen Ver- Weise zusammengesetzt worden, daß es genüber Laos anordnete, einem Land, das träge abgeschlossen, während Vietnam von seinem vietnamesischen Verbundeten sehr abhängt von den thailändischen dem Comecon beitrat und einen Vertrag einfach extrem abhängig sein muß. Eine Kommunikationswegen, und als Phnom- für 25 Jahre mit der Sowjetunion ab- Opposition gegenüber der Pol Pot-Füh- Penh sich offen von Hanoi und Vientiane rung konnte aber nicht künstlich in ihrer abwandte. Entwicklung beschleunigt werden, ohne DER VIETNAMESISCHE EIN- daß das nicht ihrer qualitativen, politi- - der politische Konflikt zwischen dem MARSCH IN KAMBODSCHA schen und sozialen Stärkung schwer gekambodschanischen und dem vietnamesi- schadet hätte. Die einzige Art, wie man es schen Regime, der unter diesen Umstän- In diesem Kontext schickte Hanoi nur vermeiden kann, die nationalen Be den unausweichlich war, ist im Rahmen wenige Wochen nach der offiziellen Ge ziehungen zwischen der vietnamesischen der Zusammenstöße, welche sich die burt einer kambodschanischen Opposi- und kambodschanischen Bevölkerung Bürokratien in dieser Region liefern, zu tionsfront, dem FUNKSN, seine regulä- schwer zu belasten, wäre gewesen, die sehen. Trotz der tiefen Gegensätze in der ren Truppen nach Kambodscha und Bildung einer kambodschanischen Füh Ideologie der Pol Pot-Führung und der stürzte das Pol Pot-Regime. rung zu fördern, die in der Lage ist prak- Deng Xiaoping-Führung entschloß sich Es war absolut notwendig, die Entwick- tisch ihre Entscheidungsautonomie und Peking, das kambodschanische Regime lung von jeder kambodschanischen Oppo- ihre politische Unabhängigkeit gegenüber allgemein zu unterstützen, militärisch so- sition zu unterstützen, die garantierte, der vietnamesischen Führung unter Bewohl wie finanziell und diplomatisch. daß die Errungenschaften der kambod- weis zu stellen. schanischen Revolution bewahrt werden, CHINA UNTERSTÜTZT POL POT und gleichzeitig verspricht, den Zwangs- Das aber ist heute nicht der Fall. Aber kollektivierungsmethoden und dem Mas- kann man von einer Führung wie der der Seit dem Sommer 1977 verschlechter- senterrorismus der Pol Pot-Führung ein vietnamesischen Kommunistischen Partei, te sich die Situation sehr schnell, sowohl Ende zu setzen. Davon hing die Zukunft die in ihrem eigenen Land das bürokradie Beziehungen zwischen Vietnam der kambodschanischen Revolution ab, tische Monopol der Information der pound Kambodscha als auch die zwischen und auf dem Programm des FUNKSN litischen Diskussion und Entscheidung Vietnam und China. Im September dieses stehen diese beiden Punkte. Aber letzter. verteidigt, daß sie nationalen Minderhei- Jahres feierte Pol Pot einen triumphalen em muß die Zeit gelassen werden, zu be- ten voll das Recht auf Selbstbestimmung Besuch in Peking zur gleichen Zeit, als weisen, daß er wachsende Verankerung zugestehen könnte. Jedoch eine derar- Kämpfe von bisher nicht erreichter Inten- in der Bevölkerung genoß, zu beweisen, tige Anerkennung des Rechts von sität an der vietnamesisch-kambodschani- daß er selbst in der Lage war, das Pol Pot- Minderheiten ist für die Errichschen Grenze ausbrachen. Die chinesische Regime zu stürzen, zwar mit der Hilfe, tung einer wirklichen sozialistischen Führung brachte zwar offiziös scharfe die ihm Vietnam liefern konnte, aber vor Kritik an der Linie Pol Pot-Führung vor, allem dank der Position, die er sich im Staaten von Indochina absolut not engagierte sich aber immer tiefer in der Kampf zu erringen gewußt hatte. wendig. Unter diesen Umständen Unterstützung Phnom Penhs: die an der muß die Intervention regulärer Grenze konzentrierte kambodschabische Die vietnamesische Führung gab sich Truppen von Hanoi in Kambod. Armee soll Ende 1978 70 000 Mann ge- aber im Dezember 1978 • Januar 1979 scha einfach die Macht der vietnazählt haben. Ihre Ausrüstung hatte sich nicht damit zufreiden, die Entwicklung mesischen Bürokratie in Indochina, dank der chinesischen Lieferungen von des FUNKSN politisch und militärisch zu nationalistische Tendenzen und das Artillerie und Flugzeugen (Mig 19) erheb- unterstützen oder die an der Grenze kon- Gewicht militärischer Elemente in lich verbessert. Ausgebildet wurde sie von zentrierten Truppen anzugreifen. Sie pro- Vietnam, Laos und Kambodscha einer großen Anzahl chinesischer "Be. vozierte den Sturz des Pol Pot-Regimes stärken. rater". Die Vietnamesen zählten erheb- und sorgte für die Einsetzung der Regieliche Verluste, und ganze Städte und wirt-rung Heng Samrin vermittels einer Offenschaftlich wichtige Gebiete lagen in sive ihrer regulären Streitkräfte im gan- Reichweite der Kanonen in den Grenzge- zen Lande, bevor der FUNKSN Zeit gebieten. An einigen Punkten hatte sich die habt hätte, sich ernsthaft zu entwickeln.

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DIE CHINESISCHE OFFENSIVE Aber Peking weiß, daß die wirt- die Unterzeichnung des SALT-Abkom- IST NICHT ZU ENDE schaftlichen und sozialen Kosten, mens am Herzen liegt, und auch für die die Hanoi für seine Verteidigung be- sowjetische Führung haben heute der Die indochinesischen Revolutionen durch- zahlen muß, sehr hoch sind, und Nahe und der Mittlere Osten erste Priorilaufen eine Periode sehr großer sozialer, daß diese umso höher sind. je langer tät. ökonomischer und politischer Schwierig- der militärische Druck anhält. Die keiten. Das trifft nicht nur für Kambod- internationale Situation läßt der chine- Peking weiß also, daß Washington durch scha und Laos, sondern auch für Vietnam sischen Führung die Hände ziemlich nichts gezwungen wird, seine Politik der zu (siehe dazu "Vietnam drei Jahre nach frei für ihre Politik, das vietnamesische Neustrukturierung seiner Herrschaft in dem Sieg" in INPREKORR Nr. 93 vom Ostasien infrage zu stellen, und daß die 15. November 1978). Die chinesische Sowjetunion mit Pressionen, Bürokratie baut sbei ihrer Politik gegen- Drohungen und Warnungen, damit die über den indochinesischen Regimen auf die, daß die sowjetische Bürokratie nicht chinesische Führung "nicht zu weit gehe" diese Schwierigkeiten. bereit ist, sich zu tief für seinen vietna- begnügen wird. Aber die Handlungsmesischen Verbündeten zu engagieren. instrumente der chinesischen Büro- Die Resultate ihrer militärischen Inter- kratie sind verschieden genug, daß vention in Vietnam scheinen - soweit man Breschnew hat in seiner Rede, die er auf sie ihre Polit.k unter diesen das derzeit sagen kann - ziemlich be- dem Höhepunkt der chinesischen Offen- ständen mit der nötigen Geschmeischränkt zu sein. Die militärische "Lek- sive in Moskau hielt, klar zu erkennen getion" ist nicht üsehr überzeugend: die geben, daß die Priorität der Prioritäten konnte in den letzten Jahren sehen, wie Chinesen scheinen hohe Verluste gehabt für die sowjetische Führung nach wie vor Peking die inneren Schwierigkeiten des zu haben und ihre Truppen haben sich die Weiterführung der friedlichen Koexis- vietnamesischen Regimes beeinflussen eher mittelmäßig geschlagen, wenn man tenz mit dem Imperialismus war. Ähnlich (indem es die Hilfeleistungen "Indiskretionen" Pekings wie Deng Xiaoping in Washington schlug die Spannungen

Glauben schenken darf, die Deng Xiao- er ein Bündnis mit dem Westen vor, um zwischen den Regierung und der chineping ausnutzte, um sein Programm der sich gegen China zu stellen. Wie gestern sischen Minderheit in Vietnam anstachel- "Modernisierungen" anzutreiben. im imperialistischen Krieg lieferte die te), wie es auf die Widersprüche inner- Was die Vietnamesen angeht, so hatten sie Sowjetunion Vietnam militärische Hilfe, halb der indochinesischen Revolution einnicht nötig das Gros ihrer regulären T die diese so nötig hatte. Aber wie gestern wirken konnte, auf den Unabhängigkeits- Truppen in vorderste Front zu schicken, weigerte sich die sowjetische Bürokratie willen der Stammesbevölkerung, auf die um die chinesischen Truppen aufzuhal- auch jetzt, sich voll zu engagieren und Opposition der ASEAN-Länder gegen ein ten (mit Ausnahme vielleicht an der eine politische antiimperialistische Offen- starkes vereintes Indochina, auf die inter- Front von Lang son) und sie haben offen- sive einzuleiten, mit der die amerikani- nationale Isolation Vietnams. sichtlich nicht viele ihrer Divisionen aus sche Regierung in Asien zum Zurück- Kambodscha, wo sie sich gerade befan- weichen gebracht werden könnte. Die den, abgezogen. Sowjetunion erklärte, daß ihr vor allem Die Chinesen amerikanisieren sich immer mehr!

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DER INDONESISCHEN REVO- Kommunistische und die Sozialistische die in Thailand stationiert sind, neu zu LUTION ZU HILFE!

Partei Thailands nicht öffentlich zu den organisieren. Was Laos angeht, so kann Der Imperialismus profitiert von der laufenden Konflikten Stellung genom- dieses Land plötzlich zum Schauplatz Situation um seinen Einfluß in Südost- men). neuer Konflikte werden. Der chinesische asien auszubauen. Er erhöhte vor kurzem Einfluß ist im Norden sehr stark, wähbetrachtlich seine militärische Hilfe für Aber auch der amerikanische Imperi- rend der Imperialismus versuchen kann, die thailändische Diktatur. Die Be- alismus kann versuchen, direkter gegen die Dissidentengruppen aus versprengten Resfreiungsbewegungen in dieser Gegend indochinesische Revolution zu inter. ten der Armee des Meo-Generals Vang venieren. Die Rückkehr des Prinzen Pao und Mitgliedern der alten Feudalimüssen heute ihren Kampf unter schwie- Sihanuk in die internationale Arena, täten aus dem Süd-Laos wieder zu aktirigeren Bedingungen führen als nach der der in Peking Kontakt mit thailändischen vieren. amerikanischen Niederlage in Indochina. und westlichen Vertretern aufnahm und Vor allem der thailändische Widerstand der zu einer internationalen Konferenz Diese neuen Bedrohungen machen es läuft Gefahr, politisch und materiell iso- uber Indochina aufrief, kann es dem US- notwendig, daß eine vereinte und mililiert zu werden, und seine verschiedenen Imperialismus ermöglichen, eine diploma- tante Solidarität für die Befreiungs- Komponenten laufen Gefahr, den star- tische und politische Kampagne gegen kämpfe Südostasiens zum Ausdruck ken Pressionen, im chinesisch-sowje Vietnam zu organisieren, und kann es kommt und eine vereinte Front zur Vertischen Konflikt sich an eine Seite anzu- ihm erleichtern, die konterrevolutionären teidigung der indochinesischen Revolutionen gebildet wird!

Iran

Interview mit einem